China hisst seine Flagge auf der abgewandten Seite des Mondes
China hat Ambitionen, zur führenden Weltraumnation aufzusteigen und will noch in diesem Jahrzehnt Menschen auf den Mond bringen. Jetzt kam es zu einem prestigeträchtigen Moment. Die Sonde Chang'e-6 war extra mit einer Flagge ausgerüstet, die jetzt gehisst wurde.
Am Sonntag war die Sonde Chang'e-6 auf der erdabgewandten Seite des Mondes gelandet. Mit an Bord war auch ein Arm, der von der Seite des Mondlandefahrzeugs ausgefahren werden kann. In diesem Arm war dann wiederum eine kleine Flagge aus speziellen Verbundwerkstoffen verstaut, die auf Kommando von der Erde ausgerollt werden konnte. Genau von diesem Vorgang hat Chinas nationale Weltraumagentur jetzt Bilder veröffentlicht.
Wie der Name vermuten lässt, ist Chang'e-6 bereits die sechste Mondmission Chinas mit einer Sonde. Dieses Mal war die Sonde im Aitken-Becken in der Nähe des Südpols gelandet. Der Krater verspricht interessante Erkenntnisse über die Entstehungsgeschichte des Trabanten, da es sich um den ältesten und größten Krater dieser Art auf dem Mond handelt.
Siehe auch:
Prestige: Chinas Flagge auf der Rückseite des Mondes
Wer schafft es, noch vor dem Jahr 2030 wieder Menschen auf den Mond zu bringen? Nach Jahrzehnten der Ruhe wird es um unseren Trabanten in den letzten Jahren wieder deutlich lebhafter. Die USA und China sind in einem neuen Rennen um die nächste Mondlandung. China vermeldet jetzt eine Aktion mit Symbolkraft: das Hissen der chinesischen Flagge auf der Rückseite des Mondes.Am Sonntag war die Sonde Chang'e-6 auf der erdabgewandten Seite des Mondes gelandet. Mit an Bord war auch ein Arm, der von der Seite des Mondlandefahrzeugs ausgefahren werden kann. In diesem Arm war dann wiederum eine kleine Flagge aus speziellen Verbundwerkstoffen verstaut, die auf Kommando von der Erde ausgerollt werden konnte. Genau von diesem Vorgang hat Chinas nationale Weltraumagentur jetzt Bilder veröffentlicht.
Probe auf dem Weg zur Erde
Neben der symbolischen Mission hatte Chang'e-6 aber auch einen wissenschaftlichen Auftrag. Mit einem Arm und einem Bohrer hatte die Sonde kurz nach ihrer Landung Proben gesammelt und in einem Behälter verstaut, der sich wiederum am Bord einer Aufstiegseinheit befindet. Diese kleine Sonde startete dann mit den Proben am Dienstag ihren Rückflug zur Erde und soll am 25. Juni in der Mongolei landen.Wie der Name vermuten lässt, ist Chang'e-6 bereits die sechste Mondmission Chinas mit einer Sonde. Dieses Mal war die Sonde im Aitken-Becken in der Nähe des Südpols gelandet. Der Krater verspricht interessante Erkenntnisse über die Entstehungsgeschichte des Trabanten, da es sich um den ältesten und größten Krater dieser Art auf dem Mond handelt.
Zusammenfassung
- China will noch in diesem Jahrzehnt Menschen auf den Mond bringen
- Chang'e-6 hat eine chinesische Flagge auf der Rückseite des Mondes gehisst
- Die Sonde landete am Sonntag auf der erdabgewandten Seite des Mondes
- Chang'e-6 landete im Aitken-Becken, dem ältesten und größten Krater auf dem Mond
- Ein Arm der Sonde rollte die Flagge aus speziellen Verbundwerkstoffen aus
- Chang'e-6 sammelte Proben mit einem Arm und einem Bohrer kurz nach der Landung
- Die Proben sollen am 25. Juni in der Mongolei landen
Siehe auch:
- China plant schon ein Überwachungskamera-Netzwerk auf dem Mond
- Per Traumschiff zum Mond: China enthüllt Namen seiner Mondmission
- Mondbasis Alpha Staub: China plant eine "Ziegelfabrik" auf dem Mond
- Mysteriöse Rakete, geheime Fracht: China schlägt auf dem Mond auf
- China auf dem Weg zur Weltraummacht, plant Mondlandung bis 2030
Thema:
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