Final Fantasy & Co.: Square Enix plant neue "Multi-Plattform-Strategie"
Der japanische Spielehersteller Square Enix will sich angesichts schwindender Profite grundlegend neu erfinden. Das Unternehmen plant deshalb eine grundlegende Neuausrichtung, bei der man auf eine breite Veröffentlichung aller Spiele auf vielen Plattformen setzt.
Die Release-Strategie habe sich zuletzt nicht bewährt, was sich unter anderem darin zeigte, dass das Unternehmen zwar eine ganze Reihe neuer Spiele auf den Markt brachte, diese aber nicht die Erwartungen in finanzieller Hinsicht erfüllen konnten. Dies habe besonders für extern entwickelte und einige AAA-Titel gegolten, hieß es im Geschäftsbericht.
Weil der Gewinn so stark eingebrochen ist, will Square Enix jetzt seine Release-Strategie ändern. Man werde auf einen "Neustart" beginnen und dann innerhalb der nächsten drei Jahre ein "Wiedererwachen" anstreben, um wieder zu langfristigem Wachstum zurückzukehren, hieß es. Dabei würden alle Geschäftsbereich unter die Lupe genommen.
Besonders hervorzuheben ist aber, dass Square Enix jetzt auf eine "Multi-Plattform-Strategie" wechseln will, in deren Rahmen man neben den Nintendo-Plattformen auch die PlayStation, Xbox und PCs bedienen will. Es gilt daher als wahrscheinlich, dass die Spiele der Final Fantasy Serie künftig nicht mehr exklusiv auf Sonys PlayStation erscheinen werden, wobei Details über den bevorstehenden PC-Launch von FF16 noch ausstehen.
Das Unternehmen tut sich aktuell etwas schwer und musste zuletzt unter anderem Abschreibungen in Höhe von über 100 Millionen Euro melden, weil bestimmte Spiele aufgegeben wurden. Es ist allerdings unklar, welche Spiele davon betroffen waren. Derzeit steht auch eine Art Generationswechsel an, da die Macher hinter den Final Fantasy-Titeln zuletzt angedeutet hatten, dass bald jüngere Team-Mitglieder übernehmen sollen.
Siehe auch:
Gewinneinbruch führt zu Umdenken
Square Enix, der vor allem durch die Final Fantasy-Serie bekannt gewordene japanische Spielegigant, will seine Strategie laut IGN in den kommenden Monaten vollständig neu ordnen. Zwar konnte man für das letzte Geschäftsjahr einen leichten Anstieg des Umsatzes um knapp drei Prozent verzeichnen, der Gewinn sank jedoch im letzten Jahr um knapp 16 Prozent.Die Release-Strategie habe sich zuletzt nicht bewährt, was sich unter anderem darin zeigte, dass das Unternehmen zwar eine ganze Reihe neuer Spiele auf den Markt brachte, diese aber nicht die Erwartungen in finanzieller Hinsicht erfüllen konnten. Dies habe besonders für extern entwickelte und einige AAA-Titel gegolten, hieß es im Geschäftsbericht.
Weil der Gewinn so stark eingebrochen ist, will Square Enix jetzt seine Release-Strategie ändern. Man werde auf einen "Neustart" beginnen und dann innerhalb der nächsten drei Jahre ein "Wiedererwachen" anstreben, um wieder zu langfristigem Wachstum zurückzukehren, hieß es. Dabei würden alle Geschäftsbereich unter die Lupe genommen.
Besonders hervorzuheben ist aber, dass Square Enix jetzt auf eine "Multi-Plattform-Strategie" wechseln will, in deren Rahmen man neben den Nintendo-Plattformen auch die PlayStation, Xbox und PCs bedienen will. Es gilt daher als wahrscheinlich, dass die Spiele der Final Fantasy Serie künftig nicht mehr exklusiv auf Sonys PlayStation erscheinen werden, wobei Details über den bevorstehenden PC-Launch von FF16 noch ausstehen.
Das Unternehmen tut sich aktuell etwas schwer und musste zuletzt unter anderem Abschreibungen in Höhe von über 100 Millionen Euro melden, weil bestimmte Spiele aufgegeben wurden. Es ist allerdings unklar, welche Spiele davon betroffen waren. Derzeit steht auch eine Art Generationswechsel an, da die Macher hinter den Final Fantasy-Titeln zuletzt angedeutet hatten, dass bald jüngere Team-Mitglieder übernehmen sollen.
Zusammenfassung
- Square Enix plant grundlegende Neuausrichtung für mehr Plattformvielfalt
- Schwund bei den Profiten zwingt zu strategischer Neugestaltung
- Umsatz stieg leicht, Gewinn fiel jedoch um 16% im letzten Jahr
- Bisherige Release-Strategie führte nicht zum finanziellen Erfolg
- Neuer Ansatz soll langfristiges Wachstum innerhalb von drei Jahren fördern
- Multi-Plattform-Strategie inkludiert Nintendo, PlayStation, Xbox und PCs
- Final Fantasy könnte die Exklusivität auf PlayStation endgültig verlieren
Siehe auch:
- Final Fantasy in Redmond: Microsoft erwog Kauf von Square Enix
- Final Fantasy MMO so erfolgreich, dass man Verkauf stoppen muss
- Final Fantasy-Producer: "5G wird Spieler den Konsolen weglocken"
- Final Fantasy XVI: RPG zunächst wohl einzig auf der PS5 erhältlich
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