Microsoft Copilot bald als Nachrichtensprecher & persönlicher Assistent
Microsoft hat eine vollständige Überarbeitung der für mobile Geräte erhältlichen Copilot-Apps mit KI-Funktion begonnen. Dabei soll die Fähigkeit des KI-Assistenten ausgebaut werden, sodass dieser etwa Nachrichten "vorlesen" kann, als wären es die News im Radio.
In der neuen Copilot-App, die sowohl für Android als auch Apple iOS angeboten werden soll, soll der Nutzer sich über diverse Themen informieren können, wobei sich der KI-Assistent an den bisher gestellten Fragen orientiert oder Inhalte zu den vom Nutzer gewählten Interessen liefert. Anhand des Nutzerverhaltens soll sich auch das "Verhalten" des Copilot-Assistenten ändern.
Abhängig vom Nutzerverhalten soll die neue Copilot-App außerdem auch Inhalte wie Sportergebnisse zutage fördern, weil sie "weiß", dass der Nutzer sich für bestimmte Mannschaften interessiert, oder auch bestimmte sportliche Übungen suggerieren, weil der Nutzer kürzlich entsprechende Hinweise geliefert hat. Generell soll die Benutzeroberfläche der neuen Copilot-Apps deutlich vereinfacht werden, auch weil man die Möglichkeit schaffen will, den KI-Assistenten ohne häufige schriftliche Eingaben zu nutzen.
Im Grunde ist die neue Copilot-App für Android und iOS wohl auch genau das: eine weiterentwickelte Ausgabe von Pi, schließlich hatte Microsoft die Firma Inflection AI vor nicht allzu langer Zeit vollständig übernommen. Zu den Gründern von Inflection zählte auch Mustafa Suleyman, der einst auch Google DeepMind mitgegründet hatte und inzwischen als CEO für Microsofts AI-Sparte zuständig ist.
Suleyman soll auch dafür verantwortlich sein, dass Microsoft auf der an Konsumenten gerichteten Seite seines KI-Geschäfts immer stärker darauf hinarbeitet, Copilot zu einer Art persönlichem Assistenten zu machen. Mittlerweile ist Microsoft Copilot natürlich nicht mehr nur eine App oder ein Teil der Suchmaschine Bing, sondern besteht aus einer wachsenden Familie von KI-Diensten und -Anwendungen, die zunehmend auch Firmenkunden bedienen sollen.
Dem Verge-Bericht zufolge beginnt derzeit eine eher "experimentelle" Phase von Copilot, bei der sich die Funktionalität der verschiedenen Varianten zumindest im Bereich der Consumer-Dienste häufiger stark verändern könnte. Microsoft versucht auf diese Weise wohl unter anderem Wege für die Verwendung der KI-Services zu finden, die die Nutzer auch wirklich ansprechen.
Nutzt ihr selbst regelmäßig Copilot oder einen anderen KI-Dienst von Microsoft oder anderen Anbietern? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Ich selbst bin eher stolz darauf, bisher im Grunde vollständig ohne derartige Produkte auszukommen.
Siehe auch:
Microsoft entwickelt KI-Apps für Handys neu
Laut einem Bericht des US-Magazins The Verge, der sich auf eine Reihe von Quellen aus dem Umfeld von Microsoft stützt, soll der Copilot genannte KI-Assistent in einer vollkommen neu entwickelten App daherkommen, die neue Funktionen bietet. Derzeit laufen bereits Tests, wobei sich die neue App mit ihrem "Karten"-basierten Design deutlich von den anderen Smartphone-Apps von Microsoft unterscheidet.In der neuen Copilot-App, die sowohl für Android als auch Apple iOS angeboten werden soll, soll der Nutzer sich über diverse Themen informieren können, wobei sich der KI-Assistent an den bisher gestellten Fragen orientiert oder Inhalte zu den vom Nutzer gewählten Interessen liefert. Anhand des Nutzerverhaltens soll sich auch das "Verhalten" des Copilot-Assistenten ändern.
