ARM bringt Upscaling auf Smartphones, dank DLSS-Alternative von AMD
Grafik-Upscaling wird bisher vor allem bei PCs eingesetzt, doch soll die Technologie jetzt auch bei Smartphones Einzug halten. Die Chipschmiede ARM hat mit Accuracy Super Resolution (ASR) eine quelloffene Variante für mobile Geräte auf Basis der ARM-Architektur vorgestellt.
Der gleiche Ansatz wird von Nvidia mit DLSS, von AMD mit FSR und von Intel mit XeSS auch auf dem PC verfolgt, um die Bildqualität bei Spielen zu steigern. Vor allem weniger leistungsfähige Grafiklösungen profitieren in diesem Fall, kann man so doch eine höhere Qualität erzielen, für die die Hardware-Performance eigentlich nicht ausreicht.
ARM verspricht erheblich höhere Bildraten
Der Chipdesigner wirbt mit kräftigen Zuwächsen bei den Bildwiederholraten gegenüber dem nativen Betrieb. So soll in Verbindung mit einer ARM Immortalis-G720 GPU bei einem Display mit 2800x1260 Pixeln Auflösung bis zu 53 Prozent höhere Bildwiederholraten mit ASR erzielt werden können. Damit schlägt man nach eigenen Angaben sogar FSR2 von AMD.
Bei Tests mit dem bereits in ersten Smartphones verfügbaren MediaTek Dimensity 9300 SoC wurde zudem eine erheblich geringere Leistungsaufnahme verzeichnet als beim nativen 1080p-Rendering. Hier wurde allerdings eine 540p-Auflösung als Basis des ASR-Upscalings verwendet.
Da mittlerweile auch immer mehr ARM-basierte Laptops auf den Markt kommen, bleibt zu hoffen, dass Windows-PCs früher oder später ebenfalls von ARM-ASR profitieren können. Voraussetzung wäre aber wohl, dass weitere Chiphersteller neben Qualcomm die passenden Plattformen entwickeln. Aktuell gibt es zwar mit Microsofts neuer Automatic Super Resolution bereits eine ähnliche Lösung für ARM-PCs mit Windows, doch wird dafür ein Snapdragon X-Prozessor von Qualcomm vorausgesetzt.
Siehe auch:
- ARM führt Accuracy Super Resolution für Smartphones ein
- Neue Technik nutzt Temporal Upscaling für bessere Bilder
- ARM ASR basiert auf AMDs FidelityFX Super Resolution 2
- Technologie wird unter MIT Open-Source-Lizenz angeboten
- ARM Immortalis-G720 GPU erreicht bis zu 53% höhere Bildraten
- Geringerer Energieverbrauch bei MediaTek Dimensity 9300 SoC
- ARM-ASR könnte zukünftig auch Windows-PCs verbessern
ARM baut sein Upscaling auf AMD-Technik auf
Das neue ARM ASR soll wie auf PCs dafür sorgen, dass der Nutzer eine höhere Bildqualität geboten bekommt, während der Energiebedarf sinkt. Möglich wird dies durch das sogenannte Temporal Upscaling, bei dem mehrere Frames verwendet werden, um ein Bild von höherer Qualität zu generieren.Der gleiche Ansatz wird von Nvidia mit DLSS, von AMD mit FSR und von Intel mit XeSS auch auf dem PC verfolgt, um die Bildqualität bei Spielen zu steigern. Vor allem weniger leistungsfähige Grafiklösungen profitieren in diesem Fall, kann man so doch eine höhere Qualität erzielen, für die die Hardware-Performance eigentlich nicht ausreicht.
ARM verspricht erheblich höhere Bildraten
Bis zu 53 Prozent höhere Framerates möglich
Mit ASR will ARM nun eine neue Option für mobile Geräte wie Smartphones bieten - eine von wenigen Technologien dieser Art, die nicht für Desktop- oder Laptop-PCs, sondern eben für mobile Hardware gedacht sind. "Hilfe" bekommt dabei von AMD, denn ASR basiert auf FidelityFX Super Resolution 2 (FSR2). ARM stellt die Technologie für Entwickler unter der MIT Open-Source-Lizenz zur Verfügung.Der Chipdesigner wirbt mit kräftigen Zuwächsen bei den Bildwiederholraten gegenüber dem nativen Betrieb. So soll in Verbindung mit einer ARM Immortalis-G720 GPU bei einem Display mit 2800x1260 Pixeln Auflösung bis zu 53 Prozent höhere Bildwiederholraten mit ASR erzielt werden können. Damit schlägt man nach eigenen Angaben sogar FSR2 von AMD.
Bei Tests mit dem bereits in ersten Smartphones verfügbaren MediaTek Dimensity 9300 SoC wurde zudem eine erheblich geringere Leistungsaufnahme verzeichnet als beim nativen 1080p-Rendering. Hier wurde allerdings eine 540p-Auflösung als Basis des ASR-Upscalings verwendet.
Da mittlerweile auch immer mehr ARM-basierte Laptops auf den Markt kommen, bleibt zu hoffen, dass Windows-PCs früher oder später ebenfalls von ARM-ASR profitieren können. Voraussetzung wäre aber wohl, dass weitere Chiphersteller neben Qualcomm die passenden Plattformen entwickeln. Aktuell gibt es zwar mit Microsofts neuer Automatic Super Resolution bereits eine ähnliche Lösung für ARM-PCs mit Windows, doch wird dafür ein Snapdragon X-Prozessor von Qualcomm vorausgesetzt.
Siehe auch:
- Windows 11 für ARM bringt KI-gestütztes Upscaling für Spiele mit
- Gaming-Upscaling: Microsoft erklärt, was genau DirectSR eigentlich ist
- Game-Changer von Microsoft: KI-Upscaling in Windows 11 entdeckt
- AMD blockiert Nvidia DLSS: Upscaling-Kampf geht in die nächste Runde
- Snapdragon Game Super Resolution: Upscaling jetzt für fast jedes Handy
Thema:
Roland QuandtRedakteur für Smartphones & Leaks
Seine Vorabberichte zu neuen Smartphones greifen Tech-Medien in aller Welt auf. Schwerpunkte: Samsung Galaxy, Google Pixel, Prozessoren und Windows.
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