Nach Verbot: Russische Behörden kauften wie blöde iPhones
Trotz oder vielleicht gerade wegen eines offiziellen Verbots durch Präsident Putin steigen die iPhone-Verkäufe an russische Regierungsbehörden drastisch an. Die Nachfrage nach Apple-Geräten bleibt ungebrochen - trotz Sicherheitsbedenken durch den FSB.
Der Grund für das ursprüngliche Verbot waren Sicherheitsbedenken. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB behauptete, eine amerikanische Spionageoperation aufgedeckt zu haben, bei der tausende iPhones mit Überwachungssoftware kompromittiert worden seien. Apple wies diese Vorwürfe seinerzeit entschieden zurück.
Wie Reuters berichtet, stieg der Wert der iPhone-Verträge für Regierungsbehörden von 1,6 Millionen Rubel im Vorjahreszeitraum auf 6,9 Millionen Rubel (etwa 66.000 Euro) in den ersten drei Quartalen 2024. Dies entspricht einer Vervierfachung der Ausgaben, obwohl das russische Digitalministerium seinen Mitarbeitern die dienstliche Nutzung von iPhones und iPads eben untersagt hat. Einige Behörden scheinen von dem Verbot aber ausgenommen zu sein. Als Grund wird die "Unmöglichkeit der Einhaltung" angegeben, was auf die Schwierigkeit hindeutet, adäquate Alternativen zu finden.
Trotz höherer Preise aufgrund dieser Importwege bleibt die Beliebtheit von iPhones ungebrochen. Selbst das neueste Modell, das iPhone 16, ist in Russland erhältlich und stark nachgefragt. Einige russische Einzelhändler und Mobilfunkanbieter haben bereits mit dem Vorverkauf begonnen.
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Verbot zeigt kaum Wirkung
Die russische Regierung ignoriert offenbar ihr eigenes Verbot von iPhones oder besser gesagt die entsprechenden Vorgaben der höchsten politischen und geheimdienstlichen Stellen des Landes. Denn aktuelle Zahlen zeigen, dass sich die Käufe von Apple-Smartphones durch Behörden in den ersten neun Monaten des Jahres 2024 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum vervierfacht haben. Das geschieht trotz der Anweisung von Präsident Wladimir Putin im Frühjahr 2023, auf alternative Betriebssysteme wie Android oder das russische AuroraOS umzusteigen.Der Grund für das ursprüngliche Verbot waren Sicherheitsbedenken. Der russische Inlandsgeheimdienst FSB behauptete, eine amerikanische Spionageoperation aufgedeckt zu haben, bei der tausende iPhones mit Überwachungssoftware kompromittiert worden seien. Apple wies diese Vorwürfe seinerzeit entschieden zurück.
iPhone 16 & iPhone 16 Pro: Die wichtigsten Neuerungen im Überblick
Wie Reuters berichtet, stieg der Wert der iPhone-Verträge für Regierungsbehörden von 1,6 Millionen Rubel im Vorjahreszeitraum auf 6,9 Millionen Rubel (etwa 66.000 Euro) in den ersten drei Quartalen 2024. Dies entspricht einer Vervierfachung der Ausgaben, obwohl das russische Digitalministerium seinen Mitarbeitern die dienstliche Nutzung von iPhones und iPads eben untersagt hat. Einige Behörden scheinen von dem Verbot aber ausgenommen zu sein. Als Grund wird die "Unmöglichkeit der Einhaltung" angegeben, was auf die Schwierigkeit hindeutet, adäquate Alternativen zu finden.
Grauimporte gefragt
Die Nachfrage nach Apple-Produkten in Russland bleibt generell hoch, obwohl der kalifornische Konzern den Verkauf im Land nach Beginn des Ukraine-Krieges offiziell eingestellt hat. Russische Händler umgehen die Sanktionen durch sogenannte Parallelimporte. Diese legalisierte Praxis ermöglicht es, Waren ohne direkte Zustimmung des Markeninhabers einzuführen.Trotz höherer Preise aufgrund dieser Importwege bleibt die Beliebtheit von iPhones ungebrochen. Selbst das neueste Modell, das iPhone 16, ist in Russland erhältlich und stark nachgefragt. Einige russische Einzelhändler und Mobilfunkanbieter haben bereits mit dem Vorverkauf begonnen.
Zusammenfassung
- Trotz Verbots kauften russische Behörden 2024 viermal mehr iPhones
- Putin forderte 2023 Umstieg auf Android oder russisches Aurora-System
- FSB äußerte Sicherheitsbedenken wegen angeblicher US-Spionagesoftware
- Wert der iPhone-Verträge stieg auf 6,9 Millionen Rubel in drei Quartalen
- Einige Behörden sind vom Verbot ausgenommen aufgrund fehlender Alternativen
- Hohe Nachfrage trotz offiziellen Verkaufsstopps durch Apple in Russland
- Parallelimporte ermöglichen weiterhin Verfügbarkeit neuer iPhone-Modelle
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