Autoren-Streik endet, dafür könnte der von Spiele-Sprechern beginnen
Diese Woche wurde bekannt, dass in Hollywood teilweise die Arbeit weitergeht, denn die streikenden Autoren haben sich mit den Studios einigen können. Ein zentrales Thema war dabei der KI-Einsatz, und um diesen geht es auch beim nun drohenden Streik im Gaming-Geschäft.
Die Sprecher und Sprecherinnen, die den Figuren ihre Stimmen leihen, sind den wenigsten namentlich bekannt und sie leisten dennoch enormes: Denn in Spielen wird in der Regel keine lineare Story erzählt, sondern es müssen mehrere Pfade geplant und eingesprochen werden. Kurz gesagt: Es ist viel Arbeit und das bei durchschnittlicher Bezahlung und kaum Ruhm.
Aktuell kommen auch noch KI-Stimmen als Bedrohung hinzu und das ist auch der Grund, warum die im Gaming-Geschäft tätigen Sprecher einen Streik angedroht haben. Denn die Mitglieder der - in den Bereichen Film und Fernsehen bereits streikenden - Schauspieler-Gewerkschaft Screen Actors Guild‐American Federation of Television and Radio Artists (SAG-AFTRA) hat mit überwältigender Mehrheit dafür gestimmt, dass die Gaming-Sprecher*innen in Streik gehen werden, wenn Forderungen nicht erfüllt werden.
Wie GameInformer berichtet, bedeutet das nicht, dass der Streik bevorsteht. Es ist derzeit "nur" ein Druckmittel in laufenden Verhandlungen, da das Votum der Gewerkschaft ermöglicht, bei Bedarf sofort mit einem Streik zu beginnen. Gespräche laufen bereits mit einer Reihe an großen Gaming-Unternehmen.
"Es ist an der Zeit, dass die Videospielunternehmen aufhören, Spielchen zu spielen, und sich ernsthaft um eine Einigung über diesen Vertrag bemühen", sagte SAG-AFTRA-Präsidentin Fran Drescher in einer Mitteilung. "Das Ergebnis dieser Abstimmung zeigt, dass unsere Mitglieder den existenziellen Charakter dieser Verhandlungen verstehen und es jetzt an der Zeit ist, dass diese Unternehmen, die Milliarden von Dollar verdienen und ihre Vorstandsvorsitzenden üppig bezahlen, unseren Darsteller*innen eine Vereinbarung anbieten, die das Mitwirken in Videospielen als lebensfähige Karriere erhält."
Siehe auch:
Spiele ohne Stimmen sind kaum noch vorstellbar
In den Anfangstagen kam das Spielgeschäft ohne menschliche Stimmen aus, denn vielfach genügte es, Texte zu lesen. Oder besser gesagt war technisch nichts anderes möglich. Heutzutage ist Stimmausgabe nicht mehr wegzudenken, da Spiele vielfach interaktive Abenteuer sind, die mehr oder weniger aufwendige Geschichten erzählen.Die Sprecher und Sprecherinnen, die den Figuren ihre Stimmen leihen, sind den wenigsten namentlich bekannt und sie leisten dennoch enormes: Denn in Spielen wird in der Regel keine lineare Story erzählt, sondern es müssen mehrere Pfade geplant und eingesprochen werden. Kurz gesagt: Es ist viel Arbeit und das bei durchschnittlicher Bezahlung und kaum Ruhm.
Aktuell kommen auch noch KI-Stimmen als Bedrohung hinzu und das ist auch der Grund, warum die im Gaming-Geschäft tätigen Sprecher einen Streik angedroht haben. Denn die Mitglieder der - in den Bereichen Film und Fernsehen bereits streikenden - Schauspieler-Gewerkschaft Screen Actors Guild‐American Federation of Television and Radio Artists (SAG-AFTRA) hat mit überwältigender Mehrheit dafür gestimmt, dass die Gaming-Sprecher*innen in Streik gehen werden, wenn Forderungen nicht erfüllt werden.
Wie GameInformer berichtet, bedeutet das nicht, dass der Streik bevorsteht. Es ist derzeit "nur" ein Druckmittel in laufenden Verhandlungen, da das Votum der Gewerkschaft ermöglicht, bei Bedarf sofort mit einem Streik zu beginnen. Gespräche laufen bereits mit einer Reihe an großen Gaming-Unternehmen.
"Unternehmen machen Milliarden"
Wenn man sich die Aussagen von SAG-AFTRA-Vertretern anhört, dann klingt es aber durchaus so, als würde eine Arbeitsniederlegung unmittelbar bevorstehen: "Während der gesamten Verhandlungen haben sich die Unternehmen geweigert, annehmbare Bedingungen für einige der wichtigsten Punkte für unsere Mitglieder anzubieten, wie z.B. Löhne, die mit der Inflation Schritt halten, Schutzmaßnahmen gegen die ausbeuterische Nutzung von künstlicher Intelligenz und grundlegende Sicherheitsvorkehrungen.""Es ist an der Zeit, dass die Videospielunternehmen aufhören, Spielchen zu spielen, und sich ernsthaft um eine Einigung über diesen Vertrag bemühen", sagte SAG-AFTRA-Präsidentin Fran Drescher in einer Mitteilung. "Das Ergebnis dieser Abstimmung zeigt, dass unsere Mitglieder den existenziellen Charakter dieser Verhandlungen verstehen und es jetzt an der Zeit ist, dass diese Unternehmen, die Milliarden von Dollar verdienen und ihre Vorstandsvorsitzenden üppig bezahlen, unseren Darsteller*innen eine Vereinbarung anbieten, die das Mitwirken in Videospielen als lebensfähige Karriere erhält."
Zusammenfassung
- Streikende Autoren in Hollywood einigen sich mit Studios
- KI-Einsatz zentrales Thema bei Verhandlungen
- Sprecher*innen im Gaming-Bereich drohen mit Streik
- Forderungen umfassen faire Löhne, Schutz vor KI und Sicherheiten
- SAG-AFTRA-Gewerkschaft unterstützt Streikandrohung
- Verhandlungen mit großen Gaming-Unternehmen laufen
- SAG-AFTRA fordert ernsthafte Bemühungen von Videospielunternehmen
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