App soll eigene "Nachrichtenshow" erstellen
So soll das System zu vermeintlich passenden Zeitpunkten jeweils unterschiedliche Karten mit Inhalten anzeigen und bestimmte Aufgaben auch automatisch erledigen. Als eines der Beispiele nennt der Bericht, dass der KI-Assistent zum Beispiel anbietet, eine Art Nachrichtensendung zu generieren, bei der die täglichen Nachrichten von einer synthetischen Stimme vor ebenfalls synthetischer Hintergrundmusik "vorgelesen" werden, ganz so wie man es auch von Radiosendern oder Podcasts kennt.Abhängig vom Nutzerverhalten soll die neue Copilot-App außerdem auch Inhalte wie Sportergebnisse zutage fördern, weil sie "weiß", dass der Nutzer sich für bestimmte Mannschaften interessiert, oder auch bestimmte sportliche Übungen suggerieren, weil der Nutzer kürzlich entsprechende Hinweise geliefert hat. Generell soll die Benutzeroberfläche der neuen Copilot-Apps deutlich vereinfacht werden, auch weil man die Möglichkeit schaffen will, den KI-Assistenten ohne häufige schriftliche Eingaben zu nutzen.
Neue Apps basieren auf Designs von Inflection AI
Stattdessen setzt Microsoft angeblich darauf, die verschiedenen "Karten" der KI-Assistenz mit ebenfalls durch eine KI generierten Bildern zu gestalten, um den Anwender zur weiteren Nutzung zu bewegen und diese angenehmer zu gestalten. Wer den Markt rund um die diversen Produkte aus dem Bereich der generativen Künstlichen Intelligenz schon länger verfolgt, wird sich bei den genannten Funktionen und Design-Ideen wahrscheinlich stark an einen "Pi" genannten KI-Assistenten der Startup-Firma Inflection AI erinnern.Im Grunde ist die neue Copilot-App für Android und iOS wohl auch genau das: eine weiterentwickelte Ausgabe von Pi, schließlich hatte Microsoft die Firma Inflection AI vor nicht allzu langer Zeit vollständig übernommen. Zu den Gründern von Inflection zählte auch Mustafa Suleyman, der einst auch Google DeepMind mitgegründet hatte und inzwischen als CEO für Microsofts AI-Sparte zuständig ist.
Suleyman soll auch dafür verantwortlich sein, dass Microsoft auf der an Konsumenten gerichteten Seite seines KI-Geschäfts immer stärker darauf hinarbeitet, Copilot zu einer Art persönlichem Assistenten zu machen. Mittlerweile ist Microsoft Copilot natürlich nicht mehr nur eine App oder ein Teil der Suchmaschine Bing, sondern besteht aus einer wachsenden Familie von KI-Diensten und -Anwendungen, die zunehmend auch Firmenkunden bedienen sollen.
Dem Verge-Bericht zufolge beginnt derzeit eine eher "experimentelle" Phase von Copilot, bei der sich die Funktionalität der verschiedenen Varianten zumindest im Bereich der Consumer-Dienste häufiger stark verändern könnte. Microsoft versucht auf diese Weise wohl unter anderem Wege für die Verwendung der KI-Services zu finden, die die Nutzer auch wirklich ansprechen.
Nutzt ihr selbst regelmäßig Copilot oder einen anderen KI-Dienst von Microsoft oder anderen Anbietern? Lasst es uns in den Kommentaren wissen. Ich selbst bin eher stolz darauf, bisher im Grunde vollständig ohne derartige Produkte auszukommen.
Zusammenfassung
- Microsoft überarbeitet mobile Copilot-Apps mit erweiterten KI-Funktionen
- Neue App bietet Nachrichten-Vorlesefunktion ähnlich einer Radiosendung
- Tests einer neu entwickelten, kartenbasierten App laufen bereits
- Copilot-App passt Inhalte und Verhalten an Nutzerinteressen an
- KI-Assistent soll automatisch Aufgaben übernehmen und Inhalte vorschlagen
- Benutzeroberfläche wird vereinfacht, um die Nutzung ohne Texteingaben zu ermöglichen
- Neue Copilot-Version basiert auf Technologie der übernommenen Firma Inflection AI
Siehe auch:
- Windows 11: Microsoft ermöglicht freie(re)s Belegen der Copilot-Taste
- Die "zweite Welle" mit Microsoft Copilot-Funktionsupdates startet
- Microsoft benennt Copilot um - Event am 16. September angekündigt
- Microsoft versorgt x86-PCs ab November mit "Copilot+" KI-Features
- Microsoft verschlimmbessert Produktnamen: Jetzt ist Copilot dran
Thema:
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