Netflix: Neuerliche Preiserhöhung in diesem Jahr ist wahrscheinlich
Netflix ist der größte Video-Streaming-Dienst, doch er ist auch der teuerste (wenn man keine Werbung sehen will). Denn ein Standard-Abo kostet 12,99 Euro pro Monat, wer 4K/HDR nutzen will, der bezahlt für Premium sogar 17,99 Euro - und demnächst wohl noch mehr.
Dieses Jahr kommt es vermutlich zur nächsten Preiserhöhung, berichtet das Hollywood-Branchenmedium Variety unter Berufung auf Analysten der Schweizer Bank UBS. "Wir erwarten, dass die Preise dieses Jahr steigen werden", schreibt ein Team der Bank in einer gestern veröffentlichten Analyse. Netflix bricht 2023 den Abo-Rekord für das 4. Quartal
Kunden werden diesen Schritt, sollte es dazu kommen, wohl eher nicht verstehen oder gut finden. Denn Netflix geht es aktuell nicht schlecht, ganz im Gegenteil, wie UBS erklärt. Die Bank rechnet für 2024 sogar mit einem Umsatzwachstum in Höhe von 15 Prozent, im Vorjahr betrug dieses "nur" sieben Prozent. Verantwortlich dafür wird einerseits ein Anstieg der Einnahmen aus dem werbefinanzierten Angebot und andererseits ein kräftiges Abonnentenwachstum sein.
Peters: "Jetzt, wo wir das hinter uns haben, können wir wieder zu unserem Standardansatz für Preiserhöhungen zurückkehren. Und Preiserhöhungen haben wir bereits in den USA, Großbritannien und Frankreich durchgeführt. Diese Änderungen sind besser gelaufen, als wir vorhergesagt hatten."
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Siehe auch:
UBS-Analysten erwarten Preiserhöhung
Aus dem Leben vieler Menschen sind Streaming-Dienste längst nicht mehr wegzudenken, eine besonders wichtige Rolle nimmt Netflix ein. Denn als Pionier des Geschäfts ist das Unternehmen aus Los Gatos zum Synonym für diese Art der Mediennutzung geworden. Doch der Unmut vieler Kunden nimmt immer mehr zu: Denn Netflix erhöht regelmäßig die Preise und gleichzeitig nehmen die hochwertigen Inhalte nicht unbedingt zu - das liegt auch daran, dass das Streaming-Geschäft mittlerweile stark fragmentiert ist.Dieses Jahr kommt es vermutlich zur nächsten Preiserhöhung, berichtet das Hollywood-Branchenmedium Variety unter Berufung auf Analysten der Schweizer Bank UBS. "Wir erwarten, dass die Preise dieses Jahr steigen werden", schreibt ein Team der Bank in einer gestern veröffentlichten Analyse. Netflix bricht 2023 den Abo-Rekord für das 4. Quartal
Kunden werden diesen Schritt, sollte es dazu kommen, wohl eher nicht verstehen oder gut finden. Denn Netflix geht es aktuell nicht schlecht, ganz im Gegenteil, wie UBS erklärt. Die Bank rechnet für 2024 sogar mit einem Umsatzwachstum in Höhe von 15 Prozent, im Vorjahr betrug dieses "nur" sieben Prozent. Verantwortlich dafür wird einerseits ein Anstieg der Einnahmen aus dem werbefinanzierten Angebot und andererseits ein kräftiges Abonnentenwachstum sein.
Anti-Sharing-Maßnahmen
Sollte es dazu kommen, dann kann man sicherlich auch sagen, dass es eine Preiserhöhung mit Ansage war: Denn bei der Bekanntgabe der letzten Quartalszahlen sagte Co-CEO Greg Peters, dass man 2023 "Preiserhöhungen weitgehend auf Eis gelegt" habe. Er verwies hier auf die Einführung des bezahlten Sharing-Programms und meinte, dass man das als "Ersatzpreiserhöhung" angesehen habe.Peters: "Jetzt, wo wir das hinter uns haben, können wir wieder zu unserem Standardansatz für Preiserhöhungen zurückkehren. Und Preiserhöhungen haben wir bereits in den USA, Großbritannien und Frankreich durchgeführt. Diese Änderungen sind besser gelaufen, als wir vorhergesagt hatten."
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Zusammenfassung
- Netflix ist der größte, aber auch teuerste Streaming-Dienst
- Standard-Abo bei ca. 13 Euro, Premium um 18 Euro
- Kunden verärgert über häufige Preiserhöhungen
- UBS-Analysten prognostizieren Preisanstieg für 2024
- Netflix erwartet 15 Prozent Umsatzwachstum im Jahr 2024
- Laut Co-CEO Peters gab es 2023 Preisstabilität
Siehe auch:
- Diese Woche neu: Filme und Serien bei Disney+, Netflix & Amazon
- Netflix: Das sind die neuen Filme und Serien im März 2024
- Netflix: Piraterie wird immer größer und schwerer zu bekämpfen
- Netflix: Günstigstes Streaming-Abo bald nur noch mit Werbung
- Oscar-Nominierungen 2024: Netflix und Apple dominieren immer mehr
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Netflixs Aktienkurs
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