Windows Subsystem for Linux bekommt bedeutende Neuerungen
Das Windows Subsystem for Linux (WSL) ist bereits viel mehr als nur eine nerdige Spielerei. Wie ernst es Microsoft mit dem Thema ist, zeigt nun auch die jüngste Runde an Updates, mit der die Umgebung wieder ein Stück mächtiger wird.
Dies betrifft zuvorderst die automatische Freigabe von Arbeitsspeicher. Dies dürften vor allem Nutzer zu schätzen wissen, die auf Systemen mit begrenzter RAM-Ausstattung arbeiten. Hier konnten bestimmte Situationen dafür sorgen, dass unter anderem ein Docker-Container den gesamten physischen Speicher des Systems ausschöpfte. Das soll durch die Verbesserungen im Speichermanagement nun kaum noch vorkommen. Weiterhin steht nun auch das DNS-Tunneling standardmäßig zur Verfügung, wie Microsoft mitteilte.
Einstellungen-GUI für das WSL
Im Bereich der experimentellen Funktionen wurde der freigewordene Bereich direkt von neuen Features besetzt. Hier steht nun auch eine verbesserte Speicherrückgewinnung beim Festspeicher zur Verfügung. Hinzu kommt außerdem ein gespiegelter Netzwerkmodus, der unter anderem IPv6-Unterstützung anbietet.
Um die Nutzung von WSL im Unternehmen zu verbessern, führt Microsoft nun außerdem die WSL2-Unterstützung von Microsoft Defender for Endpoint ein. Weiterhin werden Intune-Funktionen in WSL integriert und Microsoft Entra ID soll ebenfalls eine verbesserte Integration mit WSL bereitstellen.
Siehe auch:
Experimentelle Features jetzt für alle da
Einige Neuerungen hatte Microsoft bereits kürzlich auf der Entwicklerkonferenz Build angekündigt, nun wurden sie teilweise schon umgesetzt. Wie Microsoft mitteilte, habe man etwa zwei wichtige Features, die bisher nur als experimentelle Funktionen integriert waren, standardmäßig im WSL zur Verfügung gestellt.Dies betrifft zuvorderst die automatische Freigabe von Arbeitsspeicher. Dies dürften vor allem Nutzer zu schätzen wissen, die auf Systemen mit begrenzter RAM-Ausstattung arbeiten. Hier konnten bestimmte Situationen dafür sorgen, dass unter anderem ein Docker-Container den gesamten physischen Speicher des Systems ausschöpfte. Das soll durch die Verbesserungen im Speichermanagement nun kaum noch vorkommen. Weiterhin steht nun auch das DNS-Tunneling standardmäßig zur Verfügung, wie Microsoft mitteilte.
Einstellungen-GUI für das WSL
Im Bereich der experimentellen Funktionen wurde der freigewordene Bereich direkt von neuen Features besetzt. Hier steht nun auch eine verbesserte Speicherrückgewinnung beim Festspeicher zur Verfügung. Hinzu kommt außerdem ein gespiegelter Netzwerkmodus, der unter anderem IPv6-Unterstützung anbietet.
GUI für Einstellungen
Microsoft ist außerdem dabei, eine grafische Benutzeroberfläche für WSL-Einstellungen einzuführen. Diese in der Entwicklung befindliche GUI soll es WSL2-Benutzern erleichtern, alle ihre Einstellungen ohne die Befehlszeile oder die manuelle Bearbeitung von Konfigurationsdateien zu verwalten.Um die Nutzung von WSL im Unternehmen zu verbessern, führt Microsoft nun außerdem die WSL2-Unterstützung von Microsoft Defender for Endpoint ein. Weiterhin werden Intune-Funktionen in WSL integriert und Microsoft Entra ID soll ebenfalls eine verbesserte Integration mit WSL bereitstellen.
One more thing ...
Als weiteren Bonus für Entwickler startet Microsoft nun außerdem eine neue Schnellstart-Option in Dev Home. Hier können Entwickler in einer Eingabeaufforderung einen Prompt an die integrierte KI absetzen, die dann je nach Bedarf eine passende Entwicklungs-Umgebung in einem Linux-Container zusammenstellt. Ein Programmierer kann hier beispielsweise angeben: "Erstellen Sie ein Projekt, um das Spiel Snake in Python zu entwickeln". Er bekommt dann eine VM zurück, in der ein Linux mit den nötigen Python- und IDE-Installationen und auch einigen Basis-Codes direkt bereitsteht, um das Programmierprojekt umzusetzen.Subsystem for Linux: KI generiert komplette Entwicklungs-Umgebung
Zusammenfassung
- WSL erhält neue Updates, die die Umgebung mächtiger machen
- Zwei experimentelle Funktionen sind nun standardmäßig verfügbar
- Automatische Freigabe von Arbeitsspeicher verbessert Speichermanagement
- DNS-Tunneling ist nun ebenfalls standardmäßig integriert
- Neue experimentelle Features wie verbesserte Speicherrückgewinnung
- Einführung einer grafischen Benutzeroberfläche für WSL-Einstellungen
- WSL2-Unterstützung für Microsoft Defender for Endpoint und Intune
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