Microsoft: "Return to Office"-Zwang von Amazon ist für uns kein Vorbild

Microsoft hält an seinem flexiblen Arbeitsmodell fest, denn mit Scott Guthrie beruhigte ein hochrangiger Manager die Belegschaft: Eine Rückkehr zur Fünf-Tage-Woche im Büro ist nicht geplant - zumindest solange die Produktivität stimmt.
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Flexibilität bleibt bei Microsoft Trumpf

Microsoft hält an seiner flexiblen Arbeitspolitik fest und plant keine verpflichtende Rückkehr zur vollen Präsenz im Büro. Das sagte vor kurzem Scott Guthrie, Executive Vice President der Cloud and AI Group bei Microsoft, in einem internen Meeting. Der Tech-Konzern setzt damit weiterhin auf ein hybrides Arbeitsmodell, das den meisten Angestellten erlaubt, mindestens 50 Prozent ihrer Arbeitszeit von zu Hause aus zu arbeiten.

Guthrie machte jedoch deutlich, dass die derzeitige Politik nicht in Stein gemeißelt ist, vor allem dann, wenn der Redmonder Konzern einen Rückgang der Produktivität feststellt. Der Zeitpunkt für dieses Statement von Guthrie ist kein Zufall, denn derzeit herrscht bei Amazon enorme Aufregung, weil der Konzern aus Seattle seine Mitarbeiter streng zurück ins Büro beordert hat. Amazon plant ab dem nächsten Jahr eine vollständige Rückkehr zur Fünf-Tage-Woche im Büro, was bei vielen Angestellten auf Widerstand stößt. Infografik Arbeitswelt: In diesen Branchen ist Homeoffice am meisten verbreitetArbeitswelt: In diesen Branchen ist Homeoffice am meisten verbreitet Wie Fortune berichtet, hat Microsoft nicht näher erläutert, wie man diese Produktivität messen wird - vermutlich ist es aber Ermessenssache der jeweiligen Vorgesetzten. Die aktuelle Strategie scheint sich für Microsoft auszuzahlen bzw. hat der Konzern keinen echten Grund, sie zu ändern: Denn trotz (oder vielleicht auch aufgrund) des aktuellen hybriden Arbeitsmodells konnte das Unternehmen in den vergangenen Quartalen und Jahren stets steigern.

Herausforderungen für Unternehmen

Die Rückkehr zur vollen Präsenz im Büro stellt viele Unternehmen ohnehin vor Herausforderungen. Bei Amazon führte die Ankündigung der neuen Regelung zu massivem Widerstand. Laut einer Umfrage auf der Plattform Blind erwägen 73 Prozent der Amazon-Mitarbeiter aufgrund der neuen Politik einen Jobwechsel.

Was haltet ihr von Microsofts flexibler Arbeitspolitik bzw. Amazons strenger Regelung? Glaubt ihr, dass Homeoffice die Produktivität - in der einen oder anderen Form - beeinflusst? Teilt eure Erfahrungen und Gedanken dazu in den Kommentaren.

Zusammenfassung
  • Microsoft bleibt bei flexiblem Arbeitsmodell
  • Keine verpflichtende Vollpräsenz wie bei Amazon
  • Hybrides Modell erlaubt 50% Homeoffice
  • Produktivitätsabfall könnte Politik ändern
  • Messung der Produktivität unklar
  • Amazon-Mitarbeiter planen Jobwechsel
  • Diskussion um Produktivität im Homeoffice

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