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Einmal ist Zufall ...: Nächstes russisches Schiff an der ISS hat ein Leck
Zum zweiten Mal in sehr kurzer Zeit wurde ein Leck an einem russischen Raumschiff entdeckt, das an der Internationalen Raumstation ISS angedockt ist. Das wirft nun natürlich den Verdacht auf, dass man es hier nicht mit einem Zufall zu tun haben könnte.
Bereits im Dezember mussten die Betreiber der ISS mit verschiedenen Maßnahmen darauf reagieren, dass ein russisches Sojus-Raumschiff plötzlich Kühlmittel in den Weltraum abgab. Dadurch sitzt ein Teil der Besatzung noch im Orbit fest, bis Ersatz gestartet werden kann, mit dem ein Rückflug möglich ist. Die Sache ist bislang nicht einmal ausgestanden, da kommt es auch schon im nächsten Fall zu einem fast identischen Problem.
Betroffen ist diesmal allerdings ein unbemannter Progress-Frachter, der Nachschub zur ISS gebracht hat. "Ingenieure im russischen Missionskontrollzentrum außerhalb Moskaus haben einen Druckabfall im Kühlkreislauf des unbemannten Roskosmos Progress 82-Frachters festgestellt, der an das dem Weltraum zugewandte Poisk-Modul der Station angedockt ist", teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit.
Bei der defekten Sojus hatte man zuletzt vermutet, dass ein Mikrometeorit ein Leck in die Kühlung geschlagen haben könnte. Dass nun allerdings ein zweites Mal ein recht ähnlicher Fehler auftritt, wäre dann schon ein größerer Zufall. Denkbar ist hier durchaus auch, dass die Qualität bei der Arbeit an den russischen Systemen zuletzt nachgelassen hat. Immerhin gibt es immer wieder Berichte, nach denen die russische Raumfahrt mit erheblichen Problemen zu kämpfen hat, die durch das Embargo seit dem Überfall auf die Ukraine noch weiter zugenommen haben.
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Betroffen ist diesmal allerdings ein unbemannter Progress-Frachter, der Nachschub zur ISS gebracht hat. "Ingenieure im russischen Missionskontrollzentrum außerhalb Moskaus haben einen Druckabfall im Kühlkreislauf des unbemannten Roskosmos Progress 82-Frachters festgestellt, der an das dem Weltraum zugewandte Poisk-Modul der Station angedockt ist", teilte die US-Raumfahrtbehörde NASA mit.
Nur noch Mülltransport
Progress 82 kam Ende Oktober letzten Jahres mit mehreren Tonnen Lebensmitteln, Treibstoff und Vorräten an. Das Raumschiff ist derzeit mit Müll beladen, der entsorgt werden soll. Der Frachter soll am kommenden Freitag, dem 17. Februar, abdocken, um in der Erdatmosphäre zu verglühen. Aktuell wird aber noch die Ursache des Lecks untersucht und geschaut, ob dieses ein Problem darstellen könnte.Bei der defekten Sojus hatte man zuletzt vermutet, dass ein Mikrometeorit ein Leck in die Kühlung geschlagen haben könnte. Dass nun allerdings ein zweites Mal ein recht ähnlicher Fehler auftritt, wäre dann schon ein größerer Zufall. Denkbar ist hier durchaus auch, dass die Qualität bei der Arbeit an den russischen Systemen zuletzt nachgelassen hat. Immerhin gibt es immer wieder Berichte, nach denen die russische Raumfahrt mit erheblichen Problemen zu kämpfen hat, die durch das Embargo seit dem Überfall auf die Ukraine noch weiter zugenommen haben.
Zusammenfassung
- An zwei russischen Raumschiffen wurden in kurzer Zeit Lecks entdeckt.
- Progress 82 nur beladen mit Müll.
- Ursache des Lecks wird untersucht, Mikrometeorit als mögliche Erklärung.
- Qualität der Arbeit an russischen Systemen könnte nachgelassen haben.
- Embargo seit 2014 hat russische Raumfahrt schwer getroffen.
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