Mit modernen Technologien sorgen Firmen für Verdruss bei Mitarbeitern
Unternehmen sind meist bestrebt, bei neuen Technologien am Ball zu bleiben. Neue Forschungen zeigen allerdings, dass sie dabei besser vorsichtig vorgehen sollten, wenn sie die Stimmung in der menschlichen Belegschaft nicht zum Kippen bringen wollen.
Drei von vier Technologie-Kategorien sorgen dabei für eine negative Entwicklung, hieß es. Wie kaum anders zu erwarten, gehört es dazu, wenn Firmen damit beginnen, die Arbeit ihrer Beschäftigten mit Überwachungskameras und tragbaren Trackern zu überwachen. Aber auch die verstärkte Einführung von Robotik - ob es nun automatisierte Maschinen, selbstfahrende Fahrzeuge oder andere Geräte dieser Art sind - hat einen problematischen Einfluss. Für Unbehagen sorgen aber auch die neuen KI-Technologien.
Nur eine der Kategorien wurde als vorteilhaft für die Arbeitnehmer eingestuft - und das ist eine, die es schon seit Jahrzehnten gibt: IKT-Technologien wie Laptops, Tablets, Telefone und Echtzeit-Messaging-Tools werden als hilfreich wahrgenommen und fördern die Produktivität.
Denn in der Praxis erleben die Beschäftigten immer wieder, wie Anspruch und Wirklichkeit beim High Tech-Einsatz auseinandergehen. So braucht eine Führungskraft wohl nie wieder von einer vertrauensvollen Zusammenarbeit sprechen, wenn gleichzeitig eine Voll-Überwachung mit Trackern und Kameras eingeführt wird. Ebenso sorgt es natürlich für Verdruss, wenn behauptet wird, KI-Systeme würden nur ergänzend eingeführt - und im nächsten Moment zahlreiche Stellen gestrichen werden.
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Notebooks sind ok
Der Thinktank The Institute for the Future of Work hat mit tausenden Probanden untersucht, wie sich modernste Technologien am Arbeitsplatz auf das Wohlbefinden und damit auch die Produktivität von Angestellten auswirken. Es zeigte sich, dass sich der psychische Zustand und die Gesundheit tendenziell verschlechtern, wenn bestimmte Technologien in die Arbeitswelt übernommen werden.Drei von vier Technologie-Kategorien sorgen dabei für eine negative Entwicklung, hieß es. Wie kaum anders zu erwarten, gehört es dazu, wenn Firmen damit beginnen, die Arbeit ihrer Beschäftigten mit Überwachungskameras und tragbaren Trackern zu überwachen. Aber auch die verstärkte Einführung von Robotik - ob es nun automatisierte Maschinen, selbstfahrende Fahrzeuge oder andere Geräte dieser Art sind - hat einen problematischen Einfluss. Für Unbehagen sorgen aber auch die neuen KI-Technologien.
Nur eine der Kategorien wurde als vorteilhaft für die Arbeitnehmer eingestuft - und das ist eine, die es schon seit Jahrzehnten gibt: IKT-Technologien wie Laptops, Tablets, Telefone und Echtzeit-Messaging-Tools werden als hilfreich wahrgenommen und fördern die Produktivität.
Art und Weise sind wichtig
Magdalena Soffia, die Hauptautorin der Studie, erklärte gegenüber der britischen Tageszeitung The Guardian, dass das Problem nicht unbedingt mit den neuen Technologien selbst zu tun habe, sondern mit der Art und Weise, wie sie am Arbeitsplatz eingesetzt werden. "Wir wollen nicht behaupten, dass es eine Art Determinismus gibt, was die Technologie in Bezug auf das Wohlbefinden verursacht", sagte sie. "Wir sagen, dass es wirklich vom Kontext abhängt: von vielen strukturellen Faktoren, von den Umgebungsbedingungen, von der Art und Weise, wie sie gestaltet und eingesetzt wird. Also von vielen menschlichen Entscheidungen."Denn in der Praxis erleben die Beschäftigten immer wieder, wie Anspruch und Wirklichkeit beim High Tech-Einsatz auseinandergehen. So braucht eine Führungskraft wohl nie wieder von einer vertrauensvollen Zusammenarbeit sprechen, wenn gleichzeitig eine Voll-Überwachung mit Trackern und Kameras eingeführt wird. Ebenso sorgt es natürlich für Verdruss, wenn behauptet wird, KI-Systeme würden nur ergänzend eingeführt - und im nächsten Moment zahlreiche Stellen gestrichen werden.
Zusammenfassung
- Unternehmen sollten bei neuen Technologien vorsichtig sein
- Technologie-Einsatz kann Mitarbeiterstimmung negativ beeinflussen
- Überwachung und Robotik verschlechtern psychisches Wohlbefinden
- IKT-Technologien wie Laptops fördern Produktivität
- Einsatzweise von Technologien beeinflusst Wohlbefinden am Arbeitsplatz
- High Tech-Einsatz oft nicht mit vertrauensvoller Zusammenarbeit vereinbar
- Falsche Versprechen bei KI-Einführung führen zu Unmut bei Angestellten
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