Hinter der kosmischen Geisterhand:
NASA erstaunt von neuen Bildern
Im Jahr 2001 hatte das Chandra-Röntgen-Observatorium der NASA einen Pulsar abgebildet, der Erinnerungen an eine menschliche Hand weckt. Ein neues Teleskop macht es jetzt mehr als zwei Jahrzehnte später möglich, hinter die geheimnisvollen Strukturen zu blicken.
2001 sollte die erste Aufnahme des Objekts, die das Chandra-Röntgen-Observatorium eingefangen hatte, für Aufregung sorgen. Der Pulsar, offizieller Name PSR B1509-58, hatte einen Nebel geformt, der einer menschlichen Hand ähnelt.
Die 'Hand' (Chandra) ...
... in ganz neuem Licht (IXPE)
Wie die NASA jetzt schreibt, konnte man rund zwei Jahrzehnte später dank dem neuesten Röntgen-Teleskop in der Flotte, dem Imaging X-Ray Polarimetry Explorer (IXPE), einen ganz neuen Blick auf PSR B1509-58 und seinen anatomisch anmutenden Pulsarwindnebel (MSH 15-52) werfen.
"Die IXPE-Daten liefern uns die erste Karte des Magnetfelds in der 'Hand'", sagt Roger Romani von der Stanford University in Kalifornien, Leiter der Studie zu dem ungewöhnlichen Objekt.
Wie Romani erläutert, ist es dieses Magnetfeld, das die markante Struktur des Nebels ausbildet. "Die geladenen Teilchen, die die Röntgenstrahlen erzeugen, bewegen sich entlang des Magnetfelds und bestimmen die Grundform des Nebels, so wie es die Knochen in der Hand eines Menschen tun".
Siehe auch:
Neue Einblicke in den 'Hand'-Pulsar
Vor rund 1500 Jahren ereignete sich in unserer Galaxie ein kosmisches Schauspiel. Eine riesige Sonne hatte ihren Brennstoff erschöpft und konnte den Kollaps zu einem Neutronenstern nicht mehr aufhalten.2001 sollte die erste Aufnahme des Objekts, die das Chandra-Röntgen-Observatorium eingefangen hatte, für Aufregung sorgen. Der Pulsar, offizieller Name PSR B1509-58, hatte einen Nebel geformt, der einer menschlichen Hand ähnelt.
Die 'Hand' (Chandra) ...
... in ganz neuem Licht (IXPE)
Wie die NASA jetzt schreibt, konnte man rund zwei Jahrzehnte später dank dem neuesten Röntgen-Teleskop in der Flotte, dem Imaging X-Ray Polarimetry Explorer (IXPE), einen ganz neuen Blick auf PSR B1509-58 und seinen anatomisch anmutenden Pulsarwindnebel (MSH 15-52) werfen.
"Die IXPE-Daten liefern uns die erste Karte des Magnetfelds in der 'Hand'", sagt Roger Romani von der Stanford University in Kalifornien, Leiter der Studie zu dem ungewöhnlichen Objekt.
Wie Romani erläutert, ist es dieses Magnetfeld, das die markante Struktur des Nebels ausbildet. "Die geladenen Teilchen, die die Röntgenstrahlen erzeugen, bewegen sich entlang des Magnetfelds und bestimmen die Grundform des Nebels, so wie es die Knochen in der Hand eines Menschen tun".
Geheimnisse der kosmischen 'Hand'
Dem Team fällt in den neuen Aufnahmen vor allem ein heller Röntgenstrahl ins Auge, der vom Pulsar (in der Bildmitte) zum "Handgelenk" am unteren Rand des Bildes gerichtet zu sein scheint. Die Erklärung der Wissenschaftler: Teilchen erhalten in komplexen turbulenten Regionen in der Nähe des Pulsars einen Energieschub und fließen dann in Bereiche, in denen das Magnetfeld entlang des "Handgelenks, der Finger und des Daumens" einheitlich ist.
Zusammenfassung
- Chandra-Röntgen-Observatorium der NASA bildete 2001 Pulsar ab
- Pulsar formte Nebel, der menschlicher Hand ähnelt
- Neues Teleskop ermöglicht tieferen Einblick in Strukturen des Pulsars
- IXPE bietet neuen Blick auf den Pulsar mit der Bezeichnung PSR B1509-58
- Erste Karte des Magnetfelds in der "Hand" erstellt
- Magnetfeld formt markante Struktur des Nebels
- Röntgenstrahlen vom Pulsar zum "Handgelenk" aufgrund von Energieschub
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