Highlight

BSI veröffentlicht Sicherheitswarnung für Apple iOS, iPadOS und macOS

Das BSI warnt vor einem hohen Sicherheitsrisiko durch eine Lücke in iOS, iPadOS und einigen Versionen von macOS. Die Behörde empfiehlt Nutzern, ihre Geräte sofort auf die neuesten Versionen der Betriebssysteme zu aktualisieren.
Sicherheit, Sicherheitslücke, Hacker, Security, Malware, Fehler, Schwachstelle, Hack, Bug, Trojaner, Virus, Schadsoftware, Cybersecurity, Cybercrime, Hacking, Hackerangriff, Internetkriminalität, Warnung
Rapid7

Hohes Risiko durch Sicherheitslücke

Das BSI (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) weist mit einer aktuellen Warnung auf eine Sicherheitslücke mit hohem Risiko in mehreren Betriebssystemen von Apple hin. Der Behörde zufolge sind sowohl iOS und iPadOS als auch mehrere Versionen von MacOS betroffen. Laut Einschätzung des Bundesamts ist das dadurch entstehende Risiko als "hoch" anzusehen.

Die als CVE-2025-43400 identifizierte Sicherheitslücke betrifft die FontParser-Komponente der Systeme. Es handelt sich um ein Problem mit einem Schreibzugriff außerhalb des zulässigen Bereichs. Diese Art von Speicherfehler ermöglicht es einem Programm, Daten über das Ende eines zugewiesenen Puffers hinaus zu schreiben, was zu unvorhersehbarem Verhalten führt.


Angreifer können die Schwachstellen ausnutzen, "um das Gerät zum Absturz zu bringen oder den Prozessspeicher zu beschädigen", so das BSI. Dadurch können andere Angriffe ermöglicht werden. Für eine erfolgreiche Ausnutzung genügt es, eine bösartige App oder ein bösartiges Dokument zu öffnen.

In den folgenden Versionen wurde die Lücke geschlossen:
  • Apple iOS 18.7.1
  • Apple iOS 26.0.1
  • Apple iPadOS 18.7.1
  • Apple iPadOS 26.0.1
  • Apple MacOS Sequoia 15.7.1
  • Apple MacOS Sonoma 14.8.1
  • Apple MacOS Tahoe 26.0.1

BSI mit regelmäßigen Warnungen

Das BSI gibt regelmäßige Warnungen heraus, wenn Sicherheitslücken in weitverbreiteten Systemen entdeckt werden. Die Einstufung als "hohes Risiko" erfolgt nach einer standardisierten Bewertungsmatrix, die Faktoren wie die Schwere der möglichen Auswirkungen, die Wahrscheinlichkeit einer Ausnutzung und die Verbreitung der betroffenen Systeme berücksichtigt.

Die Warnmeldung des BSI an die Nutzer stützt sich dabei auf die auf der Apple-Webseite aufgelisteten Sicherheitsfixes, die in den aktuellen Versionen von iOS, iPadOS und macOS enthalten sind. Apple hatte gestern die entsprechenden Updates veröffentlicht, und die identifizierte FontParser-Schwachstelle geschlossen.

iOS und iPadOS 26.0.1 mit weiteren Anpassungen

Neben der Behebung des Sicherheitsrisikos fixt das Update für iPhones und iPads unter anderem auch Kamera-Probleme. Bei den neuen iPhone-17-Modellen kommt es zudem nicht mehr zu unerwarteten Verbindungsabbrüchen beim WLAN und Bluetooth.

Nutzer können die Updates über die Einstellungen unter "Allgemein" und "Softwareupdate" installieren. Wer immer von den neuesten Sicherheitspatches profitieren möchte, sollte die automatischen Updates in den Systemeinstellungen nutzen. Falls nicht schon geschehen, kann diese Funktion unter "Einstellungen" > "Allgemein" > "Softwareupdate" > "Automatische Updates" aktiviert werden.

Habt ihr eure Apple-Geräte bereits auf die neueste Version aktualisiert? Teilt eure Erfahrungen mit iOS 26.0.1 in den Kommentaren!

Jetzt Apple-Deals sichern Nur noch im September bei Media Markt Zum Angebot
Zusammenfassung
  • BSI warnt vor Sicherheitslücke mit hohem Risiko in mehreren Apple-Systemen
  • Betroffen sind iOS, iPadOS und verschiedene macOS-Versionen
  • Schwachstelle CVE-2025-43400 ermöglicht Manipulation des Prozessspeichers
  • Öffnen bösartiger Apps oder Dokumente kann zur Ausnutzung der Lücke führen
  • Updates auf iOS/iPadOS 18.7.1, 26.0.1 und macOS-Aktualisierungen empfohlen
  • Automatische Updates können in den Systemeinstellungen aktiviert werden

Siehe auch:
Jetzt einen Kommentar schreiben


Alle Kommentare zu dieser News anzeigen
Apples Aktienkurs in Euro
Tipp einsenden
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen? Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links, um WinFuture zu unterstützen: Vielen Dank!