Letzter Sargnagel: Steam-Update beendet Windows 7- und 8-Support
Valve hat nun einen Schlussstrich gezogen, der schon lange angekündigt war: Der Steam-Client unterstützt ab sofort nicht mehr die alten Windows-Versionen 7 und Windows 8. So geht es jetzt für die Betroffenen weiter.
Mit dem vor wenigen Tagen erschienenen Update wird das jetzt geändert. Dies bedeutet, dass die neueste Version des beliebten Gaming-Clients auf diesen Betriebssystemen nicht mehr lauffähig ist. Auch einige ältere MacOS-Versionen fliegen nun aus dem Support heraus (10.13 und 10.14).
Wie das Online-Magazin VideoCardz berichtet, betont Valve in den Release Notes, dass Benutzer dieser älteren Betriebssysteme nicht automatisch auf die neue Version des Steam-Clients aktualisiert werden.
Für Besitzer von PCs mit Windows 7 oder 8 oder MacOS 10.13/10.14 stellt sich daher die Frage: PC upgraden oder auf dem alten System bleiben? Nutzer, die bei ihrem alten Betriebssystem bleiben, können laut Steam zumindest vorerst noch auf ihre Spielebibliothek zugreifen. Das Update des Clients wird normalerweise automatisch ausgeführt - jedoch nicht für all jene Systeme, die nicht weiter unterstützt werden. Sie können also einfach noch bei der alten Versionsnummer bleiben.
In einer FAQ für betroffene Nutzer schreibt Valve:
Ein wichtiger Faktor für Valves Entscheidung ist die Abhängigkeit von Chromium, der Open-Source-Basis von Google Chrome. Da neuere Versionen von Chromium nicht mehr mit älteren Windows-Versionen kompatibel sind, musste Valve nachziehen. Zudem benötigt der Steam-Client bestimmte Funktionen und Sicherheitsupdates, die nur in Windows 10 und neueren Versionen verfügbar sind.
Was haltet ihr von Valves Entscheidung, den Support für ältere Windows-Versionen einzustellen? Seid ihr selbst betroffen und wenn ja, wie plant ihr damit umzugehen? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!
Download Steam - Beliebter Spiele-Client für Windows
Siehe auch:
Endstation für Steam auf älteren Windows-Versionen
Soviel vorab: Die Änderung betrifft nur einen kleinen Teil der Steam-Nutzer. Das jüngste Update des Steam-Clients markiert jedoch einen wichtigen Wendepunkt für Nutzer älterer Windows-Versionen. Es ist einer der letzten "Sargnägel" für die alten Windows-Versionen beziehungsweise für dessen Nutzbarkeit. Wie bereits Anfang 2023 angekündigt, beendet Valve nun offiziell den Support für Windows 7 und Windows 8/8.1. Eigentlich sollte das sogar schon Anfang dieses Jahres so weit sein, doch alle vorangegangenen Updates unterstützten weiterhin auch die Uralt-Systeme.Mit dem vor wenigen Tagen erschienenen Update wird das jetzt geändert. Dies bedeutet, dass die neueste Version des beliebten Gaming-Clients auf diesen Betriebssystemen nicht mehr lauffähig ist. Auch einige ältere MacOS-Versionen fliegen nun aus dem Support heraus (10.13 und 10.14).
Wie das Online-Magazin VideoCardz berichtet, betont Valve in den Release Notes, dass Benutzer dieser älteren Betriebssysteme nicht automatisch auf die neue Version des Steam-Clients aktualisiert werden.
Für Besitzer von PCs mit Windows 7 oder 8 oder MacOS 10.13/10.14 stellt sich daher die Frage: PC upgraden oder auf dem alten System bleiben? Nutzer, die bei ihrem alten Betriebssystem bleiben, können laut Steam zumindest vorerst noch auf ihre Spielebibliothek zugreifen. Das Update des Clients wird normalerweise automatisch ausgeführt - jedoch nicht für all jene Systeme, die nicht weiter unterstützt werden. Sie können also einfach noch bei der alten Versionsnummer bleiben.
In einer FAQ für betroffene Nutzer schreibt Valve:
Wir empfehlen allen Nutzern von Windows 7/8/8.1 dringend, so bald wie möglich ein Update durchzuführen. Microsoft hat den Support und die Sicherheitsupdates für Windows 7 im Januar 2020 und für Windows 8.1 im Januar 2023 eingestellt. Computer mit diesen Betriebssystemen sind daher bei einer Internetverbindung anfällig für neue Malware und andere Angriffe, für die es keine Sicherheitsupdates mehr geben wird. Diese Malware kann dazu führen, dass Ihr PC, Steam und Ihre Spiele schlechter laufen oder abstürzen. Außerdem kann die Malware dazu verwendet werden, die Zugangsdaten zu Ihrem Steam-Konto oder anderen Diensten zu stehlen.
Hintergründe und Auswirkungen
Der Schritt von Valve kommt nicht überraschend. Bereits im Januar 2024 hatte das Unternehmen den Support für Windows 7 und 8/8.1 offiziell eingestellt, ein Jahr, nachdem Microsoft sein Extended Security Update-Programm für diese Systeme beendet hatte. Die Entscheidung folgt einem branchenweiten Trend, bei dem auch andere große Tech-Unternehmen wie Google den Support für ältere Windows-Versionen aufgegeben haben.Ein wichtiger Faktor für Valves Entscheidung ist die Abhängigkeit von Chromium, der Open-Source-Basis von Google Chrome. Da neuere Versionen von Chromium nicht mehr mit älteren Windows-Versionen kompatibel sind, musste Valve nachziehen. Zudem benötigt der Steam-Client bestimmte Funktionen und Sicherheitsupdates, die nur in Windows 10 und neueren Versionen verfügbar sind.
Was haltet ihr von Valves Entscheidung, den Support für ältere Windows-Versionen einzustellen? Seid ihr selbst betroffen und wenn ja, wie plant ihr damit umzugehen? Teilt eure Gedanken und Erfahrungen in den Kommentaren!
Download Steam - Beliebter Spiele-Client für Windows
Zusammenfassung
- Steam beendet Support für Windows 7, 8 und ältere MacOS
- Neue Steam-Version nicht auf alten Betriebssystemen lauffähig
- Betroffene Nutzer erhalten kein automatisches Client-Update
- Zugriff auf Spielebibliothek vorerst mit alter Version möglich
- Valve empfiehlt Update auf neuere Betriebssystemversionen
- Entscheidung folgt Branchentrend und Chromium-Abhängigkeit
- Neue Funktionen nur für Windows 10 und neuer verfügbar
Siehe auch:
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