Nach A- und M-Serie: Apple arbeitet an seiner nächsten Chip-Klasse
Der Computerkonzern Apple soll in seiner Halbleiterabteilung inzwischen an einer dritten Klasse eigener Chips arbeiten. Auch bei diesen will das Unternehmen dann wohl von den neuen 3-Nanometer-Prozessen beim Auftragshersteller TSMC profitieren.
Wie ein Weibo-Nutzer namens "Phone Chip Expert", der nach eigenen Angaben selbst 25 Jahre in der Chip-Industrie und hier unter anderem an Intels Pentium-Serie arbeitete, herausgefunden haben will, plant Apple nun auch die Server in seinen Datenzentren mit selbst entwickelten Prozessoren auszustatten. Das berichtet das US-Magazin MacRumors.
Im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit soll dabei natürlich die Berechnungen rund um KI-Modelle stehen. Hier hängt Apple seit einiger Zeit hinter der Konkurrenz zurück und könnte mit besonders effizienten Systemen sicherlich einen ordentlichen Schritt voranmachen. Zumindest bei den Berechnungen, die in den großen Datenzentren erfolgen müssen, kann man einiges an zusätzlicher Leistung herauskitzeln.
Zwar sieht es aktuell so aus, dass Apple bei vielen der kommenden KI-Tools die Verarbeitung auf dem Endgerät bevorzugt, doch ist es unvermeidlich, dass einige Vorgänge in der Cloud stattfinden müssen. Wenn der neue benutzerdefinierte Prozessor voraussichtlich Ende 2025 in die Server integriert werden kann, dürfte Apples neue KI-Strategie bereits weit fortgeschritten sein.
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Jetzt sind die Server dran
Vor einigen Jahren hatte sich Apple dafür entschieden, die SoC für seine Smartphones und andere Mobilgeräte selbst zu entwickeln und dann bei Auftragsfertigern herstellen zu lassen. Das Ergebnis dessen ist die A-Serie. Später begann man dann mit der M-Serie auch Chips zu entwickeln, die in Notebooks und Desktop-Systemen zum Einsatz kommen.Wie ein Weibo-Nutzer namens "Phone Chip Expert", der nach eigenen Angaben selbst 25 Jahre in der Chip-Industrie und hier unter anderem an Intels Pentium-Serie arbeitete, herausgefunden haben will, plant Apple nun auch die Server in seinen Datenzentren mit selbst entwickelten Prozessoren auszustatten. Das berichtet das US-Magazin MacRumors.
Im Mittelpunkt der Entwicklungsarbeit soll dabei natürlich die Berechnungen rund um KI-Modelle stehen. Hier hängt Apple seit einiger Zeit hinter der Konkurrenz zurück und könnte mit besonders effizienten Systemen sicherlich einen ordentlichen Schritt voranmachen. Zumindest bei den Berechnungen, die in den großen Datenzentren erfolgen müssen, kann man einiges an zusätzlicher Leistung herauskitzeln.
KI-Entwicklung beschleunigen
Durch die Entwicklung eigener Serverchips kann Apple die Hardware speziell auf seine Softwareanforderungen zuschneiden, was zu leistungsfähigeren und effizienteren Technologien führen kann. Apple könnte die eigenen KI-Prozessoren nutzen, um die Leistung seiner Rechenzentren und zukünftiger KI-Tools, die auf die Cloud angewiesen sind, zu verbessern.Zwar sieht es aktuell so aus, dass Apple bei vielen der kommenden KI-Tools die Verarbeitung auf dem Endgerät bevorzugt, doch ist es unvermeidlich, dass einige Vorgänge in der Cloud stattfinden müssen. Wenn der neue benutzerdefinierte Prozessor voraussichtlich Ende 2025 in die Server integriert werden kann, dürfte Apples neue KI-Strategie bereits weit fortgeschritten sein.
Zusammenfassung
- Apple arbeitet an einer dritten Chip-Klasse für Server
- Unternehmen nutzt 3-Nanometer-Prozesse von TSMC
- Eigenentwicklung begann mit A-Serie für Mobilgeräte
- M-Serie folgte für den Einsatz in Notebooks und Desktops
- Neue Chips sollen KI-Berechnungen in Datenzentren verbessern
- Spezialisierung auf Softwareanforderungen steigert Effizienz
- Integration der neuen Serverchips geplant für Ende 2025
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