Passwörter im Klartext: Meta fängt sich in Europa die nächste Strafe
Auf den US-Konzern Meta kommt in Europa eine neue Strafzahlung zu. Verursacht wurde diese durch Nachlässigkeiten beim Schutz sensibler Daten der Nutzer: Das Unternehmen hatte Passwörter unverschlüsselt gespeichert und so dem Risiko eines Diebstahls ausgesetzt.
Meta hatte den Vorfall damals öffentlich zugegeben, und die DPC erklärte, dass diese Passwörter nicht an externe Parteien weitergegeben wurden. "Es ist allgemein anerkannt, dass Passwörter von Nutzern nicht im Klartext gespeichert werden sollten, angesichts der Risiken des Missbrauchs, die durch den Zugriff auf solche Daten entstehen", erklärte der stellvertretende irische Datenschutzbeauftragte Graham Doyle in einer Stellungnahme laut der Nachrichtenagentur Reuters.
Ein Sprecher Metas betonte, dass das Unternehmen sofortige Maßnahmen ergriffen habe, um den Fehler zu beheben, nachdem es ihn 2019 während einer Sicherheitsüberprüfung entdeckt hatte. Es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass die Passwörter missbraucht oder auf unzulässige Weise abgerufen wurden. Meta habe während der gesamten Untersuchung konstruktiv mit der Datenschutzbehörde zusammengearbeitet, fügte der Sprecher hinzu.
Meta ist trotzdem Stammgast bei den Ermittlern der Behörde. Bis heute hat die DPC dem Konzern bereits Strafen in Höhe von insgesamt 2,5 Milliarden Euro aufgebrummt. Diese beziehen sich auf Verstöße gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die 2018 in der EU eingeführt wurde. Zu den Geldstrafen gehört auch eine Rekordstrafe von 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2023, gegen die Meta derzeit noch in einem Berufungsverfahren kämpft.
Siehe auch:
Klarer DSGVO-Verstoß
Die irische Datenschutzbehörde hat den Social-Media-Konzern am heutigen Freitag mit einer Geldstrafe von 91 Millionen Euro belegt. Der Grund dafür ist, dass Meta versehentlich Passwörter von Nutzern unverschlüsselt gespeichert hatte. Die Untersuchung wurde bereits vor fünf Jahren eingeleitet, nachdem Meta die irische Datenschutzkommission (DPC) darüber informiert hatte, dass bestimmte Passwörter im sogenannten "Klartext" gespeichert wurden, also ohne jeglichen Schutz oder Verschlüsselung.Meta hatte den Vorfall damals öffentlich zugegeben, und die DPC erklärte, dass diese Passwörter nicht an externe Parteien weitergegeben wurden. "Es ist allgemein anerkannt, dass Passwörter von Nutzern nicht im Klartext gespeichert werden sollten, angesichts der Risiken des Missbrauchs, die durch den Zugriff auf solche Daten entstehen", erklärte der stellvertretende irische Datenschutzbeauftragte Graham Doyle in einer Stellungnahme laut der Nachrichtenagentur Reuters.
Ein Sprecher Metas betonte, dass das Unternehmen sofortige Maßnahmen ergriffen habe, um den Fehler zu beheben, nachdem es ihn 2019 während einer Sicherheitsüberprüfung entdeckt hatte. Es gebe keinerlei Hinweise darauf, dass die Passwörter missbraucht oder auf unzulässige Weise abgerufen wurden. Meta habe während der gesamten Untersuchung konstruktiv mit der Datenschutzbehörde zusammengearbeitet, fügte der Sprecher hinzu.
Meta ist Stammkunde
Die DPC ist eine der wichtigsten, aber auch umstrittensten Datenschutzbehörden der Europäischen Union (EU). Sie ist für die meisten großen US-Internetunternehmen zuständig, da sich deren europäische Niederlassungen häufig in Irland befinden. Oft wird ihr aber eine recht unternehmensfreundliche Auslegung der Gesetze nachgesagt.Meta ist trotzdem Stammgast bei den Ermittlern der Behörde. Bis heute hat die DPC dem Konzern bereits Strafen in Höhe von insgesamt 2,5 Milliarden Euro aufgebrummt. Diese beziehen sich auf Verstöße gegen die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO), die 2018 in der EU eingeführt wurde. Zu den Geldstrafen gehört auch eine Rekordstrafe von 1,2 Milliarden Euro im Jahr 2023, gegen die Meta derzeit noch in einem Berufungsverfahren kämpft.
Zusammenfassung
- Meta erhält in Europa neue Strafzahlung von 91 Millionen Euro
- Nachlässigkeit beim Schutz sensibler Nutzerdaten führte zur Strafe
- Passwörter wurden unverschlüsselt gespeichert, Risiko eines Diebstahls
- Irische Datenschutzbehörde legte Strafe wegen Verstoßes fest
- Untersuchung begann vor fünf Jahren nach Eigenmeldung von Meta
- Meta arbeitete während der Untersuchung konstruktiv mit Behörde zusammen
- DPC hat bereits Strafen von insgesamt 2,5 Milliarden Euro gegen Meta verhängt
Siehe auch:
Thema:
Metras Aktienkurs in Euro
Videos zum Thema Facebook
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- WhatsApp: Wie man ungewollte Gruppen-Einladungen vermeidet
- Super Bowl 2025: Eine Banane für Chris Pratt und Chris Hemsworth
- Mehr als eine Kamerabrille? Die Ray-Ban-Meta-Smart Glasses im Test
- Vor Apple noch in Position bringen: Meta macht Wind um neues Headset
The Social Network im Preis-Check
Beiträge aus dem Forum
-
Facebook Werbung
Ler-Khun -
Facebook sperrt meinen Account und verlangt zum Entsperren Foto
Doodle -
Abfrage der Datenschutzeinstellungen bei jedem Neustart.
DK2000 -
Keine Anzeige meiner Beiträge in Facebook
IsabellaKrystynek -
deutscher Warcraft 3 Discord / deutsche Warcraft 3 Community Facebook
thielemann03 -
Forum und Newsseite datenschutzfreundlicher machen
DanielDuesentrieb -
Facebook Newsfeed Frage
Schlutopia
Neue Downloads
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- "Chat ist tot": OpenAI plant massiven Umbau der ChatGPT-Dienste
- Nintendo Switch 2: Media Markt verkauft Konsole heute zum Tiefpreis
- AMD RDNA 5: Release neuer Radeon-Grafikkarten verzögert sich massiv
- Faltbares iPhone: Neue Dummy-Bilder enthüllen Design und Funktionen
- Aktion endet heute: Nur 25 Euro für Unlimited-Tarif im Telekom-Netz
- Meta bestätigt: 20.000 Instagram-Konten durch KI-Panne gestohlen
- Nur bis Mitternacht: 12 tolle MwSt.-Angebote bei Media Markt & Saturn
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen