Qualitätsprobleme bei OnePlus? Xiaomi ätzt hämisch gegen Konkurrenz
Die Oppo-Tochter OnePlus hat in China seit Kurzem mit einem PR-Problem zu kämpfen, das vom Konkurrenten Xiaomi auch noch schamlos ausgenutzt wird, um für die eigenen Smartphones zu werben. Manche Käufer des neuen OnePlus 12 klagen über mögliche Qualitätsprobleme.
So berichten auf der Plattform Weibo diverse Käufer des OnePlus 12, dass bei ihren Geräten an bestimmten Stellen der zum Verbinden der Gehäuseteile verwendete Kleber herauszuquellen scheint. Andere wiederum behaupten, dass ihre Geräte scheinbar übermäßig große "Spaltmaße" aufweisen, also die einzelnen Teile des Gehäuses nicht lückenlos zusammenpassen sollen.
Von OnePlus heißt es zu dem Thema mittlerweile gegenüber westlichen Medien wie Android Authority, dass die Behauptungen auf Weibo jeder Grundlage entbehren würden und man natürlich höchsten Wert auf Qualität von Materialien und Konstruktion sowie auch während der Produktion legt. Tatsächlich handele es sich bei den von den Nutzern beschriebenen Fällen von "Lücken" im Gehäuse oder sichtbaren Klebestellen nicht um Qualitäts- oder Designproblem, hieß es vom China-Chef von OnePlus Li Jie Louis in einem Post bei Weibo.
Vielmehr würden alle Smartphones mit gewissen Toleranzen gebaut, um auf unterschiedliche Eigenschaften der Materialien und deren Verhalten unter verschiedensten Umwelteinflüssen Rücksicht zu nehmen. Nur so lasse sich zum Beispiel verhindern, dass Glasabdeckungen auf dem Display oder der Rückseite des Geräts brechen, wenn sie sich nicht mehr ausdehnen können.
Die bei einigen Modellen des OnePlus 12 sichtbare Lücke am Gehäuse habe keinerlei Auswirkungen auf die Wasserdichtigkeit des Geräts, versicherte Li. Das Unternehmen bietet den Käufern des OnePlus 12, die mit ihrem Gerät unzufrieden sind, dennoch die Option, ihr Produkt umzutauschen oder sich den Kaufpreis bei Rückgabe erstatten zu lassen, heißt es.
Für Xiaomi scheinen OnePlus' Probleme unterdessen ein gefundenes Fressen zu sein. So erklärte Lu Weibing, der bei Xiaomi für die Tochtermarke Redmi zuständig ist, dass es wohl aufgrund mangelnder Qualitätskontrolle zu den beschriebenen Problemen kam. In einem weiteren Post von Lu hieß es, beim OnePlus 12 gebe es wohl vier Faktoren, durch die es zu der Lücke am Kameramodul komme.
Insektenproblem: bei diesem OnePlus 12 steckt wohl ein kleines Tier im Geäusekleber
Angesichts dieser Probleme habe OnePlus wohl mit der Applikation von Kleber reagiert. Wer dies aber nicht in einer staubfreien Umgebung durchführen ließe, riskiere eben auch, dass Fremdstoffe an dem Kleber haften bleiben. Lus letzte Äußerung bezog sich offenbar auf eines der von betroffenen Käufern des OnePlus 12 veröffentlichten Fotos, auf dem ein kleines Insekt im Kleber unterhalb der gläsernen Rückenabdeckung des Smartphones zu stecken scheint.
Siehe auch:
Löcher im Gehäuse und Insekt im Klebstoff
Das OnePlus 12 ist als neues Flaggschiff-Smartphone der zu Oppo gehörenden Marke in China bereits seit Kurzem erhältlich. Hierzulande soll das neue Topmodell erst im Januar an den Start gehen. In seiner Heimat hat OnePlus jetzt aber ein Problem, das die Nachfrage rund um das bestens ausgestattete High-End-Smartphone schmälern könnte.So berichten auf der Plattform Weibo diverse Käufer des OnePlus 12, dass bei ihren Geräten an bestimmten Stellen der zum Verbinden der Gehäuseteile verwendete Kleber herauszuquellen scheint. Andere wiederum behaupten, dass ihre Geräte scheinbar übermäßig große "Spaltmaße" aufweisen, also die einzelnen Teile des Gehäuses nicht lückenlos zusammenpassen sollen.
