Mindestpreise für Samsung-TVs? Jetzt klagen Verbraucherschützer
Der südkoreanische Elektronikkonzern Samsung hat mal wieder ein Problem wegen angeblicher Preisabsprachen im Markt für Flachbildfernseher. In den Niederlanden wird das Unternehmen jetzt von Verbraucherschützern verklagt.
Laut der Klage der Verbraucherschützer übte Samsung in dem betroffenen Zeitraum massiven Druck auf den niederländischen Einzelhandel aus, um zu verhindern, dass die TV-Geräte unterhalb einer bestimmten Preisgrenze angeboten wurden. Das Unternehmen ging sogar so weit, dass Mitarbeiter aktiv damit beschäftigt waren, die Einhaltung der von Samsung gemachten Mindestgrenzen für die Preisgestaltung zu überprüfen.
Dadurch seien marktübergreifend zu hohe Preise angesetzt worden, weil Samsung durch sein Vorgehen im Grunde auch die Preise der anderen Hersteller manipuliert habe. Die beiden Verbraucherschutzorganisationen hinter der neuen Klage gegen Samsung fordern jetzt Schadenersatzzahlungen an alle Kunden, die in der Zeit von 2013 bis 2018 Fernseher von Samsung oder anderen Herstellern in den Niederlanden erworben haben.
Kunden aus den Niederlanden, die der Meinung sind, sie sind von der Preismanipulation durch Samsung in der Zeit von 2013 bis 2018 betroffen gewesen, sollen sich jetzt auf einer eigens dafür eingerichteten Website registrieren, um sich dem Vorgehen gegen den Elektronikkonzern anzuschließen. Die Wettbewerbsbehörden der Niederlande hatten bereits 2021 Ermittlungen gegen Samsung wegen einer Manipulation der Preisgestaltung bei Fernsehern abgeschlossen und eine Geldstrafe in Höhe von 39 Millionen Euro verhängt.
Samsung selbst sieht sich laut einer Stellungnahme unbegründeten Vorwürfen ausgesetzt. Man sei überzeugt, dass Samsung Electronics Benelux mit seinem Geschäftsgebaren im örtlichen TV-Markt weder gegen Gesetze der EU, noch gegen Gesetze der Niederlande verstoßen habe. Es gebe daher keinerlei Grundlage für das jetzt erfolgende zivilrechtliche Vorgehen.
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Siehe auch:
Samsung soll Mindestpreise durchgesetzt haben
Samsung soll laut einer Klage von Verbraucherverbänden über mehrere Jahre hinweg die Preise für seine Fernseher künstlich nach oben getrieben haben, um höhere Einnahmen zu erzielen, berichtet RTLNieuws. Konkret betreffen die Klagen einen Zeitraum von fünf Jahren von 2013 bis 2018, das Ganze liegt also auch schon wieder etwas zurück.Laut der Klage der Verbraucherschützer übte Samsung in dem betroffenen Zeitraum massiven Druck auf den niederländischen Einzelhandel aus, um zu verhindern, dass die TV-Geräte unterhalb einer bestimmten Preisgrenze angeboten wurden. Das Unternehmen ging sogar so weit, dass Mitarbeiter aktiv damit beschäftigt waren, die Einhaltung der von Samsung gemachten Mindestgrenzen für die Preisgestaltung zu überprüfen.
Kunden sollen im Schnitt 100 Euro zuviel bezahlt haben
Nach Einschätzung der niederländischen Verbraucherschützer haben die Kunden in dem Land in der Zeit von 2013 bis 2018 durchschnittlich rund 100 Euro zu viel für ihren Fernseher von Samsung bezahlt. Selbst beim Kauf von Geräten anderer Hersteller hätten die Kunden in der genannten Zeit draufzahlen müssen, weil diese ihre Preisgestaltung dem aggressiven Vorgehen von Samsung angepasst hätten, heißt es weiter. Insgesamt hätten die TV-Käufer über die Jahre hinweg wohl rund 500 Millionen Euro zuviel ausgegeben, so der niederländische Consumentenbond in einer Mitteilung.Dadurch seien marktübergreifend zu hohe Preise angesetzt worden, weil Samsung durch sein Vorgehen im Grunde auch die Preise der anderen Hersteller manipuliert habe. Die beiden Verbraucherschutzorganisationen hinter der neuen Klage gegen Samsung fordern jetzt Schadenersatzzahlungen an alle Kunden, die in der Zeit von 2013 bis 2018 Fernseher von Samsung oder anderen Herstellern in den Niederlanden erworben haben.
Kunden aus den Niederlanden, die der Meinung sind, sie sind von der Preismanipulation durch Samsung in der Zeit von 2013 bis 2018 betroffen gewesen, sollen sich jetzt auf einer eigens dafür eingerichteten Website registrieren, um sich dem Vorgehen gegen den Elektronikkonzern anzuschließen. Die Wettbewerbsbehörden der Niederlande hatten bereits 2021 Ermittlungen gegen Samsung wegen einer Manipulation der Preisgestaltung bei Fernsehern abgeschlossen und eine Geldstrafe in Höhe von 39 Millionen Euro verhängt.
Samsung selbst sieht sich laut einer Stellungnahme unbegründeten Vorwürfen ausgesetzt. Man sei überzeugt, dass Samsung Electronics Benelux mit seinem Geschäftsgebaren im örtlichen TV-Markt weder gegen Gesetze der EU, noch gegen Gesetze der Niederlande verstoßen habe. Es gebe daher keinerlei Grundlage für das jetzt erfolgende zivilrechtliche Vorgehen.
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Zusammenfassung
- Samsung in Niederlanden wegen Preisabsprachen verklagt
- Vorwurf der künstlichen Preissteigerung von TV-Geräten
- Zeitraum der Klagen umfasst Jahre 2013 bis 2018
- Samsung soll Mindestpreise im Einzelhandel erzwungen haben
- Verbraucher zahlten angeblich durchschnittlich 100 Euro zu viel
- Schadenersatzforderungen für betroffene Kunden erhoben
- Samsung weist Vorwürfe als unbegründet zurück
Siehe auch:
- 2,5 Meter: Samsung stellt seinen bisher größten 8K-TV mit 98 Zoll vor
- Samsung-Handys via Google Cast mit dem TV verbinden bald möglich
- Samsung gesteht Niederlage ein, bestellt bei LG OLED-Panels für TVs
- Also doch: Samsung bringt 8K-TV mit Energiesparmodus nach Europa
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Thema:
Samsungs Aktienkurs in Euro
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