Geburt der Marsmonde: Supercomputer bietet dramatische Erklärung
Wie hat der Mars seine eigenartigen Monde bekommen? Eine neue NASA-Studie mit Supercomputern liefert eine dramatische Erklärung für die Entstehung der Marsmonde Phobos und Deimos. Die Simulationen zeigen, wie ein zerbrochener Asteroid zur Bildung führen kann.
Die Simulationen wurden laut NASA mit dem offenen, hochleistungsfähigen SWIFT-Code auf den Supercomputern der Durham University durchgeführt. Der Open-Source-Code ermöglichte den Wissenschaftlern eine präzise Modellierung komplexer gravitationsbedingter Interaktionen zwischen Asteroidenfragmenten, Mars und der Sonne.
Mit SWIFT untersuchten die Forscher zunächst die detaillierte Zerstörung des Asteroiden, bevor sie einen zusätzlichen Code zur Analyse der Trümmer-Umlaufbahnen einsetzten. Die Ergebnisse zeigen, wie kleinere Brocken und Trümmer sich zu einem Ring um den Planeten formierten.
Jacob Kegerreis, der Leiter der Studie, erklärt: "Unsere Simulationen zeigen, wie Material effizienter in die äußeren Bereiche des Rings transportiert werden könnte. Dies ermöglicht die Entstehung von Monden auch aus einem kleineren 'Eltern'-Asteroiden."
Für Kegerreis ist diese Arbeit besonders spannend, da sie unser Verständnis darüber erweitert, wie Monde entstehen könnten. Selbst wenn sich herausstellt, dass die Marsmonde anders entstanden sind, bieten die Erkenntnisse wertvolle Einblicke in die Dynamik der Mondbildung im Allgemeinen.
Details zur Martian Moons eXploration (MMX) Mission der japanischen Weltraumagentur JAXA
Siehe auch:
Zerbrochener Asteroid bildet Marsmonde?
Forscher am NASA Ames Research Center nutzten hochleistungsfähige Computersysteme, um verschiedene Szenarien der Mondbildung zu simulieren. Sie variierten dabei die Größe, Rotation, Geschwindigkeit und die Annäherung eines hypothetischen Asteroiden zum Mars. Die Berechnungen ergaben, dass die Marsgravitation den Asteroiden zerreißen und seine Fragmente in verschiedene Umlaufbahnen verteilen könnte.Die Simulationen wurden laut NASA mit dem offenen, hochleistungsfähigen SWIFT-Code auf den Supercomputern der Durham University durchgeführt. Der Open-Source-Code ermöglichte den Wissenschaftlern eine präzise Modellierung komplexer gravitationsbedingter Interaktionen zwischen Asteroidenfragmenten, Mars und der Sonne.
Geburt der Marsmonde: Supercomputer bietet dramatische Erklärung
Mit SWIFT untersuchten die Forscher zunächst die detaillierte Zerstörung des Asteroiden, bevor sie einen zusätzlichen Code zur Analyse der Trümmer-Umlaufbahnen einsetzten. Die Ergebnisse zeigen, wie kleinere Brocken und Trümmer sich zu einem Ring um den Planeten formierten.
Die besten Dokus: Bei Waipu.tv starten die Black-Friday-Angebote. Sichert euch das TV-Streaming mit mehr als 300 HD-Sendern, Netflix und Disney+ zum halben Preis. Nur für kurze Zeit: Jetzt Black-Friday-Deal sichern! (Anzeige)
Jacob Kegerreis, der Leiter der Studie, erklärt: "Unsere Simulationen zeigen, wie Material effizienter in die äußeren Bereiche des Rings transportiert werden könnte. Dies ermöglicht die Entstehung von Monden auch aus einem kleineren 'Eltern'-Asteroiden."
"Es ist spannend, eine neue Option für die Entstehung von Phobos und Deimos zu erforschen - die einzigen Monde in unserem Sonnensystem, die neben der Erde einen Gesteinsplaneten umkreisen"
Bald überprüfbar
Die Wissenschaftler können ihre Computersimulationen wohl bald auf die Probe stellen. Die kommende Martian Moons eXploration (MMX) Mission der japanischen Weltraumagentur JAXA soll erstmals direkte Proben von Phobos zur Erde bringen. Die Wissenschaftler hoffen, dass die Missionserkenntnisse ihre Computerstudie zur Mondbildung bestätigen oder neue Perspektiven eröffnen.Für Kegerreis ist diese Arbeit besonders spannend, da sie unser Verständnis darüber erweitert, wie Monde entstehen könnten. Selbst wenn sich herausstellt, dass die Marsmonde anders entstanden sind, bieten die Erkenntnisse wertvolle Einblicke in die Dynamik der Mondbildung im Allgemeinen.
Details zur Martian Moons eXploration (MMX) Mission der japanischen Weltraumagentur JAXA
- 2026: Start der Mission mit der H3-Trägerrakete.
- 2027: Einbremsen der Sonde in den Marsorbit, Untersuchung von Deimos und Vorbereitung der Landung auf Phobos.
- 2029: Landung der Sonde auf Phobos, Probenentnahme, Absetzen des Rovers Idefix.
- 2030: Beginn der Rückreise mit Probenkapsel zur Erde.
- 2031: Ankunft der Probenkapsel auf der Erde.
Zusammenfassung
- NASA-Studie mit Supercomputern erklärt Entstehung der Marsmonde
- Simulationen zeigen Zerreißen eines Asteroiden durch Marsgravitation
- SWIFT-Code ermöglicht präzise Modellierung komplexer Interaktionen
- Kleinere Brocken und Trümmer formten sich zu einem Ring um den Mars
- Theorie: So konnten Monde aus kleinerem 'Eltern'-Asteroiden entstehen
- Japanische MMX-Mission soll Proben von Phobos zur Erde bringen
- NASA-Instrument MEGANE wird chemische Zusammensetzung analysieren
Siehe auch:
- Wasser auf dem Mars: Rover findet Spuren eines urzeitlichen Ozeans
- Mars-Rover filmt Sonnenfinsternis mit dem Kartoffelmond Phobos
- Mars-Atmosphäre vielleicht gar nicht verflogen - nur gut versteckt
- SpaceX: In zwei Jahren sollen gleich fünf Raumschiffe zum Mars fliegen
- Wackelnder Mars könnte das Rätsel um dunkle Materie lösen
Thema:
Videos zum Thema Mars
- Good Night Oppy: Doku über den Mars Rover Opportunity startet bald
- Deliver Us Mars: Erster Trailer enthüllt das Science-Fiction-Adventure
- Dritter Flug des Mars-Helikopters Ingenuity: höher, schneller, weiter
- NASA zeigt hochaufgelöstes Video des ersten Mars-Hubschraubers
- Mastcam-Z: Perseverance liefert beeindruckendes Mars-Video in 3D
Der Marsianer im Preisvergleich
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- The Witcher: CD Projekt plant angeblich neues Multiplayer-Spiel
- Forscher bauen aus alten Handys erstaunlich leistungsstarke Server
- Xbox-Exodus: Chef von Microsofts Spielestudios geht
- Galaxy A27: Samsung leakt sein neues Jedermann-Smartphone selbst
- Spiele als Dauerwerbesendung: EA plant Reklame 'direkt im Gameplay'
- Nutzen umstritten, UK bannt dennoch Social Media für Unter-16-Jährige
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen