Intel Arrow Lake: Neue CPU wohl deutlich effizienter als der Vorgänger
Laut einem Bericht über ein Treffen zwischen Intel und Asus soll die neue Prozessor-Generation des Chipherstellers "mindestens 100 Watt" weniger Energie benötigen. Die Leistung sei dennoch "beeindruckend". Auch Stabilitätsprobleme sollen kein Thema mehr sein.
So hat ein chinesischer Tech-Blogger, der eigenen Angaben zufolge einem Treffen zwischen Intel und Asus beiwohnte, einige Informationen preisgegeben. Über die Plattform Weibo (via VideoCardz) teilte er Neuigkeiten zum Stromverbrauch der CPUs.
Zumindest soll es keine Probleme mit hohen Spannungsspitzen wie bei den Raptor-Lake-CPUs mehr geben. Die Stabilität der Prozessoren sei laut Intel also gewährleistet. Man erwarte intern eine "beeindruckende" Leistung der neuen Chips. Genaue Werte nannte man aber nicht.
Sollten sich diese Informationen bestätigen, würde Intel mit Arrow Lake die Lücke zu AMD und seinen Ryzen 9000-CPUs im Bereich der Energieeffizienz wieder schließen. Die Prozessoren der Konkurrenz punkteten im direkten Vergleich mit Intels i9 zuletzt mit besserer Leistung bei deutlich weniger Watt.
Bis Ende 2024 könnte also noch einiges passieren, das darüber entscheidet, ob der Halbleiterhersteller die Negativschlagzeilen der letzten Wochen und Monaten hinter sich lassen kann.
Siehe auch:
Möglicher Lichtblick für Intel
Momentan läuft es nicht gut für Intel. Zuletzt sagte man sogar das größte Event des Jahres ab und verkündete, man müsse zeitnah "schwierige Entscheidungen" treffen, um das Unternehmen wieder nachhaltig auf Erfolgskurs zu bringen. Jetzt scheint es zumindest eine positive Meldung zu geben, was die kommenden Arrow-Lake-Prozessoren des Chipherstellers angeht.So hat ein chinesischer Tech-Blogger, der eigenen Angaben zufolge einem Treffen zwischen Intel und Asus beiwohnte, einige Informationen preisgegeben. Über die Plattform Weibo (via VideoCardz) teilte er Neuigkeiten zum Stromverbrauch der CPUs.
Höhere Effizienz angekündigt
So sollen die Arrow-Lake-Chips laut Intel "mindestens 100 Watt" weniger benötigen als die aktuelle Raptor-Lake-Generation. Dabei sollen weiterhin hohe Taktraten erreicht werden. Schaut man sich den zum Teil hohen Stromverbrauch der 13. und 14. Prozessor-Generation an, werden diese Aussagen jedoch wieder etwas relativiert.Zumindest soll es keine Probleme mit hohen Spannungsspitzen wie bei den Raptor-Lake-CPUs mehr geben. Die Stabilität der Prozessoren sei laut Intel also gewährleistet. Man erwarte intern eine "beeindruckende" Leistung der neuen Chips. Genaue Werte nannte man aber nicht.
Sollten sich diese Informationen bestätigen, würde Intel mit Arrow Lake die Lücke zu AMD und seinen Ryzen 9000-CPUs im Bereich der Energieeffizienz wieder schließen. Die Prozessoren der Konkurrenz punkteten im direkten Vergleich mit Intels i9 zuletzt mit besserer Leistung bei deutlich weniger Watt.
Battlemage und Lunar Lake noch dieses Jahr
Zudem teilte man während der Veranstaltung laut des Bloggers mit, dass die neue Battlemage GPU-Architektur noch dieses Jahr erscheinen soll. Bereits letzte Woche hatte Intel angekündigt, dass man auch die neuen Lunar-Lake-Prozessoren noch dieses Jahr veröffentlichen will. Sie sollen am 3. September kurz vor der IFA in Berlin vorgestellt werden.Bis Ende 2024 könnte also noch einiges passieren, das darüber entscheidet, ob der Halbleiterhersteller die Negativschlagzeilen der letzten Wochen und Monaten hinter sich lassen kann.
Zusammenfassung
- Arrow-Lake-CPUs sollen mindestens 100 Watt weniger verbrauchen als Vorgänger
- Keine hohen Spannungsspitzen mehr bei neuen Intel-Prozessoren
- Interne Erwartungen an Leistung der Arrow-Lake-Chips sind hoch
- Intel könnte mit Arrow-Lake AMDs Ryzen 9000 in Effizienz näherkommen
- Neue Battlemage GPU-Architektur von Intel erscheint noch dieses Jahr
- Lunar-Lake-Prozessoren werden am 3. September vorgestellt
Siehe auch:
- Probleme mit Intel-CPUs: Erste BIOS-Updates werden ausgeliefert
- Intel versucht sich vor Umtausch von Raptor-Lake-CPUs zu drücken
- Defekte CPUs: Intel verlängert Garantie für Core 13./14. Gen um 2 Jahre
- Intel streicht mindestens 15.000 Jobs - Kahlschlag trotz guter Verkäufe
- Problem mit Intel-CPUs: Intel plant keine Rückrufe oder Verkaufsstopps
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