Google-Rechenzentren wenig öko:
KI lässt Energiebedarf 50% steigen
Der Internetkonzern Google hat jüngst seinen jährlichen Umweltbericht vorgelegt und musste dabei einen starken Anstieg der Emissionen von Treibhausgasen melden. Aufgrund des starken Ausbaus seiner Rechenzentren haben sich die Emissionen in fünf Jahren um die Hälfte erhöht.
Ein Teil dieses Anstiegs soll laut Google auf den Aufbau von Rechenkapazitäten für die Verarbeitung von KI-Daten zurückzuführen sein. So müssen die KI-Sprachmodelle zunächst mit großem Aufwand "trainiert", also mit den zu verarbeitenden Daten gefüttert werden, bevor dann bei jeder einzelnen Anfrage erneut Rechenleistung von Servern im Internet nötig ist, um sie zu beantworten.
Google stieß nach eigenen Angaben im Laufe des Jahres 2023 ganze 14,3 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid aus, was einem Anstieg um 49 Prozent gegenüber dem Jahr 2019 entspricht. Selbst im Vergleich zu 2022 stieg der CO₂-Ausstoß bei Google um ganze 13 Prozent. Ursache sind Rechenzentren und die Lieferkette, so das Unternehmen.
Bei Google geht man laut dem Umweltbericht des Konzerns davon aus, dass zunächst ein weiterer Anstieg des Energiebedarfs erfolgen wird, bevor dann im weiteren Verkauf des Jahrzehnts ein starker Abfall erfolgen soll. Wahrscheinlich erwartet man bei Google, dass zunächst weniger effiziente Rechenzentren für die KI- und weitere Web-Dienste online gehen, bevor dann im Hinblick auf Effizienz nachgebessert werden kann, indem man massiv optimiert und so dann eben den Energiebedarf reduziert.
Auch der Wasserbedarf für die Rechenzentren ist massiv gestiegen, so Google. Allein 2023 wurden 17 Prozent mehr Wasser benötigt als im Jahr davor - genau gesagt waren es ganze 6,1 Milliarden Liter, also 6,1 Millionen Kubikmeter mehr als noch 2022. Hintergrund ist der gestiegene Aufwand für die Kühlung der Rechenzentren.
Siehe auch:
KI lässt CO₂-Ausstoß bei Google explodieren
Die neuen Dienste aus dem Bereich der Künstlichen Intelligenz (KI) haben nicht nur mit Blick auf den Wegfall von Arbeitsplätzen einen Nachteil, sie belasten auch die Umwelt. Dies belegt jetzt auch der neue "Environmental Report" von Google für das Jahr 2024. Laut dem Bericht sind Googles Treibhausgasemissionen innerhalb der letzten fünf Jahre um ganze 50 Prozent gestiegen.Ein Teil dieses Anstiegs soll laut Google auf den Aufbau von Rechenkapazitäten für die Verarbeitung von KI-Daten zurückzuführen sein. So müssen die KI-Sprachmodelle zunächst mit großem Aufwand "trainiert", also mit den zu verarbeitenden Daten gefüttert werden, bevor dann bei jeder einzelnen Anfrage erneut Rechenleistung von Servern im Internet nötig ist, um sie zu beantworten.
Google stieß nach eigenen Angaben im Laufe des Jahres 2023 ganze 14,3 Millionen Tonnen Kohlenstoffdioxid aus, was einem Anstieg um 49 Prozent gegenüber dem Jahr 2019 entspricht. Selbst im Vergleich zu 2022 stieg der CO₂-Ausstoß bei Google um ganze 13 Prozent. Ursache sind Rechenzentren und die Lieferkette, so das Unternehmen.
Bei Google geht man laut dem Umweltbericht des Konzerns davon aus, dass zunächst ein weiterer Anstieg des Energiebedarfs erfolgen wird, bevor dann im weiteren Verkauf des Jahrzehnts ein starker Abfall erfolgen soll. Wahrscheinlich erwartet man bei Google, dass zunächst weniger effiziente Rechenzentren für die KI- und weitere Web-Dienste online gehen, bevor dann im Hinblick auf Effizienz nachgebessert werden kann, indem man massiv optimiert und so dann eben den Energiebedarf reduziert.
Auch der Wasserbedarf für die Rechenzentren ist massiv gestiegen, so Google. Allein 2023 wurden 17 Prozent mehr Wasser benötigt als im Jahr davor - genau gesagt waren es ganze 6,1 Milliarden Liter, also 6,1 Millionen Kubikmeter mehr als noch 2022. Hintergrund ist der gestiegene Aufwand für die Kühlung der Rechenzentren.
Zusammenfassung
- Googles Treibhausgasemissionen stiegen in fünf Jahren um 50 Prozent
- Emissionen durch Ausbau der Rechenzentren stark erhöht
- KI-Dienste erhöhen den Energie- und Wasserbedarf der Server
- 2023 wurden 14,3 Millionen Tonnen CO₂ von Google ausgestoßen
- Vergleich zu 2022: Anstieg des CO₂-Ausstoßes um 13 Prozent
- Wasserbedarf der Rechenzentren um 17 Prozent gestiegen
- Google erwartet zunächst weiter steigenden Energiebedarf
Siehe auch:
- Pixel 9: Google 'klaut' das Killer-Feature von Microsofts Copilot+-PCs
- Gefährliche KI: Angestellte von Google und OpenAI sind besorgt
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- Lachnummer Google: Skurrile KI-Antworten sorgen weiter für Empörung
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Thema:
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