Apple scheitert mit AAA-Games:
iPhone-Besitzer wenig interessiert
Apple versucht gerade sein iPhone als Spieleplattform zu positionieren. Der A17 Pro-Chip, der in Apples iPhone 15 steckt, lässt AAA-Games wie Assassin's Creed Mirage auf dem Smartphone laufen. Allerdings interessiert sich so gut wie niemand für das Angebot.
So sei etwa das bereits erwähnte Assassin's Creed Mirage seit seiner Veröffentlichung auf dem Smartphone am 6. Juni laut Hochrechnungen von Appfigures gerade einmal 3000 Mal gekauft worden und hat inklusive In-Game-Käufen dabei einen Umsatz von 138.000 US-Dollar erzielt. Kostenlos ausprobiert haben das Spiel immerhin 123.000 Nutzer.
Kaum jemand lädt das Spiel knapp vier Wochen nach Veröffentlichung überhaupt noch herunter.
Doch auch das ist immer noch eine sehr niedrige Zahl für ein Mobile Game. So hat etwa Assassin's Creed Rebellion, ein speziell für Handys entwickeltes Spiel, im gleichen Zeitraum einen über 600 Prozent höheren Umsatz generiert.
Zudem seien außerdem die Preise für die kompletten Spiele auf dem iPhone extrem hoch. Assassin's Creed Mirage kostet stattliche 49,99 US-Dollar bzw. Euro. Auch Death Stranding zählt mit seinen 39,99 US-Dollar bzw. Euro zu den teuren Premium-Handyspielen, die normalerweise nur zwischen 5 und 10 Euro von ihren Käufern verlangen.
"Spieler, die sich Flaggschiff-Mobilgeräte und 50 Dollar für Spiele leisten können, haben wahrscheinlich auch die Mittel, um Spiele auf PC und Konsole zu genießen. Auf der anderen Seite sind Spieler, die sich keine Spielegeräte oder Hochleistungshandys leisten können, weniger geneigt, einen einmaligen 50-Dollar-Kauf zu tätigen", fügt Zubov hinzu.
Siehe auch:
iPhone als Spiele-Handheld wenig erfolgreich
Wie Mobilgamer jetzt berichtet, interessieren sich nur sehr wenige Besitzer eines iPhones für angebotene AAA-Spiele. Bei allen Titeln, die bisher für Apples Handy verfügbar sind - darunter Resident Evil 4, Resident Evil 7 und Death Stranding - handelt es sich um wirtschaftliche Misserfolge, bei denen das Unternehmen aus Cupertino draufzahlt.So sei etwa das bereits erwähnte Assassin's Creed Mirage seit seiner Veröffentlichung auf dem Smartphone am 6. Juni laut Hochrechnungen von Appfigures gerade einmal 3000 Mal gekauft worden und hat inklusive In-Game-Käufen dabei einen Umsatz von 138.000 US-Dollar erzielt. Kostenlos ausprobiert haben das Spiel immerhin 123.000 Nutzer.
Kaum jemand lädt das Spiel knapp vier Wochen nach Veröffentlichung überhaupt noch herunter.
Doch auch das ist immer noch eine sehr niedrige Zahl für ein Mobile Game. So hat etwa Assassin's Creed Rebellion, ein speziell für Handys entwickeltes Spiel, im gleichen Zeitraum einen über 600 Prozent höheren Umsatz generiert.
Handy-Spieler suchen andere Arten von Games
Auch die anderen Spiele für das iPhone laufen nicht besser. Laut Andrei Zubov, Head of Content bei Appmagic, hat das vor allem mit den Vorlieben der Zielgruppe zu tun. "Ein Blick auf die erfolgreichsten Premium-Handyspiele zeigt, dass viele von ihnen ursprünglich Indie-Titel waren. Diese Spiele zeichnen sich in der Regel durch eine einfachere Steuerung aus, legen mehr Wert auf einzigartige Kunststile als auf High-End-Grafik und sind für kürzere Spielsitzungen geeignet."Zudem seien außerdem die Preise für die kompletten Spiele auf dem iPhone extrem hoch. Assassin's Creed Mirage kostet stattliche 49,99 US-Dollar bzw. Euro. Auch Death Stranding zählt mit seinen 39,99 US-Dollar bzw. Euro zu den teuren Premium-Handyspielen, die normalerweise nur zwischen 5 und 10 Euro von ihren Käufern verlangen.
"Spieler, die sich Flaggschiff-Mobilgeräte und 50 Dollar für Spiele leisten können, haben wahrscheinlich auch die Mittel, um Spiele auf PC und Konsole zu genießen. Auf der anderen Seite sind Spieler, die sich keine Spielegeräte oder Hochleistungshandys leisten können, weniger geneigt, einen einmaligen 50-Dollar-Kauf zu tätigen", fügt Zubov hinzu.
Eher ein Marketing-Stunt
Trotzdem wird Apple weiterhin AAA-Spiele auf seine iPhones bringen. So wird auch das kommende Assassin's Creed Shadows für Besitzer eines entsprechenden iPhone Pro verfügbar sein. Wie die Verkaufszahlen der bisherigen Games belegen, geht es aber wohl eher darum, Aufmerksamkeit zu erregen und eventuell eine kleine Anzahl an Leuten dazu zu bewegen eine iPhone-Pro-Variante zu kaufen. Geld verdient Apple mit dem Verkauf der Spiele selbst auf jeden Fall keins.
Zusammenfassung
- Apple positioniert das iPhone als Spieleplattform mit dem A17 Pro-Chip
- Spiele wie Assassin's Creed Mirage sind wirtschaftliche Misserfolge
- Assassin's Creed Mirage erzielte nur 138.000 US-Dollar Umsatz seit Juni
- Erfolgreiche Handyspiele sind eher Indie-Titel mit einfacher Steuerung
- Preise für AAA-Spiele auf dem iPhone sind extrem hoch
- Apple bringt weiterhin AAA-Spiele auf das iPhone, wohl um Aufmerksamkeit zu erregen
Siehe auch:
- Apple: Erster Spiele-Emulator nach nur einem Tag im App Store entfernt
- Apple: Game Boy und C64-Spiele ab sofort auf dem iPhone spielbar
- App Store: Apple erlaubt ab sofort Spiele-Emulatoren
- AAA-Spiele für Apple: Neues Mac-Tool, um Windows-Spiele zu portieren
- Whoopi Goldberg ist sauer, weil sie auf Apple Diablo 4 nicht spielen kann
Thema:
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