Meta soll seine KI mit Piraterie-Büchern aus LibGen trainiert haben
Klauen für KI: Meta-CEO Mark Zuckerberg soll die Verwendung urheberrechtlich geschützter Werke aus einer Schattenbibliothek für das Training von KI-Modellen persönlich genehmigt haben. Dies geht aus Dokumenten einer Klage hervor.
Die Vorwürfe stammen aus einer Klage, die von mehreren Autoren gegen Meta eingereicht wurde. Sie werfen dem Unternehmen vor, ihre Werke ohne Erlaubnis für das KI-Training verwendet zu haben. Meta beruft sich allerdings auf Fair-Use-Richtlinien, die unter bestimmten Umständen die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke erlauben.
Wie TechCrunch berichtet, soll Zuckerberg laut den Klägeranwälten die Verwendung eines Datensatzes namens LibGen freigegeben haben. LibGen, das sich selbst als "Link-Aggregator" bezeichnet, ist eine bekannte Schattenbibliothek und bietet Zugang zu einer Vielzahl urheberrechtlich geschützter Werke verschiedener Verlage. Die Plattform wurde in der Vergangenheit mehrfach verklagt und zu hohen Geldstrafen verurteilt.
Ein weiterer brisanter Vorwurf: Meta soll versucht haben, seine mutmaßliche Urheberrechtsverletzung zu verschleiern. Laut Klägeranwälten schrieb ein Meta-Ingenieur ein Skript, um Urheberrechtsinformationen aus den E-Books in LibGen zu entfernen. Dies könnte darauf hindeuten, dass Meta nicht nur aus Trainingszwecken, sondern auch zur Vertuschung von Urheberrechtsverletzungen handelte.
Siehe auch:
Zuckerbergs umstrittene KI-Strategie
Meta, der Mutterkonzern von Facebook, Instagram und WhatsApp, steht erneut im Mittelpunkt einer Kontroverse. Diesmal geht es um die Methoden, mit denen das Unternehmen seine künstliche Intelligenz trainiert. Laut Gerichtsdokumenten soll CEO Mark Zuckerberg persönlich die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke für das Training der Llama-KI-Modelle genehmigt haben - trotz interner Bedenken und einer (aus Sicht eines milliardenschweren Konzerns) dubioser Quelle.Die Vorwürfe stammen aus einer Klage, die von mehreren Autoren gegen Meta eingereicht wurde. Sie werfen dem Unternehmen vor, ihre Werke ohne Erlaubnis für das KI-Training verwendet zu haben. Meta beruft sich allerdings auf Fair-Use-Richtlinien, die unter bestimmten Umständen die Nutzung urheberrechtlich geschützter Werke erlauben.
Wie TechCrunch berichtet, soll Zuckerberg laut den Klägeranwälten die Verwendung eines Datensatzes namens LibGen freigegeben haben. LibGen, das sich selbst als "Link-Aggregator" bezeichnet, ist eine bekannte Schattenbibliothek und bietet Zugang zu einer Vielzahl urheberrechtlich geschützter Werke verschiedener Verlage. Die Plattform wurde in der Vergangenheit mehrfach verklagt und zu hohen Geldstrafen verurteilt.
Interne Bedenken
Besonders brisant: Interne Dokumente von Meta bezeichnen LibGen angeblich als "Datensatz, von dem wir wissen, dass er illegal kopiert ist". Mitarbeiter äußerten Bedenken, dass die Nutzung die Verhandlungsposition gegenüber Regulierungsbehörden untergraben könnte. Dennoch soll Zuckerberg nach einer "Eskalation zu MZ" (also Mark Zuckerberg) grünes Licht gegeben haben.Ein weiterer brisanter Vorwurf: Meta soll versucht haben, seine mutmaßliche Urheberrechtsverletzung zu verschleiern. Laut Klägeranwälten schrieb ein Meta-Ingenieur ein Skript, um Urheberrechtsinformationen aus den E-Books in LibGen zu entfernen. Dies könnte darauf hindeuten, dass Meta nicht nur aus Trainingszwecken, sondern auch zur Vertuschung von Urheberrechtsverletzungen handelte.
Mögliche Konsequenzen
Die Klage gegen Meta ist wohlgemerkt noch am Anfang. Hinzu kommt, dass sich diese nur auf die frühesten Llama-Modelle bezieht, nicht auf neuere Versionen der KI. Es wird sich also erst zeigen müssen, ob das Gericht Metas Fair-Use-Argument akzeptiert. Die Chancen dafür sind durchaus gegeben, denn in einem ähnlichen Fall wurden 2023 bereits mehrere KI-bezogene Vorwürfe der Urheberrechtsverletzung gegen Meta abgewiesen.Siehe auch:
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