Ständige Ausfälle: Trumps Krypto-Geschäft legt holprigen Start hin
Donald Trump nutzt die Aufmerksamkeit, die ihm im US-Präsidentschaftswahlkampf zuteilwird, um auch einige wirtschaftliche Gewinne mitzunehmen. Sein neues Krypto-Projekt World Liberty Financial (WLF) hat nun aber einen holprigen Start hingelegt.
Laut Daten von Etherscan hatten bis Dienstagnachmittag nur etwa 4300 einzigartige Wallet-Adressen den Token erworben - das entspricht rund 4 Prozent der registrierten Interessenten. Insgesamt wurden bisher mehr als 532 Millionen Tokens für 15 Cent pro Stück verkauft, was weniger als 3 Prozent der insgesamt 20 Milliarden zur Verfügung stehenden Tokens ausmacht.
Die technischen Probleme auf der Website führten häufig zu der Meldung: "Wir sind in Wartung", was die Nutzer davon abhielt, Transaktionen durchzuführen. Trotz der Schwierigkeiten hat WLF noch keine Stellungnahme zu den Vorfällen abgegeben, berichtete der US-Sender CNBC.
Dieses misslungene Launch-Event könnte ein Rückschlag für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump darstellen, zumal nur noch drei Wochen bis zur Wahl verbleiben. Seit August bewirbt Trump das Projekt, das unter dem Motto "The DeFiant Ones" (Die Trotzigen) läuft - ein Wortspiel mit "DeFi" (Dezentrale Finanzen).
Über die langfristigen Ziele des Projekts ist bisher wenig bekannt. Es wurde angedeutet, dass Kunden dazu ermutigt werden sollen, in Kryptowährungen zu investieren, diese zu verleihen oder damit Kredite aufzunehmen. Allerdings fehlt bisher ein Whitepaper oder ein detaillierter Geschäftsplan. Letzte Woche begann WLF den Prozess zur Genehmigung als Krypto-Bank im DeFi-Ökosystem Aave, einer etablierten Plattform im Bereich der Krypto-Kreditvergabe.
Neben den Schwierigkeiten im Kryptobereich geriet auch Trumps Medienfirma in Schwierigkeiten: Die Aktien der Trump Media & Technology Group, zu der die Plattform Truth Social gehört, verloren am Dienstag fast 10 Prozent an Wert, nachdem der Handel kurzzeitig aufgrund eines plötzlichen Kurssturzes ausgesetzt wurde.
Siehe auch:
Investoren ausgebremst
Die Plattform, die als eine Art Krypto-Bank fungieren soll, begann am Dienstag mit dem Verkauf ihres Tokens. Bereits einen Tag zuvor hatte Mitbegründer Zachary Folkman angekündigt, dass über 100.000 Personen auf der Whitelist stehen, um in das Projekt zu investieren. Doch die Website des Unternehmens litt dann unter wiederholten Ausfällen, was zu einer erheblich geringeren Zahl von Verkäufen führte.Laut Daten von Etherscan hatten bis Dienstagnachmittag nur etwa 4300 einzigartige Wallet-Adressen den Token erworben - das entspricht rund 4 Prozent der registrierten Interessenten. Insgesamt wurden bisher mehr als 532 Millionen Tokens für 15 Cent pro Stück verkauft, was weniger als 3 Prozent der insgesamt 20 Milliarden zur Verfügung stehenden Tokens ausmacht.
Die technischen Probleme auf der Website führten häufig zu der Meldung: "Wir sind in Wartung", was die Nutzer davon abhielt, Transaktionen durchzuführen. Trotz der Schwierigkeiten hat WLF noch keine Stellungnahme zu den Vorfällen abgegeben, berichtete der US-Sender CNBC.
Dieses misslungene Launch-Event könnte ein Rückschlag für den republikanischen Präsidentschaftskandidaten Donald Trump darstellen, zumal nur noch drei Wochen bis zur Wahl verbleiben. Seit August bewirbt Trump das Projekt, das unter dem Motto "The DeFiant Ones" (Die Trotzigen) läuft - ein Wortspiel mit "DeFi" (Dezentrale Finanzen).
Auch Trump Media strauchelt
Laut eines für Investoren bereitgestellten Plans strebt WLF an, in der ersten Verkaufsphase 300 Millionen Dollar bei einer Bewertung von 1,5 Milliarden Dollar einzunehmen. 20 Prozent der Token sollen dem Gründerteam, zu dem auch die Familie Trump gehört, zugewiesen werden. Der WLFI-Token wird als ein Regulation-D-Token angeboten, das es erlaubt, Kapital zu beschaffen, ohne die Genehmigung der US-Börsenaufsicht SEC einzuholen. Allerdings sind nur akkreditierte Investoren berechtigt, in das Projekt zu investieren.Über die langfristigen Ziele des Projekts ist bisher wenig bekannt. Es wurde angedeutet, dass Kunden dazu ermutigt werden sollen, in Kryptowährungen zu investieren, diese zu verleihen oder damit Kredite aufzunehmen. Allerdings fehlt bisher ein Whitepaper oder ein detaillierter Geschäftsplan. Letzte Woche begann WLF den Prozess zur Genehmigung als Krypto-Bank im DeFi-Ökosystem Aave, einer etablierten Plattform im Bereich der Krypto-Kreditvergabe.
Neben den Schwierigkeiten im Kryptobereich geriet auch Trumps Medienfirma in Schwierigkeiten: Die Aktien der Trump Media & Technology Group, zu der die Plattform Truth Social gehört, verloren am Dienstag fast 10 Prozent an Wert, nachdem der Handel kurzzeitig aufgrund eines plötzlichen Kurssturzes ausgesetzt wurde.
Zusammenfassung
- Trump nutzt Wahlkampfaufmerksamkeit für Krypto-Projekt WLF
- Technische Probleme bei WLF führen zu Verkaufsausfällen
- Nur 4300 Wallets kauften Tokens am ersten Tag
- WLF verkauft weniger als 3 Prozent der angebotenen Tokens
- Trump hat keine Stellungnahme zu den Ausfällen gegeben
- WLF strebt 300 Millionen Dollar in der ersten Phase an
- Technische Schwierigkeiten bei Trumps Medienfirma
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