Crash in Apple Store: Schuld soll eine Fahrzeug-KI sein, so Verteidiger
2022 kam es zu einem tragischen Crash, denn ein SUV, der in einen Apple Store raste, tötete eine Person und verletzte 22 Menschen. Zunächst ging man von Vorsatz aus, danach sagte der verantwortliche Fahrer, dass es ein Unfall war. Nun hat sich die Version erneut geändert.
Der 52-Jährige behauptete zunächst, dass das kein Anschlag oder eine vorsätzliche Tat war, sondern ein "unglücklicher Unfall", da sein Fuß sich im bzw. am Gaspedal verklemmt habe. Nun ändert die Verteidigung ihre Strategie jedoch und gibt einer "künstlichen Intelligenz" die Schuld dafür, dass das Fahrzeug unerwartet und unbeabsichtigt beschleunigte.
Die Vorwürfe gegen Bradley R. wiegen schwer: Dieser wurde ursprünglich der rücksichtslosen Tötung durch ein Kraftfahrzeug angeklagt, doch später wurden die Vorwürfe auf Mord zweiten Grades, 18 Fälle von schwerer Körperverletzung mit einer gefährlichen Waffe, vier Fälle von Körperverletzung mit einer gefährlichen Waffe und Tötung durch rücksichtsloses Führen eines Kraftfahrzeugs hochgestuft. R. bekannte sich nicht schuldig.
Laut Augenzeugen hat das Fahrzeug beim Unfall nicht den Anschein erweckt, dass es bremst, auch bei den Ermittlungen wurden keine Hinweise gefunden, dass der Fahrer versuchte zu bremsen.
Siehe auch:
"Fuß blieb am Gaspedal stecken"
Derzeit steht Bradley R. vor Gericht und verantwortet sich für den tragischen Crash, der im November 2022 nicht nur erheblichen Sachschaden verursachte, sondern auch ein Menschenleben forderte. R. fuhr seinen Toyota-SUV mit knapp 100 Kilometern pro Stunde in einen Apple Store, das Fahrzeug kam erst an der Rückwand des Ladens zum Stehen.Der 52-Jährige behauptete zunächst, dass das kein Anschlag oder eine vorsätzliche Tat war, sondern ein "unglücklicher Unfall", da sein Fuß sich im bzw. am Gaspedal verklemmt habe. Nun ändert die Verteidigung ihre Strategie jedoch und gibt einer "künstlichen Intelligenz" die Schuld dafür, dass das Fahrzeug unerwartet und unbeabsichtigt beschleunigte.
Die Vorwürfe gegen Bradley R. wiegen schwer: Dieser wurde ursprünglich der rücksichtslosen Tötung durch ein Kraftfahrzeug angeklagt, doch später wurden die Vorwürfe auf Mord zweiten Grades, 18 Fälle von schwerer Körperverletzung mit einer gefährlichen Waffe, vier Fälle von Körperverletzung mit einer gefährlichen Waffe und Tötung durch rücksichtsloses Führen eines Kraftfahrzeugs hochgestuft. R. bekannte sich nicht schuldig.
Kann das die KI überhaupt?
Es ist derzeit allerdings nicht klar, auf welche "KI-Software" sich die Verteidigung bezieht, denn es ist nicht bekannt, welche KI-Software gemeint ist bzw. im Toyota 4Runner zu diesem Zeitpunkt installiert war und ob diese überhaupt in der Lage war, selbstständig zu beschleunigen. Laut Apple Insider haben 4Runner-Modelle, die vor 2022 gebaut wurden, allenfalls einen Spurhalte-Assistenten sowie eine adaptive Tempomat-Funktion.Laut Augenzeugen hat das Fahrzeug beim Unfall nicht den Anschein erweckt, dass es bremst, auch bei den Ermittlungen wurden keine Hinweise gefunden, dass der Fahrer versuchte zu bremsen.
Zusammenfassung
- SUV raste 2022 in Apple Store und tötete eine Person
- Bradley R. steht vor Gericht wegen des Crashs im November 2022
- Anfangs behauptete R., sein Fuß habe sich am Gaspedal verklemmt
- Verteidigung gibt nun einer "künstlichen Intelligenz" die Schuld
- Anklage gegen R. umfasst Mord zweiten Grades und schwere Körperverletzung
- Unklarheit über die beteiligte KI-Software im Toyota 4Runner
- Keine Beweise für Bremsversuche des Fahrers laut Ermittlungen
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