Dell: Millionen Käuferdaten geklaut - Kunden sollen wachsam sein
Kundendaten aus Dells Webshop sind in die Hände von Hackern gelangt. Namen, Adressen und Bestelldaten wurden abgegriffen. Das Unternehmen hat bereits eine Untersuchung eingeleitet. Die Daten scheinen aber bereits verkauft worden zu sein.
Die Daten stammen wohl von Kunden, die im Webshop von Dell eingekauft haben. Die Hacker hätten aber nur "beschränkte Arten von Kundendaten" abgreifen können. Dazu zählen nach bisherigen Erkenntnissen Namen, Adressdaten sowie weitere Informationen zu Kundenbestellungen samt des jeweiligen Bestelldatums, Service-Tags, Artikelbeschreibungen und zugehörigen Gewährleistungsinformationen.
Dell betont jedoch ausdrücklich, dass bei diesem Vorfall keinerlei E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Zahlungsinformationen oder andere sensible Daten der Kunden abgeflossen seien.
Da das Angebot mittlerweile entfernt wurde, könnte sich bereits ein Käufer für das Paket gefunden haben. Daher sollten Kunden von Dell in nächster Zeit ein Auge offenhalten. Zwar bestehe laut dem Unternehmen "kein erhebliches Risiko", dennoch könnten die Daten für Angriffe oder andere kriminelle Aktivitäten genutzt werden.
Siehe auch:
Datenklau bei Dell
Wie der Computerhersteller und -Verkäufer Dell gerade selbst mitteilt, konnten Kriminelle etliche Kundendaten aus den Systemen des Unternehmens erbeuten. Darüber werden Betroffene gerade per E-Mail informiert.Die Daten stammen wohl von Kunden, die im Webshop von Dell eingekauft haben. Die Hacker hätten aber nur "beschränkte Arten von Kundendaten" abgreifen können. Dazu zählen nach bisherigen Erkenntnissen Namen, Adressdaten sowie weitere Informationen zu Kundenbestellungen samt des jeweiligen Bestelldatums, Service-Tags, Artikelbeschreibungen und zugehörigen Gewährleistungsinformationen.
Dell betont jedoch ausdrücklich, dass bei diesem Vorfall keinerlei E-Mail-Adressen, Telefonnummern, Zahlungsinformationen oder andere sensible Daten der Kunden abgeflossen seien.
Daten scheinbar schon verkauft
Wie es scheint, standen die Daten schon Ende April auf einer einschlägigen Online-Plattform zum Verkauf, wie BleepingComputer berichtet. Bei dem angebotenen Paket handelte es sich um eine Dell-Datenbank mit insgesamt 49 Millionen Einträgen aus den Jahren zwischen 2017 und 2024. Darunter waren neben Daten von Privatkunden auch die einiger Unternehmen und öffentlicher Einrichtungen wie etwa Schulen.Da das Angebot mittlerweile entfernt wurde, könnte sich bereits ein Käufer für das Paket gefunden haben. Daher sollten Kunden von Dell in nächster Zeit ein Auge offenhalten. Zwar bestehe laut dem Unternehmen "kein erhebliches Risiko", dennoch könnten die Daten für Angriffe oder andere kriminelle Aktivitäten genutzt werden.
Untersuchung läuft
Dell selbst hat nach eigenen Angaben bereits eine Untersuchung eingeleitet und versucht, die potenziellen Auswirkungen des Datenklaus so gut wie möglich einzudämmen. Auch habe der Konzern mittlerweile "ein externes kriminaltechnisches Unternehmen mit der Ermittlung dieses Vorfalls beauftragt". Dennoch sind Kunden dazu angehalten, mitzuwirken und alle verdächtigen Aktivitäten umgehend an security@dell.com zu melden.
Zusammenfassung
- Kriminelle erbeuteten Kundendaten von Dell
- Das Unternehmen informiert gerade per E-Mail darüber
- Daten stammen aus dem Dell-Webshop
- Erbeutet wurden Namen, Adressen und Bestellinfos
- Keine sensiblen Daten wie Zahlungsinformationen betroffen
- Daten wurden wohl schon auf Online-Plattform verkauft
- Dell hat Untersuchung des Vorfalls eingeleitet
- Kunden sollen auf verdächtige Aktivitäten achten
Siehe auch:
- ArcaneDoor: Hacker arbeiten sich durch Cisco-Firewalls in große Netze
- Russischer Hackerangriff: Schadsoftware nutzt Hintertür in MS Word
- Ukrainische Hacker sabotieren wichtiges russisches Datenzentrum
- Hacker können Schlösser von Millionen Hotel-Zimmertüren öffnen
- Hackerangriff: Daten von 43 Millionen Franzosen geklaut
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