USA: Google-KI entscheidet künftig mit, ob Arbeitslose Geld erhalten
Im US-Bundesstaat Nevada wird eine von Google mitentwickelte Lösung aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) bald darüber mitentscheiden, ob Anträge auf Leistungen für Arbeitslose zu deren Gunsten ausfallen werden. Google und die Behörden arbeiten dafür zusammen.
Das KI-System soll auf Basis der analysierten Gesprächsaufzeichnungen eine Empfehlung an "menschliche Schlichter" aussprechen, wenn es um die Frage geht, ob ein Antragsteller Geld bekommen sollte oder nicht. Es ist das erste Mal, dass in den USA ein KI-System in eine solche Entscheidung eingebunden wird, bei der es auch darum geht, ob Bürgern des Bundesstaats Nevada tausende Dollar an Hilfsgeldern zur Verfügung gestellt werden oder eben nicht.
Um die Empfehlung der KI zu erhalten, müssen die Mitarbeiter der Behörden das System mit dem Transkript ihrer Befragungen der Antragsteller sowie einigen weiteren Dokumenten füttern. Nach nur fünf Minuten soll dann eine Analyse erfolgt sein und eine Empfehlung vorliegen. Deckt sich die Empfehlung mit der Einschätzung eines menschlichen Mitarbeiters, der mit dem jeweiligen Fall betraut wird, wird die Entscheidung der betroffenen Form mitgeteilt.
Gibt es eine Diskrepanz zwischen der KI-Empfehlung und der Entscheidung des menschlichen Mitarbeiters, wird eine weitere Prüfung eingeleitet, heißt es. In keinem Fall soll die KI allein ohne menschliche Beteiligung über irgendwelche Zahlungen entscheiden können, beteuern die zuständigen Behörden. Kritiker sehen große Risiken, auch weil hier persönliche Daten verarbeitet werden und Befürchtungen bestehen, dass "Halluzinationen" die Empfehlungen der KI beeinflussen könnten.
Das KI-System soll helfen, die aufgrund der extremen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt in den Corona-Jahren entstandenen Fehler bei Zahlungen des Bundesstaats Nevada an bestimmte Bürger aufzuarbeiten. Teilweise seien damals Anträge an die falschen Stellen gerichtet worden, Auszahlungen an unberechtigte Personen erfolgt und diverse andere Fehler aufgetreten. In diversen Fällen Verfahren kam es seither zu einer Häufung von Einsprüchen und Streitigkeiten um die Rechtmäßigkeit von Ansprüchen und Zahlungen.
Siehe auch:
KI soll Gespräche analysieren
Laut einem Bericht des US-Magazins Gizmodo wird in Nevada innerhalb der nächsten Monate ein neues generatives KI-System von Google eingeführt, das die Transkripte von Anhörungen von arbeitslosen Menschen analysiert, die einen Antrag auf die Zahlung von Sozialleistungen eingereicht haben, der abgelehnt wurde, wogegen dann wiederum Einspruch eingelegt wurde.Das KI-System soll auf Basis der analysierten Gesprächsaufzeichnungen eine Empfehlung an "menschliche Schlichter" aussprechen, wenn es um die Frage geht, ob ein Antragsteller Geld bekommen sollte oder nicht. Es ist das erste Mal, dass in den USA ein KI-System in eine solche Entscheidung eingebunden wird, bei der es auch darum geht, ob Bürgern des Bundesstaats Nevada tausende Dollar an Hilfsgeldern zur Verfügung gestellt werden oder eben nicht.
Entscheidung nach Minuten, nicht Stunden
Das von Google entwickelte System soll helfen, einen seit der Coronavirus-Pandemie entstandenen Rückstau aufzulösen. Die Anträge auf Unterstützungszahlungen für arbeitslose Bürger sollen dank der KI innerhalb weniger Minuten entschieden werden können - statt der bisher üblichen mehreren Stunden.Um die Empfehlung der KI zu erhalten, müssen die Mitarbeiter der Behörden das System mit dem Transkript ihrer Befragungen der Antragsteller sowie einigen weiteren Dokumenten füttern. Nach nur fünf Minuten soll dann eine Analyse erfolgt sein und eine Empfehlung vorliegen. Deckt sich die Empfehlung mit der Einschätzung eines menschlichen Mitarbeiters, der mit dem jeweiligen Fall betraut wird, wird die Entscheidung der betroffenen Form mitgeteilt.
Gibt es eine Diskrepanz zwischen der KI-Empfehlung und der Entscheidung des menschlichen Mitarbeiters, wird eine weitere Prüfung eingeleitet, heißt es. In keinem Fall soll die KI allein ohne menschliche Beteiligung über irgendwelche Zahlungen entscheiden können, beteuern die zuständigen Behörden. Kritiker sehen große Risiken, auch weil hier persönliche Daten verarbeitet werden und Befürchtungen bestehen, dass "Halluzinationen" die Empfehlungen der KI beeinflussen könnten.
Das KI-System soll helfen, die aufgrund der extremen Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt in den Corona-Jahren entstandenen Fehler bei Zahlungen des Bundesstaats Nevada an bestimmte Bürger aufzuarbeiten. Teilweise seien damals Anträge an die falschen Stellen gerichtet worden, Auszahlungen an unberechtigte Personen erfolgt und diverse andere Fehler aufgetreten. In diversen Fällen Verfahren kam es seither zu einer Häufung von Einsprüchen und Streitigkeiten um die Rechtmäßigkeit von Ansprüchen und Zahlungen.
Zusammenfassung
- KI von Google entscheidet bald mit über Zahlungen an Arbeitslose in Nevada
- Neue KI analysiert Transkripte von Anhörungen der Antragsteller
- KI gibt Empfehlungen an Schlichter über Auszahlungen
- Schnellere Entscheidungsfindung durch KI: Minuten statt Stunden
- Zusätzliche Überprüfung bei Diskrepanzen zur KI-Empfehlung
- Kritik wegen Datenschutz und möglicher KI-Fehler
- Ziel: Aufarbeitung von Fehlern bei Zahlungen während der Pandemie
Siehe auch:
- Google Maps: Redesign killt klassischen Pin und bringt neue Farben
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