Apple-Chef: Wir sind vielleicht nicht die Ersten, aber die Besten
Apple-Chef Tim Cook hat sich in einem Interview zu den anhaltenden Bedenken geäußert, dass sein Konzern im Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) hinterherhinke. Cook verteidigte die Strategie mit den Worten: "Wir sind vielleicht nicht die Ersten, aber die Besten."
Er betonte zudem, dass Apple mit seiner KI-Lösung "Apple Intelligence" eine Technologie entwickelt habe, die er als "KI für den Rest von uns" bezeichnet. Dies ist eine Anspielung auf eine frühere Werbekampagne für den Macintosh. In dieser wurde der neue Apple-Rechner im Jahr 1994 damit beworben, dass man kein Genie sein müsse, um ihn zu bedienen, es sei eben ein Computer für alle anderen.
Cook selbst nutzt nach eigenen Angaben die E-Mail-Zusammenfassungen von Apple Intelligence und bezeichnete diese als "lebensverändernd", da sie ihm viel Zeit erspare. Laut dem Apple-Chef werde Apple Intelligence die Nutzung der Produkte des Herstellers grundlegend verändern, ähnlich wie es die Einführung des Click-Wheels beim iPod oder des Multitouch-Displays beim iPhone tat.
Auch zur Vision Pro, der 3500 Dollar teuren Mixed-Reality-Brille, äußerte sich Cook. Er räumte ein, dass es derzeit noch keine "Killer-App" für das Gerät gebe und es vor allem für Early Adopters interessant sei. Er zog jedoch Vergleiche zu früheren Apple-Produkten wie dem iPod, dem iPhone und den AirPods, die anfangs ebenfalls von Kritikern belächelt wurden und nicht sofort kommerziell erfolgreich waren. "Erfolg kommt nicht über Nacht", erklärte Cook und erinnerte daran, dass auch diese Produkte Zeit brauchten, um sich durchzusetzen.
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"Manchmal dauert es einfach länger"
"Es ist völlig in Ordnung, nicht der Erste zu sein. Es braucht Zeit, etwas wirklich Großartiges zu schaffen. Es erfordert viele Iterationen und die Sorge um jedes Detail. Manchmal dauert es einfach länger, aber wir ziehen es vor, ein Produkt auf den Markt zu bringen, das perfekt ist, anstatt uns zu beeilen, nur um die Ersten zu sein. Wenn wir beides können, ist das fantastisch. Aber wenn wir uns entscheiden müssen, ist es für uns klar: Es geht darum, der Beste zu sein", führte Cook gegenüber dem Wall Street Journal aus.Er betonte zudem, dass Apple mit seiner KI-Lösung "Apple Intelligence" eine Technologie entwickelt habe, die er als "KI für den Rest von uns" bezeichnet. Dies ist eine Anspielung auf eine frühere Werbekampagne für den Macintosh. In dieser wurde der neue Apple-Rechner im Jahr 1994 damit beworben, dass man kein Genie sein müsse, um ihn zu bedienen, es sei eben ein Computer für alle anderen.
Cook selbst nutzt nach eigenen Angaben die E-Mail-Zusammenfassungen von Apple Intelligence und bezeichnete diese als "lebensverändernd", da sie ihm viel Zeit erspare. Laut dem Apple-Chef werde Apple Intelligence die Nutzung der Produkte des Herstellers grundlegend verändern, ähnlich wie es die Einführung des Click-Wheels beim iPod oder des Multitouch-Displays beim iPhone tat.
Vision Pro braucht Zeit
Auf die Kritik, dass Apples neueste iPhones vor der Veröffentlichung von Apple Intelligence auf den Markt kamen, entgegnete Cook gelassen: "Im Laufe der Zeit wird das nicht einmal eine Randnotiz sein", sagte er.Auch zur Vision Pro, der 3500 Dollar teuren Mixed-Reality-Brille, äußerte sich Cook. Er räumte ein, dass es derzeit noch keine "Killer-App" für das Gerät gebe und es vor allem für Early Adopters interessant sei. Er zog jedoch Vergleiche zu früheren Apple-Produkten wie dem iPod, dem iPhone und den AirPods, die anfangs ebenfalls von Kritikern belächelt wurden und nicht sofort kommerziell erfolgreich waren. "Erfolg kommt nicht über Nacht", erklärte Cook und erinnerte daran, dass auch diese Produkte Zeit brauchten, um sich durchzusetzen.
Zusammenfassung
- Tim Cook verteidigt Apples KI-Strategie: Qualität vor Schnelligkeit
- 'Apple Intelligence' als KI-Lösung für jedermann entwickelt
- Cook nutzt E-Mail-Zusammenfassungen und findet sie 'lebensverändernd'
- Apple Intelligence soll Produktnutzung grundlegend verändern
- Kritik an später KI-Einführung für iPhones wird als unbedeutend abgetan
- Vision Pro: Noch keine 'Killer-App', aber Potenzial wie frühere Produkte
- Cook erinnert: Erfolg braucht Zeit, wie bei iPod, iPhone und AirPods
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