Apple warnt zahlreiche Nutzer vor neuen Spionage-Attacken auf iPhones
Apple hat Warnungen an Nutzer seiner Produkte in 98 Ländern verschickt. In diesen warnt das Unternehmen vor konkreten Bedrohungen durch gezielt eingesetzte Spionage-Software, wie sie von staatlichen Stellen oder vergleichbaren Akteuren eingesetzt wird.
Apple hat aktuell auch seine Wortwahl gegenüber früheren Mitteilungen dieser Art geändert und bezeichnet diese Vorfälle nun als "Söldner-Spyware-Angriffe" statt wie zuvor als "staatlich unterstützte" Angriffe. Dies könnte den Hintergrund haben, dass immer häufiger auch nicht staatliche Akteure über die Mittel verfügen, solch komplexe Operationen durchzuführen.
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Wenig technische Details
In der Mitteilung sind keine konkreteren Informationen darüber enthalten, mit welcher Malware die betroffenen Nutzer konkret angegriffen werden. Es geht hier allerdings ohnehin nicht zu sehr um technische Details als darum, das Bewusstsein der betroffenen User gegenüber einer konkreten Bedrohung zu schärfen, wie aus einem Bericht des US-Magazins TechCrunch hervorgeht.Dieser Angriff zielt wahrscheinlich speziell auf Sie ab, weil Sie sind, wer Sie sind, oder weil Sie tun, was Sie tun. Obwohl es nie möglich ist, bei der Erkennung solcher Angriffe absolute Sicherheit zu erreichen, hat Apple großes Vertrauen in diese Erkenntnisse - bitte nehmen Sie sie ernst.Dem Vernehmen nach sollen entsprechende Warnungen unter anderem an einige Nutzer in Indien verschickt worden sein. Dies war auch schon einmal im Oktober letzten Jahres ver Fall - damals richtete sich Apple ein eine Reihe von Journalisten und Politiker. Später tauchten tatsächlich Berichte darüber auf, dass auf den iPhones einiger bekannter Journalisten der Staatstrojaner Pegasus gefunden wurde.
Geänderte Wortwahl
Hinsichtlich der Zurückhaltung hinsichtlich der technischen Details verwies Apple auch auf die Sensibilität seiner Methoden zur Identifizierung von Bedrohungen. Wenn man zu viele Einzelheiten darüber veröffentlichen würde, wie man auf die Malware aufmerksam wurde, könnten die Angreifer immerhin Rückschlüsse ziehen, wie sie ihre Trojaner besser tarnen können.Apple hat aktuell auch seine Wortwahl gegenüber früheren Mitteilungen dieser Art geändert und bezeichnet diese Vorfälle nun als "Söldner-Spyware-Angriffe" statt wie zuvor als "staatlich unterstützte" Angriffe. Dies könnte den Hintergrund haben, dass immer häufiger auch nicht staatliche Akteure über die Mittel verfügen, solch komplexe Operationen durchzuführen.
Zusammenfassung
- Apple warnt Nutzer in 98 Ländern vor Spionage-Software
- Warnung zielt auf Sensibilisierung der Nutzer, nicht auf technische Details
- Angriffe richten sich gegen Personen aufgrund ihrer Identität oder Tätigkeit
- Warnungen bereits im Vorjahr an Journalisten und Politiker in Indien
- Apple betont die Gefahr von "Söldner-Spyware-Angriffen", nicht nur staatliche
- Zurückhaltung bei technischen Details schützt Erkennungsmethoden
- Berichte über den Staatstrojaner Pegasus auf iPhones bekannter Journalisten
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