In Hollywood wird bald wieder gedreht, Schauspieler-Streik ist zu Ende
Im Sommer haben die Mitglieder der US-Schauspielergewerkschaft die Arbeit niedergelegt, seither stand Hollywood im Wesentlichen still. Doch nun konnten die Studios und die Vertreter der Streikenden eine Einigung erzielen, die hat u. a. Geld und KIs zum Thema.
Ende September haben die Autoren ihren Streik dann beendet, eineinhalb Monate später sind nun die Schauspieler an der Reihe. Denn die Gewerkschaft Screen Actors Guild‐American Federation of Television and Radio Artists (SAG-AFTRA) hat bekannt gegeben, dass man eine Einigung mit den großen Studios erzielen konnte. Diese ist zwar nur vorläufig und muss erst von den SAG-AFTRA-Mitgliedern bestätigt werden, das gilt allerdings nur als Formsache.
Der Streik ist in der Nacht auf heute bereits beendet worden. Er dauerte insgesamt 118 Tage. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sieht die neue Vereinbarung einen Dreijahresvertrag mit einem Wert von mehr als einer Milliarde Dollar vor. Ein Kernpunkt sind Erhöhungen der Mindestlöhne und ein neuer Bonus, der von den Streamingdiensten gezahlt wird.
Der Zweite sieht einen weitreichenden Schutz der Schauspieler vor, wenn es um die nicht autorisierte Nutzung KI-generierter Abbilder geht. Das war der andere zentrale Punkt des Streits, denn viele fürchteten, dass sie durch "digitale Doubles" ersetzt werden könnten.
Beide Seiten des Streits feierten die Einigung als großen Erfolg: Die Schauspielergewerkschaft und ihre Mitglieder freuten sich, einen mächtigen Gegner in die Knie gezwungen zu haben, die Studios teilten mit, dass man wieder "großartige Storys" erzählen könne - lies: dass der sprichwörtliche Rubel wieder rollt.
Siehe auch:
Bald heißt es wieder: Und Action!
Bessere Bezahlung und eine strenge Regulierung künstlicher Intelligenzen: Das waren die Kernpunkte des Streiks, der Mitte Juli die Film- und Fernseh- bzw. Serienbranche weitgehend lahmgelegt hat. Denn zum Zeitpunkt der Arbeitsniederlegung haben bereits die Autoren gestreikt, das bedeutete, dass niemand Drehbücher schrieb, aber auch bereits geschriebenes nicht gedreht werden konnte.Ende September haben die Autoren ihren Streik dann beendet, eineinhalb Monate später sind nun die Schauspieler an der Reihe. Denn die Gewerkschaft Screen Actors Guild‐American Federation of Television and Radio Artists (SAG-AFTRA) hat bekannt gegeben, dass man eine Einigung mit den großen Studios erzielen konnte. Diese ist zwar nur vorläufig und muss erst von den SAG-AFTRA-Mitgliedern bestätigt werden, das gilt allerdings nur als Formsache.
Der Streik ist in der Nacht auf heute bereits beendet worden. Er dauerte insgesamt 118 Tage. Wie die Nachrichtenagentur Reuters berichtet, sieht die neue Vereinbarung einen Dreijahresvertrag mit einem Wert von mehr als einer Milliarde Dollar vor. Ein Kernpunkt sind Erhöhungen der Mindestlöhne und ein neuer Bonus, der von den Streamingdiensten gezahlt wird.
Der Zweite sieht einen weitreichenden Schutz der Schauspieler vor, wenn es um die nicht autorisierte Nutzung KI-generierter Abbilder geht. Das war der andere zentrale Punkt des Streits, denn viele fürchteten, dass sie durch "digitale Doubles" ersetzt werden könnten.
Beide Seiten des Streits feierten die Einigung als großen Erfolg: Die Schauspielergewerkschaft und ihre Mitglieder freuten sich, einen mächtigen Gegner in die Knie gezwungen zu haben, die Studios teilten mit, dass man wieder "großartige Storys" erzählen könne - lies: dass der sprichwörtliche Rubel wieder rollt.
Zusammenfassung
- US-Schauspielergewerkschaft streikte seit Sommer
- Einigung mit Studios über Geld und KIs
- Kernpunkte: Bezahlung und KI-Regulierung
- Streik dauerte 118 Tage, endete heute Nacht
- Neuer Vertrag: 1 Mrd. Dollar, 3 Jahre
- Schutz vor KI-generierten Abbildern
- Beide Seiten sehen Einigung als Erfolg
Siehe auch:
- Keine KI-Drehbücher: Netflix & Disney wollen Hollywood-Streik beenden
- Hollywood ist komplett lahmgelegt, jetzt streiken auch Schauspieler
- Film- und Serienfans atmen auf: Der Autoren-Streik wurde beigelegt
- Dune 2 verschoben - weil Stars wegen des Streiks keine PR machen
- Stranger Things, Blade: Hollywood-Streik hat erste prominente Opfer
Thema:
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