Von OnePlus heißt es zu dem Thema mittlerweile gegenüber westlichen Medien wie Android Authority, dass die Behauptungen auf Weibo jeder Grundlage entbehren würden und man natürlich höchsten Wert auf Qualität von Materialien und Konstruktion sowie auch während der Produktion legt. Tatsächlich handele es sich bei den von den Nutzern beschriebenen Fällen von "Lücken" im Gehäuse oder sichtbaren Klebestellen nicht um Qualitäts- oder Designproblem, hieß es vom China-Chef von OnePlus Li Jie Louis in einem Post bei Weibo.
Vielmehr würden alle Smartphones mit gewissen Toleranzen gebaut, um auf unterschiedliche Eigenschaften der Materialien und deren Verhalten unter verschiedensten Umwelteinflüssen Rücksicht zu nehmen. Nur so lasse sich zum Beispiel verhindern, dass Glasabdeckungen auf dem Display oder der Rückseite des Geräts brechen, wenn sie sich nicht mehr ausdehnen können.
Die bei einigen Modellen des OnePlus 12 sichtbare Lücke am Gehäuse habe keinerlei Auswirkungen auf die Wasserdichtigkeit des Geräts, versicherte Li. Das Unternehmen bietet den Käufern des OnePlus 12, die mit ihrem Gerät unzufrieden sind, dennoch die Option, ihr Produkt umzutauschen oder sich den Kaufpreis bei Rückgabe erstatten zu lassen, heißt es.
Für Xiaomi scheinen OnePlus' Probleme unterdessen ein gefundenes Fressen zu sein. So erklärte Lu Weibing, der bei Xiaomi für die Tochtermarke Redmi zuständig ist, dass es wohl aufgrund mangelnder Qualitätskontrolle zu den beschriebenen Problemen kam. In einem weiteren Post von Lu hieß es, beim OnePlus 12 gebe es wohl vier Faktoren, durch die es zu der Lücke am Kameramodul komme.
Insektenproblem: bei diesem OnePlus 12 steckt wohl ein kleines Tier im Geäusekleber
Xiaomis Redmi-Chef spekuliert über Gründe
Ein Faktor sei die Verwendung von mehreren verschiedenen Materialien für den Rahmen, die Gehäuseabdeckung auf der Rückseite und für das Kameramodul. Ein weiterer Faktor seien die größeren Kurvenradien aufgrund der Gehäusedicke, unterschiedliche Standards, was mögliche Toleranzen bei den Gehäusematerialien angeht und darüber hinaus eben auch unterschiedliche Toleranzen der Materialien, die in diesem Fall in Kombination für eine Vergrößerung der beschriebenen Lücke gesorgt haben könnten.Angesichts dieser Probleme habe OnePlus wohl mit der Applikation von Kleber reagiert. Wer dies aber nicht in einer staubfreien Umgebung durchführen ließe, riskiere eben auch, dass Fremdstoffe an dem Kleber haften bleiben. Lus letzte Äußerung bezog sich offenbar auf eines der von betroffenen Käufern des OnePlus 12 veröffentlichten Fotos, auf dem ein kleines Insekt im Kleber unterhalb der gläsernen Rückenabdeckung des Smartphones zu stecken scheint.
Zusammenfassung
- OnePlus 12 in China mit Qualitätsproblemen konfrontiert
- Xiaomi nutzt PR-Schwierigkeiten von OnePlus für Eigenwerbung
- OnePlus-Käufer berichten von herausquellendem Kleber und Spaltmaßen
- OnePlus weist Vorwürfe zurück, betont hohe Qualitätsstandards
- Manager Li Jie Louis erklärt Toleranzen in der Fertigung
- OnePlus bietet unzufriedenen Kunden Umtausch oder Rückerstattung an
- Xiaomi-Manager Lu Weibing kritisiert OnePlus' Qualitätskontrolle
Siehe auch:
- OnePlus 12: Neues Top-Smartphone vorab gezeigt - kommt nicht zu uns
- OnePlus Open: So sieht das neue Smartphone mit Falt-Display aus
- OnePlus Buds 3: Renderbilder und Spezifikationen durchgesickert
- OnePlus verteilt Android 14-Update schon ab 25. September
- Nothing Phone (2): Neues Premium-Smartphone des OnePlus-Gründers
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