Schluss mit FineWoven: Apple stellt umstrittenes Hüllen-Material ein

Apple zieht die Reißleine beim Feingewebe (FineWoven). Das um­strit­te­ne Material für iPhone-Hüllen verschwindet nach nur einer Generation. Stattdessen setzt der Tech-Gigant auf bewährte Kunststoff-Alternativen und überrascht mit Beats als neuem Zubehör-Partner.
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FineWoven: Apples Experiment scheitert kläglich

Apple hat still und leise einen Schlussstrich unter sein FineWoven-Experiment gezogen. Das erst im vergangenen Jahr als umweltfreundliche Alternative zu Leder eingeführte Material für iPhone-Hüllen und Apple Watch-Armbänder ist bei der neuen iPhone-16-Generation nicht mehr zu finden. Stattdessen bietet der Konzern aus Cupertino für die aktuellen Modelle nur noch Silikon- und transparente Hüllen an.

FineWoven, von Apple in Deutschland als "Feingewebe" vermarktet, besteht zu 68 Prozent aus recycelten Materialien und soll einen geringeren CO₂-Fußabdruck als Leder haben. Doch die Kunden zeigten sich von Anfang an wenig begeistert. Das Material erwies sich als äußerst anfällig für Kratzer, Verschmutzungen und andere Beschädigungen. Apple iPhone 15 ProOft sah das Feingewebe Case aus Feintwill für das iPhone 15 (Pro) so aus Viele Nutzer berichteten, dass ihre FineWoven-Hüllen bereits nach kurzer Zeit abgenutzt und schäbig aussahen - ein Problem, das bei den vorherigen Lederhüllen deutlich seltener auftrat. Apple hat jetzt nicht nur die Produktion neuer FineWoven-Hüllen eingestellt, sondern auch bestehende Optionen für ältere iPhone-Modelle aus seinem Online-Shop entfernt.

Neue Farben für Silikonhüllen

Um die Lücke zu füllen, die FineWoven hinterlässt, hat Apple sein Angebot an Silikonhüllen erweitert. Für die iPhone 16-Reihe wurden neue Farboptionen eingeführt, darunter Fuchsia, Ultramarin, Sternfrucht und Seegrün. Diese sollen harmonisch zu den neuen Gehäusefarben der Smartphones passen und Kunden eine breitere Auswahl bieten.

Eine unerwartete Wendung in Apples Zubehör-Strategie ist die Einführung von iPhone-Hüllen der Marke Beats. Die Tochtergesellschaft, die Apple 2014 für drei Milliarden Dollar übernommen hatte, war bisher hauptsächlich für Audio-Produkte bekannt. Nun wagt sie sich in den Markt für Smart­phone-Schutz­lö­sun­gen. Die neuen Beats-Hüllen sind ebenfalls aus Kunststoff gefertigt.

FineWoven: Nicht ganz vom Tisch

Trotz des Rückzugs bei den iPhone-Hüllen ist das Feingewebe nicht komplett verschwunden. Apple bietet weiterhin ein MagSafe-Wallet und einen AirTag-Schlüsselanhänger aus dem Material an. Für die Apple Watch gibt es ebenfalls noch FineWoven-Armbänder, die sogar in drei neuen Farben eingeführt wurden. Dennoch deutet die generelle Entwicklung darauf hin, dass FineWoven keine langfristige Zukunft bei Apple haben dürfte.

Was haltet ihr von Apples Entscheidung, FineWoven für iPhone-Hüllen aufzugeben? Seid ihr erleichtert oder hättet ihr dem Material eine zweite Chance gegeben? Teilt eure Erfahrungen in den Kommentaren!

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Zusammenfassung
  • Apple stellt FineWoven-Material ein, setzt auf Kunststoff
  • FineWoven bei iPhone 16 nicht mehr verfügbar, nur noch Silikonhüllen
  • Kundenkritik: FineWoven neigt zu schneller Abnutzung und Schäden
  • Apple entfernt FineWoven-Optionen auch für ältere iPhone-Modelle
  • Neue Farben bei Silikonhüllen für iPhone 16 eingeführt
  • Beats bringt eigene iPhone-Hüllen aus Kunststoff auf den Markt
  • FineWoven weiterhin für MagSafe-Wallets und Apple Watch-Armbänder verfügbar

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