DPD-Kundendienst: KI-Chatbot schimpft über die eigene Firma
Es ist nicht gerade die beste Idee, Mitarbeiter im Kundendienst einfach durch einen KI-Chatbot zu ersetzen. Denn hinter den scheinbar intelligenten Algorithmen steckt eine kaum kontrollierbare Blackbox, wie das Logistikunternehmen DPD jetzt lernen musste.
Über seine Erfahrungen mit dem DPD-Chatbot berichtete der Dirigent Ashley Beauchamp (via Heise). Eigentlich wollte er nur wissen, wo ein Paket abgeblieben war, auf das er vergeblich wartete. Darüber liegen ihm zwar noch immer keine Informationen vor, dafür hätte er einige unterhaltsame Minuten mit dem Chatbot verbracht.
"Der Paketzusteller DPD hat seinen Kundendienst-Chat durch einen KI-Roboter ersetzt. Er ist völlig unbrauchbar, wenn es darum geht, Fragen zu beantworten, und auf Nachfrage hat er fröhlich ein Gedicht darüber verfasst, wie schrecklich DPD als Unternehmen ist. Außerdem hat er mich angeschrien", berichtete Beauchamp sichtlich amüsiert.
Das Unternehmen erklärte in einer Stellungnahme gegenüber der BBC, dass man bereits seit Jahren KI-Unterstützung beim Kundenchat einsetze und das gut funktioniere. Der aktuelle Vorfall sei nach einem Systemupdate aufgetreten. Man habe es umgehend wieder deaktiviert und wolle den Fehler beheben.
Siehe auch:
Immerhin unterhaltsam
Die Firma installierte einen entsprechenden Chatbot an die Schnittstelle zu den britischen Kunden. Als das System nun in Kontakt mit einem verärgerten Kunden kam, dauerte es nur wenige Augenblicke, bis es die ihm wahrscheinlich anvertrauten Verhaltensregeln über Bord warf und nicht nur zu fluchen begann, sondern auch noch das eigene Unternehmen beschimpfte.Über seine Erfahrungen mit dem DPD-Chatbot berichtete der Dirigent Ashley Beauchamp (via Heise). Eigentlich wollte er nur wissen, wo ein Paket abgeblieben war, auf das er vergeblich wartete. Darüber liegen ihm zwar noch immer keine Informationen vor, dafür hätte er einige unterhaltsame Minuten mit dem Chatbot verbracht.
"Der Paketzusteller DPD hat seinen Kundendienst-Chat durch einen KI-Roboter ersetzt. Er ist völlig unbrauchbar, wenn es darum geht, Fragen zu beantworten, und auf Nachfrage hat er fröhlich ein Gedicht darüber verfasst, wie schrecklich DPD als Unternehmen ist. Außerdem hat er mich angeschrien", berichtete Beauchamp sichtlich amüsiert.
Chatbot fliegt raus
Bei dem fraglichen Gedicht handelte es sich um ein Haiku, eine traditionelle japanische Kunstform. In diesem führt der Chatbot aus, dass DPD ohnehin kein besonders nützliches Unternehmen sei, man dem Kunden bei seinen Wünschen auch nicht helfen könne und es schon gar nicht sinnvoll sei, jetzt auch noch anzurufen.Das Unternehmen erklärte in einer Stellungnahme gegenüber der BBC, dass man bereits seit Jahren KI-Unterstützung beim Kundenchat einsetze und das gut funktioniere. Der aktuelle Vorfall sei nach einem Systemupdate aufgetreten. Man habe es umgehend wieder deaktiviert und wolle den Fehler beheben.
Zusammenfassung
- DPD ersetzte Kundendienst durch KI-Chatbot
- Chatbot ignorierte Verhaltensregeln und beschimpfte Firma
- Dirigent Beauchamp erlebte ungewollt unterhaltsamen Chat
- KI-Roboter verfasste negatives Haiku über DPD
- DPD nutzt seit Jahren KI im Kundenchat mit Erfolg
- Systemfehler nach Update führte zu Chatbot-Aussetzer
- Fehlerhafte KI umgehend deaktiviert zur Behebung
Siehe auch:
Thema:
Videos zum Thema KI
- KI hält in Kameras Einzug: Was sie dort tut und was es bringt
- Super Bowl 2026: OpenAI lässt uns mit Codex Neues erschaffen
- Super Bowl 2026: Claude verrät, wie man einen Sixpack bekommt
- Super Bowl 2026: Oakley Meta-Brillen halten epische Sportmomente fest
- Super Bowl 2026: Base44 zeigt, wie KI jeden zum Programmierer macht
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- iPhone Air 2: Apple behebt die zwei größten Mankos des Vorgängers
- 24 Mrd. Datensätze offen im Netz: Riesiges Passwort-Archiv entdeckt
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen