Meta-Manager: Sorry, wir haben versehentlich zu viel moderiert
Wenn man ausufernde Beleidigungen und Falschinformationen auf Facebook und Co. meldet, bekommen Nutzer in der Regel Absagen. Trotzdem kommt man beim Social-Media-Konzern Meta derzeit zu dem Schluss, eigentlich zu oft moderierend einzugreifen.
Besonders bedauerlich sei laut Clegg der Umgang mit Beiträgen während der Covid-19-Pandemie. "Wir hatten sehr strenge Regeln, durch die große Mengen an Inhalten entfernt wurden", sagte er. Die Entscheidungen seien unter enormem Druck und angesichts unsicherer Entwicklungen getroffen worden. "Mit dem Wissen von heute sehen wir, dass wir über das Ziel hinausgeschossen sind." Nutzer hätten zu Recht ihre Stimme erhoben, weil Inhalte fälschlicherweise entfernt oder eingeschränkt wurden.
Clegg verwies dabei auch auf Aussagen von Meta-Chef Mark Zuckerberg, der kürzlich vor dem republikanisch geführten Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses sagte, dass die Moderation teils auf Druck der Biden-Regierung erfolgte.
Clegg deutete an, dass Veränderungen der Moderationsregeln bevorstehen könnten. Er beschrieb die Richtlinien als ein "lebendes Dokument", das an aktuelle Herausforderungen angepasst werden müsse. Gleichzeitig wich er Fragen zu jüngsten Gesprächen zwischen Zuckerberg und Trump aus und erklärte, die Diskussionen würden auf einer "sehr allgemeinen Ebene" geführt.
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Fehlerquote zu hoch
Das Unternehmen hinter Facebook, Instagram und Threads hat nach eigenen Angaben weiterhin erhebliche Probleme bei der Moderation von Inhalten. Nick Clegg, im Meta-Management verantwortlich für globale Angelegenheiten, erklärte am Montag gegenüber Journalisten, dass die Fehlerquote bei der Durchsetzung der Plattformregeln "immer noch zu hoch" sei. Dies führe dazu, dass harmlose Inhalte entfernt und Nutzer ungerecht behandelt würden.Besonders bedauerlich sei laut Clegg der Umgang mit Beiträgen während der Covid-19-Pandemie. "Wir hatten sehr strenge Regeln, durch die große Mengen an Inhalten entfernt wurden", sagte er. Die Entscheidungen seien unter enormem Druck und angesichts unsicherer Entwicklungen getroffen worden. "Mit dem Wissen von heute sehen wir, dass wir über das Ziel hinausgeschossen sind." Nutzer hätten zu Recht ihre Stimme erhoben, weil Inhalte fälschlicherweise entfernt oder eingeschränkt wurden.
Clegg verwies dabei auch auf Aussagen von Meta-Chef Mark Zuckerberg, der kürzlich vor dem republikanisch geführten Justizausschuss des US-Repräsentantenhauses sagte, dass die Moderation teils auf Druck der Biden-Regierung erfolgte.
Fehler durch Automatisierung
Die Kritik an Metas Moderation richtet sich vor allem gegen die automatisierten Systeme, die zunehmend Fehler machen. Auf der Plattform Threads häuften sich Berichte über Inhalte, die zu Unrecht entfernt wurden. Ein prominentes Beispiel war die irrtümliche Unterdrückung von Fotos des ehemaligen und kommenden US-Präsidenten Donald Trump, nachdem dieser ein Attentat überlebt hatte. Auch Metas unabhängiges Oversight Board warnte kürzlich, dass die Fehler bei der Moderation das Risiko einer übermäßigen Einschränkung politischer Äußerungen mit sich bringen.Clegg deutete an, dass Veränderungen der Moderationsregeln bevorstehen könnten. Er beschrieb die Richtlinien als ein "lebendes Dokument", das an aktuelle Herausforderungen angepasst werden müsse. Gleichzeitig wich er Fragen zu jüngsten Gesprächen zwischen Zuckerberg und Trump aus und erklärte, die Diskussionen würden auf einer "sehr allgemeinen Ebene" geführt.
Zusammenfassung
- Meta räumt Probleme bei der Moderation von Inhalten ein
- Fehlerquote bei der Durchsetzung der Plattformregeln zu hoch
- Übermäßige Entfernung von Inhalten während der Covid-19-Pandemie
- Kritik an automatisierten Systemen für zunehmende Fehler
- Mögliche Anpassung der Moderationsregeln an aktuelle Herausforderungen
- Warnung vor Risiko übermäßiger Einschränkung politischer Äußerungen
- Andeutung von Gesprächen zwischen Zuckerberg und Trump
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