Chance auf Erstattung: Nutzer können jetzt Dazn-Sammelklage beitreten
Der Streaming-Anbieter hat in den letzten Jahren seine Preise massiv erhöht. Dagegen haben Verbraucherschützer geklagt. Jetzt können sich Abonnenten von Dazn einer Sammelklage anschließen. Im Erfolgsfall dürfen Nutzer mit einer bis zu dreistelligen Rückzahlung rechnen.
In den letzten Jahren hatte das Unternehmen seine Preise jedoch immer wieder angepasst und zum Teil deutlich erhöht. Mittlerweile kostet das günstigste Abo etwa dreimal so viel. Zudem haben Kunden immer weniger Auswahlmöglichkeiten, was buchbare Pakete angeht.
Interessierte sollten zuvor jedoch unbedingt prüfen, ob sie die Voraussetzungen für eine eventuelle Erstattung erfüllen. Dazu steht auf einer zum Verfahren gehörigen Webseite ein sogenannter Klage-Check bereit. Auf der gleichen Internetseite findet sich auch das Formular für die Anmeldung zur Sammelklage. Wer von beiden Preiserhöhungen betroffen war, für den kann sich die Sammelklage lohnen. So geht es potenziell um dreistellige Eurobeträge.
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Siehe auch:
Dazn schraubt Preise hoch
Der Anbieter für Sport-Streaming Dazn hatte zu seiner Markteinführung im Jahr 2016 Kunden mit attraktiven Preisen gelockt. Zudem wurde das Angebot immer weiter ausgebaut. Vor allem durch die Ausstrahlung der Fußball-Bundesliga und der UEFA-Champions-League, konnte der Dienst viele Kunden für sich begeistern.In den letzten Jahren hatte das Unternehmen seine Preise jedoch immer wieder angepasst und zum Teil deutlich erhöht. Mittlerweile kostet das günstigste Abo etwa dreimal so viel. Zudem haben Kunden immer weniger Auswahlmöglichkeiten, was buchbare Pakete angeht.
Sammelklage von Verbraucherschützern
Gegen zwei Preiserhöhungen aus den Jahren 2021 und 2022 hatten Verbraucherschützer bereits im April 2024 Klage eingereicht. Damals hatte Dazn seine Gebühren ohne die Zustimmung der Kunden angepasst, was der vzbv (Verbraucherzentrale Bundesverband) als rechtswidrig bezeichnete.Saftige Preiserhöhungen in laufenden Verträgen bei Dazn sind für Sportfans nicht nur ärgerlich, sondern ohne Zustimmung der Nutzer:innen auch rechtlich nicht zulässig.
Betroffene können sich jetzt anmelden
Im Rahmen der angestrengten Sammelklage wurde nun das Klageregister eröffnet. Das bedeutet, dass sich Kunden jetzt als Mitkläger eintragen können. Im Erfolgsfall vor Gericht können die Betroffenen mit einer Rückerstattung der zu viel bezahlten Beiträge rechnen. Konkret geht es dabei um die Preiserhöhung vom August 2021 und 2022, durch die die Abogebühren von zuvor 11,99 Euro auf 29,99 Euro monatlich bzw. von 119,99 auf 299,99 Euro jährlich stiegen.Interessierte sollten zuvor jedoch unbedingt prüfen, ob sie die Voraussetzungen für eine eventuelle Erstattung erfüllen. Dazu steht auf einer zum Verfahren gehörigen Webseite ein sogenannter Klage-Check bereit. Auf der gleichen Internetseite findet sich auch das Formular für die Anmeldung zur Sammelklage. Wer von beiden Preiserhöhungen betroffen war, für den kann sich die Sammelklage lohnen. So geht es potenziell um dreistellige Eurobeträge.
Weitere Klagen
Schon in einem weiteren Gerichtsverfahren hatte Dazn kürzlich eine Niederlage einstecken müssen. So urteilte das Oberlandesgericht München Ende 2024, dass mehrere Preisanpassungsklauseln in den Nutzungsbedingungen des Streaming-Anbieters zu allgemein formuliert und dadurch ungültig seien.Waipu.tv zwei Monate kostenlos Jetzt verlängerten Testzeitraum sichern!
Zusammenfassung
- Dazn-Kunden können sich einer Sammelklage gegen Preiserhöhungen anschließen
- Verbraucherschützer klagten gegen Gebührenerhöhungen ohne Kundenzustimmung
- Preise stiegen von 11,99 Euro auf 29,99 Euro monatlich bzw. 119,99 Euro auf 299,99 Euro jährlich
- Betroffene können sich im Klageregister eintragen und auf Rückerstattung hoffen
- Ein Klage-Check und Anmeldeformular sind auf einer speziellen Webseite verfügbar
- Bei Erfolg der Klage sind Rückzahlungen im dreistelligen Eurobereich möglich
- OLG München erklärte kürzlich Preisanpassungsklauseln von Dazn für ungültig
Siehe auch:
- Amazon Prime Video: Ansturm auf Sammelklage wegen Werbezwang
- Ärger für Intel: Sammelklage wegen Raptor-Lake-Instabilität droht
- Preiserhöhung bei Prime Video: Sammelklage gegen Amazon läuft an
- Zehntausende versammeln sich hinter Sammelklage gegen Vodafone
- Vodafone-Preiserhöhung: VZBV eröffnet Anmeldung zur Sammelklage
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