PS5 Pro: Grafikeinheit der Sony PlayStation 5 Pro mit 2,35 GHz Boost
Es gibt neue Details zur Grafikeinheit der noch nicht offiziell angekündigten PS5 Pro. Unter anderem wissen wir jetzt wohl, welche Taktrate die GPU der Konsole maximal erreichen kann. Anscheinend kann die Grafikeinheit bei Bedarf schneller laufen als beim aktuellen Modell.
So legen neue Informationen, die Sony zuletzt an Entwickler von Spielen für seine Konsolen verteilt hatte, offenbar nahe, dass die Grafikeinheit der neuen PS5 Pro tatsächlich einen mit wahrscheinlich mit etwa 2,18 Gigahertz etwas niedrigeren Regeltakt hat. Dieser liegt etwas niedriger als die 2,23 GHz GPU-Takt der normalen PlayStation 5. Allerdings kann die GPU der PS5 Pro bei Bedarf auf etwa 2,35 Gigahertz hochtakten, um so mehr Leistung verfügbar zu machen.
Ferner heißt es, dass Sony bei der RDNA3-basierten Grafikeinheit die Cache-Struktur verändert, sodass jeder der aus je zwei Compute-Units bestehenden 30 Work Group Processors (WGP) zwar weiterhin jeweils insgesamt vier Megabyte L2-Cache hat, sich der L1-Cache aber von 128 auf 256 Kilobyte verdoppelt, während der L0-Cache ebenfalls von 16 auf 32 Kilobyte wächst. Sonys Dokumentation zufolge will man so eine höhere Ray-Tracing-Performance ermöglichen.
Rein technisch steigt die Zahl der Compute Units in der Grafikeinheit der PlayStation 5 Pro zwar um immerhin 67 Prozent, letztlich legt die Leistung aber nur um den oben genannten Wert zu. Der Grund hierfür sind unter anderem eine nicht in gleichem Maß zunehmende Speicherbandbreite und einige andere Faktoren, darunter auch die geänderten Taktraten.
Laut dem Bericht dürfte die steigende Grafikleistung in Verbindung mit der KI-basierten PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR) Technologie für einen ähnlich beeindruckenden Performance- und Qualitätssprung sorgen, wie er bei PCs mit Nvidias DLSS Einzug hielt. Die neue Sony PlayStation 5 Pro wird noch in diesem Jahr erwartet und kommt wahrscheinlich im Herbst auf den Markt.
Siehe auch:
Bis zu 2,35 Gigahertz Boost-Takt
Rund um die neue PlayStation 5 Pro gab es bereits eine Reihe erster Leaks, dank der wir erste Details zu der geplanten neuen Spielkonsole von Sony erfahren konnten. Jetzt liegen dank einer normalerweise sehr zuverlässigen Quelle weitere Infos vor. Das Portal DigitalFoundry verriet in einem Podcast laut Eurogamer einige weitere Infos zur GPU der PS5 Pro.So legen neue Informationen, die Sony zuletzt an Entwickler von Spielen für seine Konsolen verteilt hatte, offenbar nahe, dass die Grafikeinheit der neuen PS5 Pro tatsächlich einen mit wahrscheinlich mit etwa 2,18 Gigahertz etwas niedrigeren Regeltakt hat. Dieser liegt etwas niedriger als die 2,23 GHz GPU-Takt der normalen PlayStation 5. Allerdings kann die GPU der PS5 Pro bei Bedarf auf etwa 2,35 Gigahertz hochtakten, um so mehr Leistung verfügbar zu machen.
Boost-Takt nicht dauerhaft verfügbar
Dadurch ergibt sich ein theoretisches Maximum der Grafikleistung von 36,1 TeraFLOPs, das jedoch nur in bestimmten Spielen über einen begrenzten Zeitraum erreicht werden dürfte. Hintergrund sind die thermischen Einschränkungen der Hardware und des Kühlsystems, durch die man in Sachen Performance stets limitiert wird.Ferner heißt es, dass Sony bei der RDNA3-basierten Grafikeinheit die Cache-Struktur verändert, sodass jeder der aus je zwei Compute-Units bestehenden 30 Work Group Processors (WGP) zwar weiterhin jeweils insgesamt vier Megabyte L2-Cache hat, sich der L1-Cache aber von 128 auf 256 Kilobyte verdoppelt, während der L0-Cache ebenfalls von 16 auf 32 Kilobyte wächst. Sonys Dokumentation zufolge will man so eine höhere Ray-Tracing-Performance ermöglichen.
Neue Features von DirectX12 Ultimate unterstützt
Darüber hinaus führt Sony mit der neuen GPU der PS5 Pro einige Features von DirectX12 Ultimate ein, die der PS5-Basisvariante fehlen. Unter anderem werden neue Features für das sogenannte MSAA, volle Unterstützung für Mesh-Shader und Hardware-Unterstützung für das sogenannte Variable Rate Shading geboten. Abgesehen von diesen Details wird weiterhin mit einem Leistungszuwachs der GPU um rund 45 Prozent gerechnet.Rein technisch steigt die Zahl der Compute Units in der Grafikeinheit der PlayStation 5 Pro zwar um immerhin 67 Prozent, letztlich legt die Leistung aber nur um den oben genannten Wert zu. Der Grund hierfür sind unter anderem eine nicht in gleichem Maß zunehmende Speicherbandbreite und einige andere Faktoren, darunter auch die geänderten Taktraten.
Laut dem Bericht dürfte die steigende Grafikleistung in Verbindung mit der KI-basierten PlayStation Spectral Super Resolution (PSSR) Technologie für einen ähnlich beeindruckenden Performance- und Qualitätssprung sorgen, wie er bei PCs mit Nvidias DLSS Einzug hielt. Die neue Sony PlayStation 5 Pro wird noch in diesem Jahr erwartet und kommt wahrscheinlich im Herbst auf den Markt.
Zusammenfassung
- Neue PS5 Pro mit höherer GPU-Taktrate als das Vorgängermodell
- Leistung der Grafikeinheit kann auf bis zu 2,35 GHz gesteigert werden
- Maximale Grafikleistung erreicht 36,1 TeraFLOPs unter optimalen Bedingungen
- Verdoppelung des L1-Caches und Erhöhung des L0-Caches in der neuen GPU
- Einführung von DirectX12 Ultimate Features in der PS5 Pro
- Erwarteter Leistungszuwachs der GPU um ca. 45 Prozent
- Markteinführung der PS5 Pro voraussichtlich im Herbst dieses Jahres
Siehe auch:
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