Nach Hubschrauber-Erfolg:
Dieses Flugzeug soll auf dem Mars fliegen
Die US-Raumfahrtbehörde NASA hat zuletzt gute Erfahrungen mit einer kleinen Hubschrauber-Drohne auf dem Mars gemacht. Jetzt arbeitet man an einem Flugzeug, das wesentlich größere Bereiche der Oberfläche des Planeten erforschen kann.
Der Ingenuity-Hubschrauber auf dem Roten Planeten, der ursprünglich für nur fünf Flüge gebaut wurde, hat inzwischen mehr als 70 Starts hinter sich gelassen und ist immer noch im Einsatz. Derzeit unterstützt er seinen Rover-Partner Perseverance bei der Suche nach Wasser und Leben auf der trockenen Welt. Entwickelt wurde dieser im Rahmen des NASA-Programms Innovative Advanced Concepts (NIAC).
Aus diesem soll nun auch MAGGIE hervorgehen. Die Drohne erinnert an eines der Solarflugzeuge, die auf der Erde immer mit der Sonne fliegen und so riesige Distanzen überbrücken können. Auch das Mars-Flugzeug dürfte darauf ausgelegt werden, möglichst lange in der Luft zu bleiben, da aufgeräumte Start- und Landeflächen auf dem Planeten wohl eher selten zu finden sind.
MAGGIE soll dann in einer Höhe von etwa tausend Metern über die Oberfläche gleiten und sich dabei drei wesentlichen Forschungsfragen widmen: Der Suche nach Wasser, einem besseren Verständnis des schwachen Mars-Magnetfeldes und der Suche nach Methan.
Siehe auch:
- NASA entwickelt Mars-Flugzeug MAGGIE
- Hubschrauber-Drohne Ingenuity zeigt Erfolge
- MAGGIE noch in früher Entwicklungsphase
- Ingenuity übertrifft ursprüngliches Flugziel
- MAGGIE soll vertikal starten und landen
- Einzelladung ermöglicht 180 km Flug
- MAGGIE erforscht Wasser, Magnetfeld, Methan
Solarflieger in Entwicklung
Das System trägt den Namen MAGGIE und befindet sich derzeit noch in einem recht frühen Entwicklungsstadium. Das Fluggerät hat allerdings bereits die erste Finanzierungstranche der NASA erhalten. Bis es tatsächlich einsatzfähig ist, dürfte entsprechend noch einige Zeit vergehen.Der Ingenuity-Hubschrauber auf dem Roten Planeten, der ursprünglich für nur fünf Flüge gebaut wurde, hat inzwischen mehr als 70 Starts hinter sich gelassen und ist immer noch im Einsatz. Derzeit unterstützt er seinen Rover-Partner Perseverance bei der Suche nach Wasser und Leben auf der trockenen Welt. Entwickelt wurde dieser im Rahmen des NASA-Programms Innovative Advanced Concepts (NIAC).
Aus diesem soll nun auch MAGGIE hervorgehen. Die Drohne erinnert an eines der Solarflugzeuge, die auf der Erde immer mit der Sonne fliegen und so riesige Distanzen überbrücken können. Auch das Mars-Flugzeug dürfte darauf ausgelegt werden, möglichst lange in der Luft zu bleiben, da aufgeräumte Start- und Landeflächen auf dem Planeten wohl eher selten zu finden sind.
Senkrechtstarter
MAGGIE, der Mars Aerial and Ground Global Intelligent Explorer, soll allerdings ohnehin vertikal starten und landen können. In der technischen Beschreibung heißt es, dass es mit einer einzigen Akkuladung bis zu 180 km weit fliegen kann. Gemessen an Solarzellen-Leistung und der Verfügbarkeit von Sonnenlicht auf dem roten Planeten, soll binnen eines Mars-Jahres eine Flugstrecke von rund 16.000 km absolviert werden können.MAGGIE soll dann in einer Höhe von etwa tausend Metern über die Oberfläche gleiten und sich dabei drei wesentlichen Forschungsfragen widmen: Der Suche nach Wasser, einem besseren Verständnis des schwachen Mars-Magnetfeldes und der Suche nach Methan.
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Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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