Apples iPhone soll schuld am Tod der Zeichensetzung sein
Für Freunde der korrekten Verwendung von Sprache ist die heutige Zeit nicht einfach: Satzzeichen scheinen nach und nach auszusterben. Für diesen Zustand soll auch Apple verantwortlich sein, das die Zeichensetzung auf dem iPhone schwer macht.
Im Verdacht steht oft eine vermeintlich immer schlechter gebildete Gesellschaft. Das sehen die Kollegen bei Android Authority aber anders: Diese Entwicklung sei weniger auf mangelnde Grammatikkenntnisse zurückzuführen als vielmehr auf die Smartphones selbst - vornehmlich das iPhone, dessen Tastatur die Nutzung von Satzzeichen umständlich gestaltet, heißt es dort.
iPhone-Tastatur ohne Punkt und Komma
Tatsächlich sei das Fehlen von Satzzeichen häufig kein Zeichen jugendlichen Rebellionsgeistes, sondern das Resultat eines Designs, das Form über Funktion stellt. Während virtuelle Android-Tastaturen, wie etwa das beliebte Gboard, den Nutzern eine einfache Eingabe von Punkt und Komma ermöglichen, sind diese Satzzeichen bei der iPhone-Tastatur versteckt. Um einen Punkt zu setzen, müssen Nutzer wissen, dass sie die Leertaste doppelt tippen sollen. Und um ein Komma hinzuzufügen, ist ein Wechsel in die Zeichen-Ansicht der virtuellen Tastatur nötig - ein umständlicher Prozess, der beim schnellen Tippen oft übergangen wird.
Ein weiteres Problem ist demnach die Popularität des iPhones insbesondere unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die eine starke Online-Präsenz haben. Denn diese beeinflussen mit ihrem Stil auch andere Nutzer. Dadurch verbreitet sich der lockere, wenig strukturierte Schreibstil über die sozialen Netzwerke, wodurch Zeichensetzung und Großschreibung aus der Mode geraten, hieß es.
Was denkt ihr über die Schlussfolgerungen über den Einfluss der iPhone-Tastatur auf die Zeichensetzung? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren. Siehe auch:
- Satzzeichen verschwinden zunehmend, besonders in sozialen Medien
- iPhone-Tastatur erschwert die Nutzung von Satzzeichen für Benutzer
- Umständliche Eingabe stört den Schreibfluss bei iPhone-Nutzern
- Popularität des iPhones unter Jugendlichen beeinflusst den Schreibstil
- Verbreitung des lockeren Schreibstils führt zum Verzicht auf Satzzeichen
- Diskussion über den Einfluss der iPhone-Tastatur auf die Zeichensetzung
Komma nur umständlich erreichbar
Insbesondere dort, wo Nutzer oft per Smartphone interagieren, fällt der Trend auf: Kommas und Punkte fehlen in den schriftlichen Äußerungen immer häufiger. Das ist besonders auf den Social-Media-Plattformen zu beobachten, wo Kommentare und Postings besonders schnell und knapp abgegeben werden.Im Verdacht steht oft eine vermeintlich immer schlechter gebildete Gesellschaft. Das sehen die Kollegen bei Android Authority aber anders: Diese Entwicklung sei weniger auf mangelnde Grammatikkenntnisse zurückzuführen als vielmehr auf die Smartphones selbst - vornehmlich das iPhone, dessen Tastatur die Nutzung von Satzzeichen umständlich gestaltet, heißt es dort.
iPhone-Tastatur ohne Punkt und Komma
Tatsächlich sei das Fehlen von Satzzeichen häufig kein Zeichen jugendlichen Rebellionsgeistes, sondern das Resultat eines Designs, das Form über Funktion stellt. Während virtuelle Android-Tastaturen, wie etwa das beliebte Gboard, den Nutzern eine einfache Eingabe von Punkt und Komma ermöglichen, sind diese Satzzeichen bei der iPhone-Tastatur versteckt. Um einen Punkt zu setzen, müssen Nutzer wissen, dass sie die Leertaste doppelt tippen sollen. Und um ein Komma hinzuzufügen, ist ein Wechsel in die Zeichen-Ansicht der virtuellen Tastatur nötig - ein umständlicher Prozess, der beim schnellen Tippen oft übergangen wird.
Einfluss der iPhone-User
Für viele iPhone-Nutzer, besonders jene, die gerne präzise formulieren, führt das zu einem Dilemma: Die Notwendigkeit, ständig zwischen Buchstaben und Symbolen hin und her zu wechseln, stört den Schreibfluss. Es kostet Zeit, ist unbequem, und viele verzichten dann lieber ganz auf die Kommas oder Punkte.Ein weiteres Problem ist demnach die Popularität des iPhones insbesondere unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die eine starke Online-Präsenz haben. Denn diese beeinflussen mit ihrem Stil auch andere Nutzer. Dadurch verbreitet sich der lockere, wenig strukturierte Schreibstil über die sozialen Netzwerke, wodurch Zeichensetzung und Großschreibung aus der Mode geraten, hieß es.
Was denkt ihr über die Schlussfolgerungen über den Einfluss der iPhone-Tastatur auf die Zeichensetzung? Teilt eure Gedanken gerne in den Kommentaren. Siehe auch:
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Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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