Batteriekonzern Varta stoppt nach Angriff die Produktion in fünf Werken
Der Batterie-Hersteller Varta ist zum Opfer eines Angriffes auf seine IT-Systeme geworden. Das Unternehmen hat sicherheitshalber die Produktion in allen fünf Fertigungs-Standorten heruntergefahren, bis die gesamte Firmen-IT untersucht und bereinigt wurde.
Betroffen sind neben dem Konzernsitz in Ellwangen auch die beiden deutschen Standorte in Nördlingen und Dischingen sowie die Werke in Rumänien und Indonesien. "Die IT-Systeme sowie der Umfang der Auswirkungen werden gegenwärtig überprüft. Dabei wird mit höchster Sorgfalt auf die Datenintegrität geachtet", teilte das Unternehmen mit.
Entsprechend des für solche Situationen vorgesehenen Notfallplans seien als Vorsichtsmaßnahme umgehend erforderliche Maßnahmen durchgeführt worden. Außerdem habe man sofort eine Taskforce eingerichtet, die mit Unterstützung von externen Cybersecurity-Experten und Datenforensikern daran arbeitet, den Normalbetrieb schnellstmöglich wiederherzustellen und den Vorfall aufzuarbeiten.
Angriffe auf Unternehmen bestanden in der letzten Zeit im Wesentlichen aus zwei verschiedenen Arten: In einigen speziellen Fällen kam es zu klassischer Industriespionage, bei der vor allem technologische Interna das Ziel waren. Viel häufiger sind allerdings Ransomware-Angriffe, bei denen Unternehmen auf Millionenbeträge erpresst werden.
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Ein Konzern steht still
Die Attacke ereignete sich nach Angaben des Unternehmens Anfang dieser Woche. Über den genauen Umfang des Problems konnte man sich auf die Schnelle noch kein umfassendes Bild machen. Daher entschied man sich, die Verwaltung und auch die Produktion komplett herunterzufahren und offline zu nehmen, damit die Angreifer sich nicht noch weiter durch die Rechner arbeiten können.Betroffen sind neben dem Konzernsitz in Ellwangen auch die beiden deutschen Standorte in Nördlingen und Dischingen sowie die Werke in Rumänien und Indonesien. "Die IT-Systeme sowie der Umfang der Auswirkungen werden gegenwärtig überprüft. Dabei wird mit höchster Sorgfalt auf die Datenintegrität geachtet", teilte das Unternehmen mit.
Entsprechend des für solche Situationen vorgesehenen Notfallplans seien als Vorsichtsmaßnahme umgehend erforderliche Maßnahmen durchgeführt worden. Außerdem habe man sofort eine Taskforce eingerichtet, die mit Unterstützung von externen Cybersecurity-Experten und Datenforensikern daran arbeitet, den Normalbetrieb schnellstmöglich wiederherzustellen und den Vorfall aufzuarbeiten.
Die Techniker arbeiten
Bisher hat das Management noch keine weitergehenden Angaben dazu veröffentlicht, womit man es genau zu tun hat. Auch zum Schaden lässt sich derzeit nichts sagen, das wird wohl auch davon abhängen, wie schnell die IT-Infrastruktur abgesichert werden kann und die Produktion wieder anläuft.Angriffe auf Unternehmen bestanden in der letzten Zeit im Wesentlichen aus zwei verschiedenen Arten: In einigen speziellen Fällen kam es zu klassischer Industriespionage, bei der vor allem technologische Interna das Ziel waren. Viel häufiger sind allerdings Ransomware-Angriffe, bei denen Unternehmen auf Millionenbeträge erpresst werden.
Zusammenfassung
- Varta von IT-Angriff betroffen, Produktion gestoppt
- Angriff zu Wochenbeginn, Umfang noch unklar
- Fünf Standorte weltweit vom Shutdown betroffen
- Unternehmens-IT wird auf Datenintegrität geprüft
- Taskforce und Experten arbeiten an Problemlösung
- Management hält sich zu Schaden und Art des Angriffs bedeckt
- Industriespionage und Ransomware häufige Angriffsarten
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