Mehr Geld: Apple will Musiker zu Aufnahmen in Dolby Atmos bewegen
Apple will laut einem US-Medienbericht dafür sorgen, dass mehr Musiker ihre Titel in Dolby Atmos aufnehmen. Mit dem Format für räumlichen Klang sollen die Hörer ein besseres Erlebnis geboten bekommen. Angeblich möchte Apple für entsprechend abgemischte Musikstücke höhere Vergütung auszahlen.
Ab dem kommenden Jahr will Apple angeblich bei der Vermarktung von Musik über iTunes und seine anderen Musikplattformen mehr Geld an die Künstler zahlen, wenn die von ihnen bereitgestellten Musikstücke mit Dolby Atmos abgemischt wurden. Dadurch will Apple die Künstler und Labels wohl dazu bringen, mehr Musik mit einer entsprechenden Formatierung anzuliefern, berichtet der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg.
Für Künstler sind Apples Pläne insofern interessant, als dass sie höhere Einnahmen für all diejenigen bedeuten, die bereit sind, sich früh auf die Verwendung der von Dolby Laboratories entwickelten Technologie einzulassen. Angeblich will Apple auch dann mehr zahlen, wenn die Nutzer die Musik nicht auf Kopfhörern oder anderen Audiogeräten wiedergeben, die Dolby Atmos unterstützen.
Ohnehin lässt sich Dolby Atmos mit Apples 3D Sound nur dann nutzen, wenn man entsprechende Hardware verwendet. Die Kunden benötigen also zum Beispiel Apple- oder Beats-Kopfhörer bzw. Apple-Geräte wie iPads oder MacBooks, die mit Unterstützung für Dolby Atmos daherkommen. Zwar gibt es mittlerweile bereits immer mehr Audioinhalte, die in Formaten wie Dolby Atmos und damit als sogenanntes "Spatial Audio" angeboten werden, doch handelt es sich eigentlich noch immer um ein Nischenprodukt.
Apple will dies eigentlich schon seit geraumer Zeit ändern, hatte man die Option bei Musikinhalten auf Apple Music schon vor zwei Jahren eingeführt. Dabei wurden von Anfang an keinerlei Zusatzkosten für die Nutzer verlangt. Sollte Apple tatsächlich mit seinen zusätzlichen Anreizen Erfolg haben, könnte Spatial Audio zumindest bei Apple Music bald immer häufiger anzutreffen sein. Hauptkonkurrent Spotify bietet noch immer keine entsprechende Unterstützung.
Siehe auch:
Für Künstler sind Apples Pläne insofern interessant, als dass sie höhere Einnahmen für all diejenigen bedeuten, die bereit sind, sich früh auf die Verwendung der von Dolby Laboratories entwickelten Technologie einzulassen. Angeblich will Apple auch dann mehr zahlen, wenn die Nutzer die Musik nicht auf Kopfhörern oder anderen Audiogeräten wiedergeben, die Dolby Atmos unterstützen.
Ohnehin lässt sich Dolby Atmos mit Apples 3D Sound nur dann nutzen, wenn man entsprechende Hardware verwendet. Die Kunden benötigen also zum Beispiel Apple- oder Beats-Kopfhörer bzw. Apple-Geräte wie iPads oder MacBooks, die mit Unterstützung für Dolby Atmos daherkommen. Zwar gibt es mittlerweile bereits immer mehr Audioinhalte, die in Formaten wie Dolby Atmos und damit als sogenanntes "Spatial Audio" angeboten werden, doch handelt es sich eigentlich noch immer um ein Nischenprodukt.
Apple will dies eigentlich schon seit geraumer Zeit ändern, hatte man die Option bei Musikinhalten auf Apple Music schon vor zwei Jahren eingeführt. Dabei wurden von Anfang an keinerlei Zusatzkosten für die Nutzer verlangt. Sollte Apple tatsächlich mit seinen zusätzlichen Anreizen Erfolg haben, könnte Spatial Audio zumindest bei Apple Music bald immer häufiger anzutreffen sein. Hauptkonkurrent Spotify bietet noch immer keine entsprechende Unterstützung.
Zusammenfassung
- Apple fördert Aufnahme von Musik in Dolby Atmos
- Höhere Vergütung für Atmos-abgemischte Titel geplant
- Mehr Geld für Künstler bei Nutzung von Atmos-Technologie
- Dolby Atmos benötigt spezielle Hardware zum Genuss
- Apple setzt auf räumlichen Klang als Standard bei Music
- Spatial Audio seit zwei Jahren ohne Mehrkosten verfügbar
- Spotify bietet keine Dolby Atmos Unterstützung an
Siehe auch:
- Vision Pro-Parodie mit Stephen Fry bei Apple Music rausgeflogen
- Apple Music: Konzern verliert Namensstreit gegen einen Trompeter
- Apple Music Classical kommt Ende März: Vorbestellstart im App Store
- Schluss mit iTunes: Apple TV & Music Apps für Windows 11 startbereit
- Preiserhöhung: Abos für Apple Music, TV+ und One werden teurer
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