Apple braucht dringend Geld:
Kunden sollen für KI-Funktionen zahlen
Laut neuesten Informationen plant Apple auf lange Sicht die Einführung eines kostenpflichtigen Abos für einige seiner kommenden KI-Funktionen. Das Modell könnte ähnlich aussehen wie schon bei iCloud+. Deutsche Kunden sind vermutlich jedoch zunächst außen vor.
Wie Insider und Bloomberg-Journalist Mark Gurman in seinem neuesten Power On Newsletter berichtet, plant Apple einige KI-Funktionen in Zukunft exklusiv in einem kostenpflichtigen Abo anzubieten.
Ähnlich wie schon bei iCloud+ wird es nach Gurman wohl auch eine Art Apple Intelligence+ geben. Bestimmte Anwendungen, die sich auf künstliche Intelligenz stützen, könnten dann nur noch zahlenden Kunden zur Verfügung stehen. Um Nutzer auf den Geschmack zu bringen, soll das komplette Angebot zum Start jedoch erst einmal für alle kostenlos sein. Das kostenpflichtige Abo soll dann zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt werden.
Die stagnierende Umsatzentwicklung bei Apple
Um weiteres Geld in die Kassen zu spülen, soll Apple zudem einen Anteil an den Einnahmen erhalten, die generiert werden, wenn sich Nutzer für einen Dienst seiner KI-Partner wie ChatGPT von OpenAI anmelden. Tim Cook und die Führungsriege arbeiten außerdem an Verträgen mit Google und Anthropic, um auch deren Angebote auf iPhones, iPads und Macs zu bringen. Ein Vertrag mit Meta kam zuletzt aufgrund von Datenschutzbedenken nicht zustande.
Siehe auch:
Apple plant kostenpflichtiges KI-Abo
Apple hat im KI-Rennen, selbst nach der Enthüllung von Apple Intelligence, immer noch einiges aufzuholen. Die während der World Wide Developer Conference (WWDC) 2024 vorgestellten Features sollen nur langsam auf den Markt kommen.Wie Insider und Bloomberg-Journalist Mark Gurman in seinem neuesten Power On Newsletter berichtet, plant Apple einige KI-Funktionen in Zukunft exklusiv in einem kostenpflichtigen Abo anzubieten.
Ähnlich wie schon bei iCloud+ wird es nach Gurman wohl auch eine Art Apple Intelligence+ geben. Bestimmte Anwendungen, die sich auf künstliche Intelligenz stützen, könnten dann nur noch zahlenden Kunden zur Verfügung stehen. Um Nutzer auf den Geschmack zu bringen, soll das komplette Angebot zum Start jedoch erst einmal für alle kostenlos sein. Das kostenpflichtige Abo soll dann zu einem späteren Zeitpunkt eingeführt werden.
Suche nach neuen Einnahmemöglichkeiten
Damit könnte Apple versuchen, die zuletzt rückgängigen Verkaufszahlen bei seiner Hardware zu kompensieren. So kämpft das Unternehmen etwa mit rückläufigen iPhone-Absätzen, die unter anderem durch immer stärker werdende Konkurrenz aus China bedingt sind. Das ist besonders problematisch für den Konzern aus Cupertino, da die Smartphones zuletzt etwa 49 Prozent des Gesamtumsatzes der Firma ausmachten. Zudem könnten 2024 große Einnahmen im Servicebereich wegbrechen.
Die stagnierende Umsatzentwicklung bei Apple
Um weiteres Geld in die Kassen zu spülen, soll Apple zudem einen Anteil an den Einnahmen erhalten, die generiert werden, wenn sich Nutzer für einen Dienst seiner KI-Partner wie ChatGPT von OpenAI anmelden. Tim Cook und die Führungsriege arbeiten außerdem an Verträgen mit Google und Anthropic, um auch deren Angebote auf iPhones, iPads und Macs zu bringen. Ein Vertrag mit Meta kam zuletzt aufgrund von Datenschutzbedenken nicht zustande.
EU-Nutzer außen vor
Apple kündigte allerdings an, die neuen KI-Funktionen zunächst nicht für EU-Nutzer bereitstellen zu wollen. Der Digital Markets Act könne die Integrität der Produkte gefährden, so das Unternehmen. Man wolle zusammen mit der EU aber an einer Lösung arbeiten. Die Frage, ob ein Abo für Apple Intelligence sein Geld wert ist, stellt sich für Kunden hierzulande also eventuell erst zu einem deutlich späteren Zeitpunkt.
Zusammenfassung
- Neue KI-Features von Apple kommen nur langsam auf den Markt
- Einige KI-Funktionen sollen zukünftig nur in einem kostenpflichtigen Abo verfügbar sein
- Apple plant eine Art Apple Intelligence+, ähnlich wie iCloud+
- Das komplette Angebot soll zunächst jedoch kostenlos für alle Anwender sein
- Apple könnte rückläufige iPhone-Verkaufszahlen durch KI-Abos kompensieren
- Apple erhält zudem Anteile an Einnahmen von KI-Partnerdiensten wie ChatGPT
- Verträge mit Google und Anthropic sollen deren Angebote ebenfalls auf Apple-Geräte bringen
- Neue KI-Funktionen werden zunächst nicht für EU-Nutzer verfügbar sein
Siehe auch:
- Apple Intelligence kommt vorerst nicht nach Europa
- iOS 18: Keine Apple Intelligence, aber zumindest Siri wird klüger
- Apple Intelligence: Rollout der KI-Features wird sich lange hinziehen
- Apple Intelligence: Tief integriert in iPhone, iPad und Mac, aber "sicher"
- Trotz Microsofts Millioneninvest: OpenAI "priorisiert" MacOS
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