KI-Patente: Deutschland holt auf, ist auf dem Weg zur Europa-Spitze
Es gibt kaum noch Zweifel, dass KIs bereits eine große Rolle spielen und diese nur noch zunehmen wird. Die Entwicklung derartiger Software ist ein Wettrennen um die technologische Vorherrschaft und Deutschland ist hier ordentlich aufgestellt - zumindest im Hinblick auf Europa.
Neue Daten der World Intellectual Property Organisation (WIPO), einer UN-Organisation, die Patente erfasst und trackt, verraten nun, wer gerade in Bezug auf KI-Patente die Nase vorn hat. In einem neuen Report schreibt die WIPO (via The Next Web), dass hinsichtlich sogenannter Generative Artificial Intelligence (GenAI) in einem Zeitraum von zehn Jahren (bis Ende 2023) weltweit rund 54.000 Erfindungen registriert worden sind.
Das eigentlich Interessante dabei ist, dass rund ein Viertel aller Patente dazu im vergangenen Jahr angemeldet wurde. Das zeigt also, wie schnell sich KIs zuletzt entwickelt haben. Die Frage nach der Nummer 1 im Hinblick auf KI kann schnell und eindeutig beantwortet werden, nämlich China. In einer Dekade wurden dort sage und schreibe 38.000 Patente angemeldet. Der Abstand Chinas zur Nummer 2 ist gewaltig, denn in den USA wurden "nur" knapp 6300 Schutzrechte registriert.
Hauptverantwortlich für das (verhältnismäßig) gute Abschneiden Deutschlands ist vor allem eine Firma, nämlich Siemens. Das Münchner Unternehmen verfügt über zahlreiche Patentfamilien, die vor allem auf Bild- und Videodaten basieren.
Siehe auch:
Wettlauf um KI-Patente
Künstliche Intelligenzen oder sonstige generative Software sind heutzutage omnipräsent und ziehen immer mehr in den Alltag ein. Es ist eine rasante Entwicklung, die Firmen, Staaten und natürlich auch die Menschen selbst maßgeblich beeinflusst. Doch trotz aller Fortschritte auf diesem Gebiet ist die Entwicklung noch verhältnismäßig am Anfang bzw. ist noch viel Luft nach oben. Entsprechend intensiv wird auch geforscht und das bedeutet auch eine Flut an neuen Patenten.Neue Daten der World Intellectual Property Organisation (WIPO), einer UN-Organisation, die Patente erfasst und trackt, verraten nun, wer gerade in Bezug auf KI-Patente die Nase vorn hat. In einem neuen Report schreibt die WIPO (via The Next Web), dass hinsichtlich sogenannter Generative Artificial Intelligence (GenAI) in einem Zeitraum von zehn Jahren (bis Ende 2023) weltweit rund 54.000 Erfindungen registriert worden sind.
Das eigentlich Interessante dabei ist, dass rund ein Viertel aller Patente dazu im vergangenen Jahr angemeldet wurde. Das zeigt also, wie schnell sich KIs zuletzt entwickelt haben. Die Frage nach der Nummer 1 im Hinblick auf KI kann schnell und eindeutig beantwortet werden, nämlich China. In einer Dekade wurden dort sage und schreibe 38.000 Patente angemeldet. Der Abstand Chinas zur Nummer 2 ist gewaltig, denn in den USA wurden "nur" knapp 6300 Schutzrechte registriert.
Großbritannien vor Deutschland
Südkorea (4155 Patente), Japan (3409) und Indien (1350 Patente) belegen die Plätze vier bis sechs, erst an Platz 7 kommt das erste europäische Land, und zwar Großbritannien mit 714 Patenten. Deutschland ist allerdings nur ganz knapp dahinter und kommt auf 708 Patente. Deutschland dürfte das Vereinigte Königreich in der Zehnjahreswertung schon bald überholen, denn in den letzten Jahren hat man bereits mehr Patente angemeldet als auf der Insel.Hauptverantwortlich für das (verhältnismäßig) gute Abschneiden Deutschlands ist vor allem eine Firma, nämlich Siemens. Das Münchner Unternehmen verfügt über zahlreiche Patentfamilien, die vor allem auf Bild- und Videodaten basieren.
Zusammenfassung
- KIs spielen eine immer größere Rolle in Technologie und Alltag
- Deutschland ist in Europa führend in der KI-Entwicklung
- WIPO meldet 54.000 KI-Erfindungen bis Ende 2023
- Ein Viertel der KI-Patente wurde im letzten Jahr registriert
- China führt mit 38.000 angemeldeten KI-Patenten
- USA, Südkorea, Japan und Indien folgen in der Rangliste
- Deutschland liegt mit 708 Patenten knapp hinter Großbritannien
Siehe auch:
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