1&1 startet Smartphone-Tarife im eigenen Mobilfunknetz noch 2023
1&1 hat noch einmal eine Verschiebung des Starts von Smartphone-Tarifen im eigenen Netz bekannt gegeben. Nach den ursprünglichen Plänen hätte es bereits im September losgehen sollen, doch nun wird es durch Verzögerungen erst im Dezember so weit sein.
1&1 hat dazu die wichtigen Voraussetzungen für die ersten Smartphone-Tarife im eigenen Mobilfunknetz geschaffen, liegt aber noch etwas hinter dem Zeitplan. Das eigene sogenannte "Core-Netz" wurde mit allen nationalen und internationalen Netzen zusammengeschaltet, die Funktionalität der mobilen Dienste intensiv geprüft und von allen namhaften Smartphone-Herstellern zertifiziert.
Seit einigen Wochen besteht dazu eine National Roaming-Vereinbarung mit Vodafone. Dadurch sollen 1&1-Kunden auch dort 5G nutzen können, wo während der Bauphase des neuen 1&1-Netzes noch keine eigene Versorgung gegeben ist.
Technisch möglich ist die Bereitstellung von 5G-Roaming durch Vodafone ab 1. Juli 2024. Bis dahin steht 1&1 National Roaming von Telefónica zur Verfügung, allerdings nur mit 4G-Versorgung. Daher sieht der Plan von 1&1 vor, 5G-Neukunden übergangsweise komplett im Netz von Vodafone zu versorgen.
"Voraussetzung für diese übergangsweise geplante, gleichzeitige Bereitstellung von Tarifen auf Basis von 5G MVNO-Vorleistungen sowie von 4G Diensten im 1&1-Netz, ist die Verlängerung des von der Bundesnetzagentur bis Ende 2023 erlaubten, parallelen Vertriebs", so das Unternehmen - und eben diese Verlängerung liegt noch nicht vor. Infografik Mobilfunk: 51 Prozent vertrauen auf große Netzbetreiber
"Die diesbezügliche Entscheidung der Bundesnetzagentur wird nunmehr im November 2023 erwartet. 1&1 wird diese Entscheidung abwarten und ab Dezember 2023 (bisher geplant September) mobile 4G Dienste im eigenen Netz, sowie zusätzlich übergangsweise bis Sommer 2024 5G Tarife auf Basis von Vodafone MVNO-Vorleistungen anbieten", erläutert die 1&1-Pressestelle.
"Wir haben einige Jahre lang darum gekämpft auch beim National Roaming den üblichen 5G-Standard zu erhalten. Leider war das im Rahmen des Telefónica Roaming-Vertrags nicht möglich. Nun starten wir im Dezember unsere mobilen Dienste im ersten Schritt mit 4G und bieten Neukunden übergangsweise 5G-Tarife im bewährten MVNO-Geschäftsmodell an.
Ab nächstem Sommer werden wir dann im neuen National Roaming mit Vodafone über 5G verfügen und parallel dazu die mobilen 5G-Funktionen in unserem Netz freischalten", so Ralph Dommermuth, CEO der 1&1 AG.
Siehe auch:
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
Warten auf die Bundesnetzagentur
Das hat das Unternehmen jetzt bestätigt. Die Verzögerungen sind dabei auch durch die Verschiebung einer Entscheidung durch die Bundesnetzagentur entstanden.1&1 hat dazu die wichtigen Voraussetzungen für die ersten Smartphone-Tarife im eigenen Mobilfunknetz geschaffen, liegt aber noch etwas hinter dem Zeitplan. Das eigene sogenannte "Core-Netz" wurde mit allen nationalen und internationalen Netzen zusammengeschaltet, die Funktionalität der mobilen Dienste intensiv geprüft und von allen namhaften Smartphone-Herstellern zertifiziert.
Seit einigen Wochen besteht dazu eine National Roaming-Vereinbarung mit Vodafone. Dadurch sollen 1&1-Kunden auch dort 5G nutzen können, wo während der Bauphase des neuen 1&1-Netzes noch keine eigene Versorgung gegeben ist.
Technisch möglich ist die Bereitstellung von 5G-Roaming durch Vodafone ab 1. Juli 2024. Bis dahin steht 1&1 National Roaming von Telefónica zur Verfügung, allerdings nur mit 4G-Versorgung. Daher sieht der Plan von 1&1 vor, 5G-Neukunden übergangsweise komplett im Netz von Vodafone zu versorgen.
"Voraussetzung für diese übergangsweise geplante, gleichzeitige Bereitstellung von Tarifen auf Basis von 5G MVNO-Vorleistungen sowie von 4G Diensten im 1&1-Netz, ist die Verlängerung des von der Bundesnetzagentur bis Ende 2023 erlaubten, parallelen Vertriebs", so das Unternehmen - und eben diese Verlängerung liegt noch nicht vor. Infografik Mobilfunk: 51 Prozent vertrauen auf große Netzbetreiber
"Die diesbezügliche Entscheidung der Bundesnetzagentur wird nunmehr im November 2023 erwartet. 1&1 wird diese Entscheidung abwarten und ab Dezember 2023 (bisher geplant September) mobile 4G Dienste im eigenen Netz, sowie zusätzlich übergangsweise bis Sommer 2024 5G Tarife auf Basis von Vodafone MVNO-Vorleistungen anbieten", erläutert die 1&1-Pressestelle.
"Wir haben einige Jahre lang darum gekämpft auch beim National Roaming den üblichen 5G-Standard zu erhalten. Leider war das im Rahmen des Telefónica Roaming-Vertrags nicht möglich. Nun starten wir im Dezember unsere mobilen Dienste im ersten Schritt mit 4G und bieten Neukunden übergangsweise 5G-Tarife im bewährten MVNO-Geschäftsmodell an.
Ab nächstem Sommer werden wir dann im neuen National Roaming mit Vodafone über 5G verfügen und parallel dazu die mobilen 5G-Funktionen in unserem Netz freischalten", so Ralph Dommermuth, CEO der 1&1 AG.
Zusammenfassung
- 1&1 verschiebt Start von Smartphone-Tarifen im eigenen Netz auf Dezember 2023
- Verzögerungen durch Entscheidungsverschiebung der Bundesnetzagentur
- Eigenes "Core-Netz" von 1&1 bereit
- National Roaming-Vereinbarung mit Vodafone ermöglicht 5G-Nutzung für 1&1-Kunden
- 5G-Roaming durch Vodafone technisch ab 1. Juli 2024 möglich
- 1&1 plant Übergangsversorgung von 5G-Neukunden im Vodafone-Netz
- 1&1 wird ab Dezember 2023 mobile 4G Dienste und zusätzlich bis Sommer 2024 5G Tarife anbieten
Siehe auch:
Großer Internet-Vergleichs-Rechner
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