Automatisch an: Apples umstrittene Foto-Analyse sorgt für Aufregung
Apples Enhanced Visual Search in iOS 18 sorgt seit Tagen für Diskussionen: Werden Nutzerfotos heimlich analysiert? Die Funktion ist standardmäßig aktiviert, doch Apple beteuert, strenge Datenschutzmaßnahmen zu treffen. Experten bleiben dennoch skeptisch.
Der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino versichert indes, dass strenge Datenschutzmaßnahmen implementiert wurden. Die Funktion nutzt die sogenannte "homomorphe Verschlüsselung" sowie differenzielle Privatsphäre, um die Informationen in den Fotos vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Zusätzlich wird im entsprechenden Richtlinien-Dokument ein OHTTP-Relay eingesetzt, das die IP-Adressen der Nutzer verbirgt.
Wie The Register berichtet, analysiert ein lokales maschinelles Lernmodell zunächst die Fotos auf dem Gerät, um potenzielle Sehenswürdigkeiten zu identifizieren. Wird ein möglicher Treffer gefunden, berechnet das Modell eine verschlüsselte Darstellung des relevanten Bildausschnitts. Diese verschlüsselten Daten werden dann an Apple-Server gesendet, wo sie mit einer Datenbank abgeglichen werden, ohne dass sie entschlüsselt werden müssen.
Softwareentwickler Jeff Johnson bemängelt ebenfalls die automatische Aktivierung:
Unklar bleibt jedoch, ob bereits vor der Deaktivierung Daten oder Metadaten aus der Fotobibliothek hochgeladen werden. Apple hat sich bisher nicht zu dieser Frage geäußert.
Siehe auch:
Neue Funktion sorgt für Verunsicherung
Die kürzlich eingeführte Funktion Enhanced Visual Search in Apples iOS 18 wirft Fragen zum Datenschutz auf und verunsichert entsprechend viele Anwender. Denn das Feature, das Sehenswürdigkeiten und markante Orte in Fotos erkennen soll, ist standardmäßig aktiviert - ohne dass Nutzer explizit zugestimmt haben. Dies hat zu Bedenken geführt, ob Apple möglicherweise die Fotos seiner Kunden ohne deren Wissen analysiert - und sich eben zu viele Freiheiten nimmt.Der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino versichert indes, dass strenge Datenschutzmaßnahmen implementiert wurden. Die Funktion nutzt die sogenannte "homomorphe Verschlüsselung" sowie differenzielle Privatsphäre, um die Informationen in den Fotos vor unbefugtem Zugriff zu schützen. Zusätzlich wird im entsprechenden Richtlinien-Dokument ein OHTTP-Relay eingesetzt, das die IP-Adressen der Nutzer verbirgt.
Wie The Register berichtet, analysiert ein lokales maschinelles Lernmodell zunächst die Fotos auf dem Gerät, um potenzielle Sehenswürdigkeiten zu identifizieren. Wird ein möglicher Treffer gefunden, berechnet das Modell eine verschlüsselte Darstellung des relevanten Bildausschnitts. Diese verschlüsselten Daten werden dann an Apple-Server gesendet, wo sie mit einer Datenbank abgeglichen werden, ohne dass sie entschlüsselt werden müssen.
Experten äußern Bedenken
Trotz der technischen Sicherheitsmaßnahmen bleiben Experten skeptisch. Matthew Green, Associate Professor für Informatik am Johns Hopkins Information Security Institute, kritisiert die mangelnde Transparenz: "Es ist sehr frustrierend, wenn man zwei Tage vor Silvester von einem Dienst erfährt und feststellt, dass er bereits auf dem eigenen Telefon aktiviert wurde."Softwareentwickler Jeff Johnson bemängelt ebenfalls die automatische Aktivierung:
Mein Einwand gegen Apples Enhanced Visual Search ist nicht die technische Umsetzung im Speziellen, sondern die Tatsache, dass Apple mir die Wahl aus der Hand genommen und den Online-Dienst standardmäßig aktiviert hat.Nutzer haben die Möglichkeit, Enhanced Visual Search in den Einstellungen zu deaktivieren. Hier die Schritte zur Deaktivierung:
Auf dem Smartphone:
- Die Einstellungs-App öffnen
- Nach unten scrollen und Sie auf Apps tippen
- Auf "Fotos" gehen
- Am unteren Rand ist der Schalter für die
- Erweiterte visuelle Suche zu finden
Auf dem Mac:
- Die Fotos-App öffnen
- Einstellungen wählen (oder Command-Komma drücken)
- Auf den Reiter "Allgemein" klicken
- Am unteren Rand des Tabs ist ein Kontrollkästchen für "Erweiterte visuelle Suche" zu finden. Einmal darauf klicken, um diese auszuschalten.
Unklar bleibt jedoch, ob bereits vor der Deaktivierung Daten oder Metadaten aus der Fotobibliothek hochgeladen werden. Apple hat sich bisher nicht zu dieser Frage geäußert.
Zusammenfassung
- iOS 18: Apples 'Enhanced Visual Search' sorgt für Datenschutzbedenken
- Funktion zur Erkennung von Sehenswürdigkeiten standardmäßig aktiviert
- Apple beteuert strenge Sicherheitsmaßnahmen wie homomorphe Verschlüsselung
- Experten kritisieren mangelnde Transparenz und fehlende Nutzereinwilligung
- Deaktivierung in den Einstellungen der Fotos-App möglich
- Unklar, ob vor Deaktivierung bereits Daten hochgeladen wurden
- Apple äußert sich bisher nicht zu möglichen vorherigen Datenübertragungen
Siehe auch:
- Vorerst Schluss mit Mixed Reality: Apple stoppt Vision Pro-Herstellung
- Das plant Apple mit dem iPhone 17 Air: Dicke und Preis durchgesickert
- Apple: Zwei Geräte erhalten ab sofort nur noch eingeschränkten Support
- Apple zahlt 95 Millionen Dollar für gebrochenes Siri-Versprechen
- Nicht schlucken! Apple ändert AirTag-Warnhinweis auch in der App
Thema:
Apples Aktienkurs in Euro
Videos von und über Apple
- iPadOS 27: Erste Blicke auf Apples neues Tablet-Betriebssystem
- Silo: Apple zeigt den offiziellen Trailer zu Staffel 3 der Sci-Fi-Serie
- Tipps zum Tablet: Nützliches Zubehör für iPad 10 und iPad 11 im Test
- Getestet: Wie stark unterscheiden sich MacBook Neo und MacBook Pro?
- Ähnlicher Preis bringt die Frage auf: MacBook Neo oder ein iPad?
Neue Downloads zum Thema Apple
Beiträge aus dem Forum
-
Wie alt sollte ein MacBook höchstens sein?
MiezMau -
Virtuellen PDF Drucker auf Macbook installieren - wie ?
Sonnenschein11 -
AppleTV
MiezMau -
Surfstick für MacBook Air mit Sonoma 14
landbastler -
iPhone 13 + Smartwatch (keine Apple Watch)
Bilaltore -
Win-Viren am Mac prüfen?
mondayand0 -
IPhone Ortung verhindern.
PC.Nutzer -
Kontextmenu bearbeiten
Brutschi -
Office 2019 MAC Problem
MiyaGi -
Windows Computer vergleichbar Apple M1 Mini
Lewio82
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Wallpaper Engine: "Anime Girl"-Hintergründe gefährden Steam-Gamer
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen