Neuer Stockfoto-Gigant entsteht:
Getty und Shutterstock fusionieren
Getty Images und Shutterstock planen eine Fusion zu einem 3,7-Milliarden-Dollar-Unternehmen. Die beiden führenden Anbieter für Bildmaterial und visuelle Inhalte wollen ihre Kräfte bündeln. Noch ist das Geschäft aber nicht final, da es ein kartellrechtliches OK erfordert.
Die Verschmelzung der beiden Unternehmen verspricht eine umfangreiche Zusammenführung von Ressourcen. Getty Images, bekannt für seine umfassende Bibliothek hochwertiger Bilder und redaktioneller Inhalte, ergänzt sich mit Shutterstocks großer, durchsuchbarer Plattform, die es Fotografen und Grafikern auch ermöglicht, eigene Inhalte hochzuladen.
Die beiden Unternehmen rechnen mit erheblichen Synergieeffekten, aber auch Personalabbau: In den ersten drei Jahren nach dem Zusammenschluss werden Einsparungen zwischen 150 und 200 Millionen Dollar erwartet, wobei etwa zwei Drittel davon bereits in den ersten zwölf bis 24 Monaten realisiert werden sollen. Diese Effizienzsteigerungen sollen es dem neuen Unternehmen ermöglichen, verstärkt in Innovationen zu investieren, insbesondere in Bereichen wie künstliche Intelligenz, 3D-Bildgebung und erweiterte Suchfunktionen.
Craig Peters, der derzeitige CEO von Getty Images, wird auch die Führung des fusionierten Unternehmens übernehmen. In einer Erklärung betonte er die Chancen, die sich durch den Zusammenschluss ergeben:
Siehe auch:
Bildergiganten vereinen ihre Kräfte
Die Welt der visuellen Inhalte steht vor einem Umbruch: Getty Images und Shutterstock, zwei der bekanntesten und auch größten Namen in der Branche für Stockfotos und -videos, haben ihre Fusion bekannt gegeben. Das neue Unternehmen soll unter dem Namen Getty Images firmieren und wird mit einem geschätzten Unternehmenswert von 3,7 Milliarden Dollar zu einem Schwergewicht im Bereich visueller Medien.Die Verschmelzung der beiden Unternehmen verspricht eine umfangreiche Zusammenführung von Ressourcen. Getty Images, bekannt für seine umfassende Bibliothek hochwertiger Bilder und redaktioneller Inhalte, ergänzt sich mit Shutterstocks großer, durchsuchbarer Plattform, die es Fotografen und Grafikern auch ermöglicht, eigene Inhalte hochzuladen.
Details des Deals
Wie Bloomberg berichtet, wird der Deal so strukturiert sein, dass Shutterstock-Aktionäre die Wahl zwischen verschiedenen Vergütungsoptionen haben. Sie können entweder etwa 28,85 Dollar in bar, ungefähr 13,67 Getty Images-Aktien für jede Shutterstock-Aktie oder eine Mischung aus beidem erhalten. Nach Abschluss der Transaktion werden die bisherigen Getty Images-Aktionäre etwa 54,7 Prozent des fusionierten Unternehmens besitzen, während Shutterstock-Aktionäre die restlichen 45,3 Prozent halten werden.Die beiden Unternehmen rechnen mit erheblichen Synergieeffekten, aber auch Personalabbau: In den ersten drei Jahren nach dem Zusammenschluss werden Einsparungen zwischen 150 und 200 Millionen Dollar erwartet, wobei etwa zwei Drittel davon bereits in den ersten zwölf bis 24 Monaten realisiert werden sollen. Diese Effizienzsteigerungen sollen es dem neuen Unternehmen ermöglichen, verstärkt in Innovationen zu investieren, insbesondere in Bereichen wie künstliche Intelligenz, 3D-Bildgebung und erweiterte Suchfunktionen.
Craig Peters, der derzeitige CEO von Getty Images, wird auch die Führung des fusionierten Unternehmens übernehmen. In einer Erklärung betonte er die Chancen, die sich durch den Zusammenschluss ergeben:
Mit der rapide steigenden Nachfrage nach überzeugenden visuellen Inhalten in allen Branchen gab es nie einen besseren Zeitpunkt für unsere beiden Unternehmen, sich zusammenzuschließen.Trotz der positiven Aussichten steht das neue Unternehmen vor Herausforderungen. Die Branche für visuelle Inhalte befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel, nicht zuletzt durch den Einfluss künstlicher Intelligenz und die zunehmende Verbreitung hochwertiger Smartphone-Kameras.
Auswirkungen auf die Branche
Die Fusion könnte weitreichende Folgen für die gesamte Branche haben, meinen Experten: Kleinere Anbieter und unabhängige Fotografen könnten sich einem verstärkten Wettbewerbsdruck ausgesetzt sehen. Die gebündelte Innovationskraft des neuen Unternehmens könnte zu beschleunigten technologischen Entwicklungen im Bereich visueller Medien führen. Die Marktkonzentration könnte schließlich auch Auswirkungen auf Preisgestaltung und Lizenzmodelle haben.
Zusammenfassung
- Getty Images und Shutterstock planen Fusion zu 3,7-Milliarden-Dollar-Firma
- Zusammenlegung von Ressourcen verspricht umfangreiche Synergieeffekte
- Shutterstock-Aktionäre können zwischen verschiedenen Vergütungen wählen
- Einsparungen von 150 bis 200 Millionen Dollar in ersten drei Jahren
- Craig Peters, aktueller Getty-CEO, wird das fusionierte Unternehmen leiten
- Fusion könnte weitreichende Folgen für die gesamte Branche haben
- Verstärkter Wettbewerbsdruck für kleinere Anbieter und Fotografen
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