10 Mio. Dollar erbeutet:
massiver Streaming-Betrug mit KI-Songs
Ermittler dürften den wohl bisher schwersten Fall von Streaming-Betrug geknackt haben. Ein Mann aus dem US-Bundesstaat North Carolina soll durch Tricks mehr als 10 Millionen Dollar von Musik-Streamingdiensten erbeutet haben.
Der Mann wurde wegen Verschwörung zum Betrug, Betrug und Verschwörung zur Geldwäsche angeklagt. Sollte er verurteilt werden, drohen ihm insgesamt bis zu 60 Jahre Haft. "Durch seinen dreisten Betrug hat Smith Millionen an Lizenzgebühren gestohlen, die eigentlich an Musiker, Songwriter und andere Rechteinhaber gezahlt werden sollten, deren Songs tatsächlich gestreamt wurden", erklärte Staatsanwalt Damian Williams.
Smith soll laut den Ermittlern Tausende von E-Mail-Konten generiert haben, um sich bei Streaming-Diensten anzumelden. Insgesamt hatte er etwa 10.000 Bot-Accounts auf Plattformen wie Spotify, Apple Music und Amazon Music im Einsatz. Um den Betrug zu verschleiern, kaufte er günstige Familienkonten und verwendete eine Firma in New York, die Debitkarten für Angestellte bereitstellt, um die Zahlungen zu legitimieren.
Nachdem erste Versuche mit einem Musik-Katalog eines PR-Managers und dem Verkauf von Streams an Künstler gescheitert waren, setzte Smith ab 2018 auf Künstliche Intelligenz. Er arbeitete dabei mit einem nicht namentlich genannten Chef eines KI-Musikunternehmens und einem Musikpromoter zusammen, um Hunderttausende KI-generierte Songs zu erstellen, die dann auf den Musikplattformen platziert wurden.
Siehe auch:
Komplexes Manipulationssystem
In der Anklageschrift wird dem 52-jährigen Musiker Michael Smith vorgeworfen, in den letzten sieben Jahren ein komplexes Manipulationssystem betrieben zu haben, um über Bot-Accounts von Milliarden Stream-Abrufen zu profitieren. "Zu einem bestimmten Zeitpunkt schätzte Smith, dass er mithilfe der Bot-Accounts etwa 661.440 Streams pro Tag generieren könnte, was jährliche Lizenzgebühren von 1.207.128 Dollar einbringen würde", heißt es in der Erklärung der Staatsanwaltschaft in New York.Der Mann wurde wegen Verschwörung zum Betrug, Betrug und Verschwörung zur Geldwäsche angeklagt. Sollte er verurteilt werden, drohen ihm insgesamt bis zu 60 Jahre Haft. "Durch seinen dreisten Betrug hat Smith Millionen an Lizenzgebühren gestohlen, die eigentlich an Musiker, Songwriter und andere Rechteinhaber gezahlt werden sollten, deren Songs tatsächlich gestreamt wurden", erklärte Staatsanwalt Damian Williams.
Smith soll laut den Ermittlern Tausende von E-Mail-Konten generiert haben, um sich bei Streaming-Diensten anzumelden. Insgesamt hatte er etwa 10.000 Bot-Accounts auf Plattformen wie Spotify, Apple Music und Amazon Music im Einsatz. Um den Betrug zu verschleiern, kaufte er günstige Familienkonten und verwendete eine Firma in New York, die Debitkarten für Angestellte bereitstellt, um die Zahlungen zu legitimieren.
Langer Prozess
Laut Justizministerium verteilte Smith die Streams seiner Bot-Accounts auf Tausende von KI-generierten Tracks, um die Entdeckung durch die Streaming-Dienste zu erschweren. In einer E-Mail schrieb der Beschuldigte: "Um keine Aufmerksamkeit zu erregen, benötigen wir eine große Menge an Inhalten mit einer kleinen Anzahl von Streams."Nachdem erste Versuche mit einem Musik-Katalog eines PR-Managers und dem Verkauf von Streams an Künstler gescheitert waren, setzte Smith ab 2018 auf Künstliche Intelligenz. Er arbeitete dabei mit einem nicht namentlich genannten Chef eines KI-Musikunternehmens und einem Musikpromoter zusammen, um Hunderttausende KI-generierte Songs zu erstellen, die dann auf den Musikplattformen platziert wurden.
Zusammenfassung
- Mann aus North Carolina trickst Streamingdienste aus
- Über Bot-Accounts mehr als 10 Millionen Dollar erbeutet
- Michael Smith nutzte Bots für Milliarden Streams
- Angeklagt wegen Betrug und Geldwäsche
- Bis zu 60 Jahre Haft drohen
- Tausende E-Mail-Konten für Betrug genutzt
- KI-generierte Tracks sollten Entdeckung erschweren
Siehe auch:
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