iPhone: Apple könnte sich von Sony-Kamerasensoren verabschieden

Apple könnte bei den Kamerasensoren für das iPhone bald auf einen neuen Zulieferer setzen und damit Sonys Monopol brechen. Denn Samsung soll für Apple fortschrittliche 3-Layer-Sensoren entwickeln, behauptet jedenfalls ein Insider.
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Neue Ära für iPhone-Kameras?

Apple setzt bei den Kamerasensoren seiner iPhones seit über einem Jahrzehnt auf Sony als exklusiven Zulieferer. Kein Wunder: Die Sony-Sensoren gelten als die besten am Markt. Doch diese langjährige Partnerschaft könnte bald ein Ende finden. Berichten zufolge arbeitet Samsung an fortschrittlichen Bildsensoren, die speziell für Apple entwickelt werden. Es wäre nicht die erste Zusammenarbeit, denn der koreanische Technologiekonzern liefert bereits OLED-Displays für verschiedene Apple-Produkte.

Die neuen Sensoren von Samsung sollen auf einer "3-Layer-Stacked"-Technologie basieren. Bei dieser Bauweise werden drei Chips übereinander gestapelt, was zu einer deutlich kompakteren Bauform führt. Der Vorteil hier ist, dass sich die Distanz, die die Pixeldaten zurücklegen müssen, erheblich verringert. Das Resultat sind schnellere Verarbeitungszeiten und potenziell eine verbesserte Bildqualität, besonders bei Aufnahmen unter schwierigen Lichtbedingungen.

Laut dem Leaker @Jukanlosreve auf Twitter/X (via Wccftech) entwickelt Samsung diese Sensoren in einer sogenannten "PD-TR-Logic"-Konfiguration. Obwohl die genauen Details dieser Technologie noch unklar sind, sind einige Experten der Ansicht, dass sie fortschrittlicher sein könnte als Sonys aktuelle Exmor RS-Reihe, die derzeit in iPhones zum Einsatz kommt. Experten vermuten, dass die neuen Samsung-Sensoren erstmals in der iPhone-18-Serie zum Einsatz kommen könnten, die 2026 auf den Markt kommen dürfte.

Samsung arbeitet parallel an einem 500-Megapixel-Sensor für seine eigene Galaxy-Smartphone-Reihe. Das koreanische Unternehmen würde seine fortschrittlichsten Technologien also nicht exklusiv an Apple liefern, sondern auch in den eigenen Produkten einsetzen.

Der Wechsel zu Samsung als Sensorlieferant wäre ein signifikanter Schritt für Apple. Seit dem iPhone 4s im Jahr 2011 setzt das Unternehmen auf Sony-Sensoren. Ein Wechsel könnte nicht nur die Bildqualität beeinflussen (ob positiv oder negativ, müsste sich erst zeigen), sondern auch Apples Strategie zur Diversifizierung seiner Zulieferkette unterstreichen. Denn das hat der Konzern aus dem kalifornischen Cupertino zuletzt forciert.
Zusammenfassung
  • Apple könnte bald Samsung statt Sony als Kamerasensor-Lieferant nutzen
  • Samsung entwickelt fortschrittliche 3-Layer-Sensoren für Apple
  • Neue Sensoren basieren auf '3-Layer-Stacked'-Technologie
  • PD-TR-Logic-Konfiguration könnte Sonys Exmor RS-Reihe übertreffen
  • Einsatz der Samsung-Sensoren möglicherweise ab iPhone-18-Serie im Jahr 2026
  • Samsung arbeitet parallel an 500-Megapixel-Sensor für eigene Smartphones
  • Wechsel zu Samsung wäre bedeutender Schritt in Apples Zulieferstrategie

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