Fukushima: Hoffen auf richtig sortierte Stangen, um Roboter zu schieben
Die Reaktor-Katastrophe im japanischen Atomkraftwerk Fukushima Daiichi ist nun schon über 13 Jahre her. Jetzt wird ein neuer Anlauf unternommen, um endlich einmal mit einem Roboter in den Kernbereich der zerstörten Reaktoren vorzustoßen.
Die genannten Probleme bestanden vor allem darin, dass ein Satz von Rohren durcheinander geraten war. Mit diesen soll der Roboter ins Innere des Reaktors geschoben und später wieder herausgezogen werden. Da sie aber in einer falschen Reihenfolge vorlagen, kam man nicht weit genug - und eine Korrektur innerhalb der zulässigen Strahlenbelastungszeit war nicht möglich, wie der Betreiber des Kraftwerks, Tokyo Electric Power Company Holdings (TEPCO), erklärte.
Der Roboter, der den Spitznamen "Telesco" trägt, kann sich mithilfe der Schubrohre bis zu etwa 22 Meter ausfahren, um sein Zielgebiet zu erreichen. Dort soll er ein Fragment von der Oberfläche des geschmolzenen Brennstoffs mit einer Greifvorrichtung einsammeln. Die Mission, um das Fragment zu bergen und zurückzubringen, wird etwa zwei Wochen dauern, hieß es.
Trotz Kritik, dass dies unrealistisch sei, halten die Regierung und TEPCO an ihrem Ziel fest, die Aufräumarbeiten in 30 bis 40 Jahren abzuschließen. Konkrete Pläne für die vollständige Entfernung des geschmolzenen Brennstoffs oder seine Lagerung wurden jedoch bislang nicht beschlossen.
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Rohre durcheinander
Das Ziel der aktuellen Versuche besteht darin, ein Fragment des geschmolzenen Brennstoffs zu bergen. Das wäre ein wichtiger Ausgangspunkt für die Erarbeitung weitergehender Pläne, die in Zukunft irgendwann zu einem kompletten Rückbau der Anlage führen können. Der Roboter hat heute seine Arbeit wieder aufgenommen, nachdem ein früherer Versuch wegen "technischer Probleme" abgebrochen werden musste, berichtet die Nachrichtenagentur AP.Die genannten Probleme bestanden vor allem darin, dass ein Satz von Rohren durcheinander geraten war. Mit diesen soll der Roboter ins Innere des Reaktors geschoben und später wieder herausgezogen werden. Da sie aber in einer falschen Reihenfolge vorlagen, kam man nicht weit genug - und eine Korrektur innerhalb der zulässigen Strahlenbelastungszeit war nicht möglich, wie der Betreiber des Kraftwerks, Tokyo Electric Power Company Holdings (TEPCO), erklärte.
Der Roboter, der den Spitznamen "Telesco" trägt, kann sich mithilfe der Schubrohre bis zu etwa 22 Meter ausfahren, um sein Zielgebiet zu erreichen. Dort soll er ein Fragment von der Oberfläche des geschmolzenen Brennstoffs mit einer Greifvorrichtung einsammeln. Die Mission, um das Fragment zu bergen und zurückzubringen, wird etwa zwei Wochen dauern, hieß es.
Rückbau in Jahrzehnten
Das Ziel der Operation ist es, weniger als drei Gramm der geschätzten 880 Tonnen hoch radioaktiven geschmolzenen Brennstoffs aus den drei Reaktoren zu bergen. Diese kleine Probe soll wichtige Daten liefern, um zukünftige Rückbauverfahren und die dafür erforderlichen Technologien und Roboter zu entwickeln, sagen Experten.Trotz Kritik, dass dies unrealistisch sei, halten die Regierung und TEPCO an ihrem Ziel fest, die Aufräumarbeiten in 30 bis 40 Jahren abzuschließen. Konkrete Pläne für die vollständige Entfernung des geschmolzenen Brennstoffs oder seine Lagerung wurden jedoch bislang nicht beschlossen.
Zusammenfassung
- Neuer Versuch, mit Roboter in Fukushima vorzudringen
- Ziel ist Bergung eines Brennstoff-Fragments für Rückbaupläne
- Früherer Einsatz scheiterte an technischen Problemen
- Roboter "Telesco" kann sich bis zu 22 Meter ausfahren
- Bergungsmission soll rund zwei Wochen dauern
- Probe von weniger als drei Gramm aus 880 Tonnen Brennstoff
- Regierung und TEPCO planen Abschluss der Aufräumarbeiten in 30-40 Jahren
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