OnePlus & Oppo: Erneutes Smartphone-Verkaufsverbot in Deutschland
OnePlus hat ein Problem. Erneut ist der Verkauf der Smartphones der Produkte der chinesischen Marke in Deutschland in Folge eines Gerichtsentscheides unterbunden worden. Auch die OnePlus-Mutter Oppo darf ihre Geräte vorerst nicht hierzulande verkaufen.
OnePlus & Co müssen den Verkauf jetzt erneut stoppen, weil man im Streit mit dem amerikanischen Patentverwerter und Mobilfunkspezialisten InterDigital ein weiteres Mal den Kürzeren gezogen hat. Genaue Details dazu, welche Patente in diesem Fall betroffen sind, stehen noch aus.
Man wolle mit InterDigital weiter verhandeln, um die Angelegenheiten auf eine gütliche Art und Weise zu lösen. OnePlus werde weiterhin in Europa aktiv bleiben, um seine "exzellenten Produkte und Dienstleistungen" auf unserem Kontinent anzubieten. InterDigital führt derzeit an mehreren Orten eine patentrechtliche Auseinandersetzung mit der OnePlus-Mutterfirma Oppo.
Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, die Patentrechte an diversen sogenannten "Standard-Essentiellen Patenten" rund um Mobilfunk- und Videotechnologien zu verwerten. Dabei geht es um die Eintreibung von Lizenzgebühren auf diese Patente, die unter anderem Technologien für bestimmte 5G-Funktionen und Videokompression betreffen. InterDigital erwirtschaftete auf diese Weise allein 2023 mehr als 500 Millionen Euro Umsatz.
InterDigital hat in den letzten Jahren immer wieder aufsehenerregende Patentabkommen mit verschiedenen Smartphone-Herstellern verkündet. Dazu gehören unter anderem Apple, Samsung, Huawei und Xiaomi, die inzwischen allesamt Geld für die Patente von InterDigital zahlen. Das Unternehmen hält über seine beiden Unternehmensteile hinweg das scheinbar größte Portfolio an 5G-bezogenen Patenten weltweit. Von InterDigital selbst war bisher zu dem erneuten Verkaufsverbot gegen Oppo/OnePlus noch nichts zu hören.
Siehe auch:
Smartphone-Verkauf über Websites gestoppt
OnePlus, Oppo, Realme und alle anderen Marken des zum BBK-Konzern gehörenden chinesischen Smartphone-Herstellers dürfen ihre Produkte derzeit zum wiederholten Male nicht mehr in Deutschland vertreiben. Bei OnePlus und Realme macht sich dieser Schritt besonders bemerkbar, haben beide Marken doch die bisher über ihre Websites verfügbare Option zum Kauf der Produkte entfernt.OnePlus & Co müssen den Verkauf jetzt erneut stoppen, weil man im Streit mit dem amerikanischen Patentverwerter und Mobilfunkspezialisten InterDigital ein weiteres Mal den Kürzeren gezogen hat. Genaue Details dazu, welche Patente in diesem Fall betroffen sind, stehen noch aus.
OnePlus betont Willen zu gütlicher Einigung
Es dürfte jedoch ein Mal mehr eine Verbotsverfügung vorliegen, mit der InterDigital aufgrund der Entscheidung eines deutschen Gerichts dafür sorgen konnte, dass Oppo, OnePlus & Co ihre patentverletztenden Geräte nicht mehr hierzulande verkaufen können. Von OnePlus war in einer Stellungnahme gegenüber den Kollegen von Allround-PC zu hören, dass man großen Wert auf den Schutz geistigen Eigentums lege und einen fair geregelten Zugriff auf essenzielle Patente schätze.Man wolle mit InterDigital weiter verhandeln, um die Angelegenheiten auf eine gütliche Art und Weise zu lösen. OnePlus werde weiterhin in Europa aktiv bleiben, um seine "exzellenten Produkte und Dienstleistungen" auf unserem Kontinent anzubieten. InterDigital führt derzeit an mehreren Orten eine patentrechtliche Auseinandersetzung mit der OnePlus-Mutterfirma Oppo.
Das Unternehmen ist darauf spezialisiert, die Patentrechte an diversen sogenannten "Standard-Essentiellen Patenten" rund um Mobilfunk- und Videotechnologien zu verwerten. Dabei geht es um die Eintreibung von Lizenzgebühren auf diese Patente, die unter anderem Technologien für bestimmte 5G-Funktionen und Videokompression betreffen. InterDigital erwirtschaftete auf diese Weise allein 2023 mehr als 500 Millionen Euro Umsatz.
InterDigital hat in den letzten Jahren immer wieder aufsehenerregende Patentabkommen mit verschiedenen Smartphone-Herstellern verkündet. Dazu gehören unter anderem Apple, Samsung, Huawei und Xiaomi, die inzwischen allesamt Geld für die Patente von InterDigital zahlen. Das Unternehmen hält über seine beiden Unternehmensteile hinweg das scheinbar größte Portfolio an 5G-bezogenen Patenten weltweit. Von InterDigital selbst war bisher zu dem erneuten Verkaufsverbot gegen Oppo/OnePlus noch nichts zu hören.
Zusammenfassung
- Verkauf von OnePlus und Oppo Smartphones in Deutschland gestoppt
- BBK-Marken in Deutschland von Verkaufsverbot betroffen
- OnePlus und Realme entfernen Online-Kaufoptionen
- Patentstreit mit InterDigital führt zu erneutem Verbot
- OnePlus betont Wertschätzung für geistiges Eigentum
- Verhandlungen mit InterDigital sollen fortgesetzt werden
- InterDigital erwirtschaftet hohe Umsätze durch Lizenzgebühren
Siehe auch:
- Nach Nokia-Deal: OnePlus verkauft Smartphones wieder in Deutschland
- Nokia Patent-Feldzug: Nach Oppo/OnePlus nun Verkaufsverbot für Vivo?
- Nach Oppo und OnePlus: Auch Vivo und Realme droht Verkaufsverbot
- Nokia gewinnt vor Gericht: Verkaufsverbot für OnePlus & Oppo-Handys?
- OnePlus will seine Fernsehgeräte künftig auch in Europa verkaufen
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