Eigene Marke Izera: Polnische E-Auto-Träume drohen zu platzen
Das Vorhaben, in Polen mit chinesischer Unterstützung eine neue Marke für Elektroautos namens Izera aufzubauen, steht offenbar kurz vor dem Aus. Die Firma EletroMobility Poland, die hinter dem Vorhaben steht, deutete jetzt an, dass die Zeit für eine erfolgreiche Umsetzung der hochtrabenden Pläne abläuft.
Die Fahrzeuge von Izera sollen eigentlich in Kooperation mit dem staatseigenen chinesischen Hersteller Geely produziert werden, von dem man die dafür nötige E-Auto-Technik lizenzieren will. Doch weil das Projekt nicht vorangeht, droht die Partnerschaft zu scheitern. Aufgrund der Verzögerungen könnten die Chinesen sich andere Partner in Europa suchen, so Maliczenkos Warnung.
Bisher hat ElectroMobility Poland rund 133 Millionen Euro eingesammelt, benötigt aber für den Aufbau einer Fertigung und die weitere Entwicklung seiner ersten Modelle weitere zwei bis drei Milliarden Euro, heißt es. Geely wollte sich zu dem Thema laut dem Bericht nicht äußern. Geplant ist, zwei erste Modelle der polnischen E-Automarke Izera in einem neuen Werk in Schlesien zu bauen.
Unterdessen scheinen sich die Zeichen der Zeit auch aus chinesischer Sicht zu ändern. So hat die chinesische Regierung dortige Autohersteller angewiesen, ihre Investitionen in Europa zurückzufahren. Sie will so den Druck auf die hiesige Politik erhöhen, schließlich gibt es seit einiger Zeit ein Ringen um Strafzölle auf die Einfuhr von chinesischen E-Autos in Europa und andersherum.
Weitere Verzögerungen wären für ElectroMobility Poland und Izera sowie den Partner Geely äußerst bedauerlich, da man so die Chance verpasst, das Projekt erfolgreich umzusetzen, so Maliczenko weiter. Geely ist hierzulande vor allem für die übernommenen Marken Volvo, Smart und Lotus bekannt, etabliert aber auch neue, eigene Marken wie Lynk & Co in Europa.
Siehe auch:
EU-Gelder kommen nicht schnell genug
Im Interview mit dem US-Wirtschaftsdienst Bloomberg erklärte Lukasz Maliczenko, der als stellvertretender CEO für ElectroMobility Poland tätig ist, dass die für die Umsetzung der Produktion von Elektroautos unter einer polnischen Marke nötigen Gelder der Europäischen Union und von anderen Investoren weiter auf sich warten lassen.Die Fahrzeuge von Izera sollen eigentlich in Kooperation mit dem staatseigenen chinesischen Hersteller Geely produziert werden, von dem man die dafür nötige E-Auto-Technik lizenzieren will. Doch weil das Projekt nicht vorangeht, droht die Partnerschaft zu scheitern. Aufgrund der Verzögerungen könnten die Chinesen sich andere Partner in Europa suchen, so Maliczenkos Warnung.
Bisher hat ElectroMobility Poland rund 133 Millionen Euro eingesammelt, benötigt aber für den Aufbau einer Fertigung und die weitere Entwicklung seiner ersten Modelle weitere zwei bis drei Milliarden Euro, heißt es. Geely wollte sich zu dem Thema laut dem Bericht nicht äußern. Geplant ist, zwei erste Modelle der polnischen E-Automarke Izera in einem neuen Werk in Schlesien zu bauen.
Unterdessen scheinen sich die Zeichen der Zeit auch aus chinesischer Sicht zu ändern. So hat die chinesische Regierung dortige Autohersteller angewiesen, ihre Investitionen in Europa zurückzufahren. Sie will so den Druck auf die hiesige Politik erhöhen, schließlich gibt es seit einiger Zeit ein Ringen um Strafzölle auf die Einfuhr von chinesischen E-Autos in Europa und andersherum.
Weitere Verzögerungen wären für ElectroMobility Poland und Izera sowie den Partner Geely äußerst bedauerlich, da man so die Chance verpasst, das Projekt erfolgreich umzusetzen, so Maliczenko weiter. Geely ist hierzulande vor allem für die übernommenen Marken Volvo, Smart und Lotus bekannt, etabliert aber auch neue, eigene Marken wie Lynk & Co in Europa.
Zusammenfassung
- Polnisches E-Auto-Projekt Izera mit chinesischer Hilfe vor dem Scheitern
- ElectroMobility Poland warnt vor ablaufender Zeit für Projektumsetzung
- Fehlende Gelder von EU und Investoren gefährden Kooperation mit Geely
- Zwei bis drei Milliarden Euro für Fertigung und Modellentwicklung nötig
- Chinesische Regierung weist Autohersteller zu Investitionskürzungen an
- Geplant sind zwei Modelle der Marke Izera in neuem Werk in Schlesien
Siehe auch:
- CATL startet Testproduktion: Feststoffbatterien ab 2027 in E-Autos?
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Thema:
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