Sony erklärt KI-Musik den Krieg und warnt alle Technik-Unternehmen
KIs sind heute omnipräsent, perfekt sind sie aber noch lange nicht. Das trifft auch auf Musik-KIs zu, denn hier ist meist noch gut zu hören, dass die generierten Stücke von einer Maschine erstellt wurden. Diese KIs sollen aber besser werden. Doch Sony warnt: nicht mit unserer Musik!
Denn während Large Language Models (LLMs) bereits erstaunlich "menschliche" Texte generieren können, klingen Musik-KIs derzeit noch ziemlich hölzern, um es vorsichtig zu umschreiben. Doch von wem sollen die KIs eigentlich lernen? Das ist bereits bei Texten die große Frage, denn hier prallen die Urheberrechte der Verlage und Autoren auf die Interessen der Software-Unternehmen.
Nun hat sich Sony Music zu diesem Thema geäußert und man droht im Wesentlichen allen Anbietern von KI-Software: Laut einem Bericht der Financial Times hat Sony Music an rund 700 Unternehmen, darunter auch Größen wie Google, Microsoft, and OpenAI, ein Schreiben verschickt. Darin warnt man Technologieunternehmen, die auf dem Gebiet der KI arbeiten, ohne ausdrückliche Erlaubnis Daten von Sony Music zu nutzen, um ihre KI-Modelle zu trainieren.
In einer "Erklärung zum Ausstieg aus der KI-Schulung" auf seiner Webseite schreibt Sony Music außerdem, dass man nicht möchte, dass KIs auf Werke des Unternehmens zugreifen, um die Künstler zu schützen. Man fordert auch von Streaming-Partnern wie Spotify und Apple Music, dass diese Maßnahmen in die Wege leiten, um ein Abgreifen der Sony-Werke zu verhindern.
Sony Music ist nicht das einzige Unternehmen, das einen solchen Schritt geht, im vergangenen Herbst hat Universal Music Group ein KI-Unternehmens Anthropic mit Vorwürfen von Urheberrechtsverstößen verklagt.
Siehe auch:
- KIs sind heute allgegenwärtig, jedoch noch lange nicht perfekt
- Musik-KIs klingen oft noch maschinell und wenig menschlich
- KIs lernen von bestehenden Werken, wie Musik "funktioniert"
- Urheberrechte kollidieren mit Interessen der Software-Unternehmen
- Sony Music warnt KI-Unternehmen vor Nutzung ihrer Musikdaten
- Schreiben an rund 700 Unternehmen, darunter Google und Microsoft
- Sony fordert Schutzmaßnahmen von Streaming-Partnern wie Spotify
KIs müssen lernen, doch wie?
Menschen wie KIs sind bekanntlich nicht von Haus aus perfekt und müssen erst lernen, wie sie bestimmte Sachen meistern können. Das gilt auch für Kunst, auch für Musik. Denn auch hier lernen KIs von bestehenden Werken, wie Musik "funktioniert" und damit auch, wie die Software selbst diese erschaffen kann.Denn während Large Language Models (LLMs) bereits erstaunlich "menschliche" Texte generieren können, klingen Musik-KIs derzeit noch ziemlich hölzern, um es vorsichtig zu umschreiben. Doch von wem sollen die KIs eigentlich lernen? Das ist bereits bei Texten die große Frage, denn hier prallen die Urheberrechte der Verlage und Autoren auf die Interessen der Software-Unternehmen.
Nun hat sich Sony Music zu diesem Thema geäußert und man droht im Wesentlichen allen Anbietern von KI-Software: Laut einem Bericht der Financial Times hat Sony Music an rund 700 Unternehmen, darunter auch Größen wie Google, Microsoft, and OpenAI, ein Schreiben verschickt. Darin warnt man Technologieunternehmen, die auf dem Gebiet der KI arbeiten, ohne ausdrückliche Erlaubnis Daten von Sony Music zu nutzen, um ihre KI-Modelle zu trainieren.
In einer "Erklärung zum Ausstieg aus der KI-Schulung" auf seiner Webseite schreibt Sony Music außerdem, dass man nicht möchte, dass KIs auf Werke des Unternehmens zugreifen, um die Künstler zu schützen. Man fordert auch von Streaming-Partnern wie Spotify und Apple Music, dass diese Maßnahmen in die Wege leiten, um ein Abgreifen der Sony-Werke zu verhindern.
Sony Music ist nicht das einzige Unternehmen, das einen solchen Schritt geht, im vergangenen Herbst hat Universal Music Group ein KI-Unternehmens Anthropic mit Vorwürfen von Urheberrechtsverstößen verklagt.
Siehe auch:
Thema:
Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
Videos zum Thema KI
- 3D-Druck: KI-Tool Tripo3D schickt Entwürfe direkt zum Drucker
- Tripo3D im Test: Von der Idee zum 3D-Druck mit Hilfe eines KI-Tools
- KI hält in Kameras Einzug: Was sie dort tut und was es bringt
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Super Bowl 2026: Claude verrät, wie man einen Sixpack bekommt
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Blamabel: DHL muss bargeldlose Zahloption an der Haustür stoppen
- Windows 10 fällt auf historisches Tief - Nutzerzahlen im September 2026
- Notebooksbilliger: Angebote der Woche stark reduziert
- Micron: Selbst wenn KI-Blase platzt, treiben Roboter Speicherpreise
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Beta-Update: Diese Funktionen testet Microsoft für Windows 11 25H2
- Gigabit-Grundbuch: Neues Gesetz soll Glasfaserausbau beschleunigen
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen